Welches Gesichtsöl passt zu mir?

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Welches Gesichtsöl passt zu mir? - Winterpflege

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Öle sind jetzt im Winter eine besondere Wohltat für die Gesichtshaut. Wichtig ist die Wahl des richtigen Gesichtsöls, denn jeder Hauttyp hat andere Bedürfnisse. Auch bei der Anwendung gilt es einfache Regeln einzuhalten.

Der Winter ist wahrlich nicht die beste Zeit für die Haut. Drinnen macht ihr die trockene Heizungsluft zu schaffen, draussen die klirrende Kälte. Besonders die Gesichtshaut leidet darunter, denn sie ist den Einflüssen von aussen jederzeit ausgeliefert. Abhilfe schaffen da Gesichtsöle, die die Haut schützen und pflegen. Doch: Öl ist nicht gleich Öl. Welches Gesichtsöl am besten zu deinem Hauttypen passt, erklären wir Dir hier!

Drei Tipps für Gesichtsöle

1. Wichtig ist, dass es sich um hochwertige Öle handelt. Sie sollten kaltgepresst und möglichst naturbelassen sein. Dann kann man davon ausgehen, dass sie frei von chemischen Zusatzstoffen und lange haltbar sind.

2. Damit das Gesichtsöl überhaupt wirken kann, sollte es immer auf die feuchte Haut aufgetragen werden – nur so kann es in die Haut einziehen.

3. Die sogenannte „Komedogenität“ von Ölen ist ausschlaggebend. Komedone sind schlichtweg Mitesser. Der Begriff komedogen beschreibt also, ob und wie stark ein Öl die Poren verstopft. Stark komedogene Öle eignen sich für alternde und trockene Haut. Unreine und Mischhaut kann schon bei leicht komedogenem Öl mit Unreinheiten reagieren.

Öle für normale bis empfindliche Haut

Eine empfindliche Haut erkennt man an Rötungen, Irritationen und Juckreiz. Diese Öle beruhigen die Haut und lindern Beschwerden:

Ringelblumenöl (nicht komedogen)

Das Öl der Ringelblume, auch Calendula-Öl genannt, beugt Entzündungen vor und regt die Regeneration der Haut an. Es wirkt stark heilend bei Hautwunden. Zudem zieht es besonders schnell ein, ohne einen Film zu hinterlassen.

Marula-Öl (leicht komedogen)

Marula-Öl ist reich an Antioxidantien, zieht schnell ein und bindet Feuchtigkeit in der Haut — so wird die Haut vor Umwelteinflüssen und vorzeituger Hautalterung geschützt. Das Öl ist gleichermassen für sensible, normale und sogar trockene Haut geeignet.

Mandelöl (leicht komedogen)

Aufgrund seiner regenerierenden Wirkung schwächt Mandelöl Narben und dunkle Flecken ganz natürlich ab. Auch Neurodermitis, Falten und Rötungen werden sanft gelindert.

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Öle für trockene Haut

Die Haut spannt nach dem Waschen und es zeigen sich schnell Hautschüppchen und Trockenheitsfalten? Diese Symptome lassen auf eine trockene Haut schliessen, die gerade jetzt im Winter eine reichhaltige Pflege benötigt. Folgende Öle sind besonders geeignet:

Shea-Öl (nicht komedogem)

Shea-Öl hat die wunderbare Eigenschaft, einen hohen Fettanteil zu enthalten und dennoch die Poren nicht zu verstopfen. Durch das breite Fettsäurenspektrum reguliert Shea den Feuchtigkeitsgehalt unserer Haut und wirkt gleichzeitig rückfettend und beruhigend. Vitamin E und Beta-Carotin beeinflussen zudem den schädlichen Einfluss freier Radikale. Das Öl eignet sich auch wunderbar zur Pflege von Narben und zur Behandlung von Neurodermitis.

Avocado-Öl (leicht komedogen)

Das Öl enthält pflegende Omega-3-Fettsäuren sowie Vitamin A und E. Phytosterine regen ausserdem die Zellneubildung an, wodurch zum Beispiel Narben gepflegt und abgeschwächt werden.

Kokosnuss-Öl (stark komedogen)

Kokosnussöl ist aufgrund des hohen Gehalts an Fettsäuren vor allem für trockene und spröde Haut geeignet. Zudem wirkt es anti-bakteriell und beruhigend. Auch Falten und Altersflecken können gelindert werden.

Öle für Mischhaut und unreine Haut

Die Haut glänzt in der T-Zone, die Poren sind vergrössert und Hautunreinheiten treten häufiger auf? Dann handelt es sich entweder um eine Mischhaut oder um eine eher ölige Haut. Auch für diese Hauttypen gibt es geeignete Öle, die Unreinheiten lindern und die Haut pflegen:

Jojoba-Öl (nicht komedogen)

Jojobaöl gehört eigentlich zu den Wachsen und wird deshalb besonders gut von der Haut aufgenommen, ohne einen Film zu bilden. Es wirkt besonders antibakteriell, entzündungshemmend, und hautglättend. Aufgrund seiner guten Verträglichkeit ist es für alle Hauttypen geeignet.

Traubenkernöl (nicht komedogen)

Das Öl ist leicht und hilft der Haut in Balance zu kommen. Die Kombination aus den Vitaminen E und K, Omega 6, Lecithin und dem Antioxidans Procyanid macht die Haut lebendig und glatt – ganz ohne die Poren zu verstopfen.

Teebaum-Öl (nicht komedogen)

Das Öl des Teebaums wirkt effizient gegen Viren, Bakterien und Pilze — das macht es zur Wunderwaffe gegen Anke und Pickel. Aufgrund seiner starken Wirkung sollte man es unverdünnt niemals grossflächig auftragen, sondern entweder mit anderen Ölen mischen oder in seiner reinen Form nur lokal auf Unreinheiten auftragen.

Öle für alternde Haut

Botox? Nein danke! Diese natürlichen Öle sind wahre Anti-Aging-Wunderwaffen, da sie dem Eigenfett der Haut ähneln. So beugen sie Fältchen und Co. besonders effektiv vor.

Arganöl (nicht komedogen)

Das Öl ist ein wahres Wundermittel: Es wirkt sehr pflegend, regenerierend und feuchtigkeitsspendend, ist aber dabei aber nicht komedogen, sondern sogar entzündungshemmend. Schuppenflechte, Neurodermitis oder Ekzeme, sowie Schwangerschaftsstreifen und Narben werden gelindert.

Nachtkerzenöl (stark komedogen)

Für Mischhaut ist es leider zu schwer – trockene oder alternde Haut profitiert jedoch von den pflegenden Eigenschaften des Nachtkerzenöls, die besonders im Zusammenspiel mit Hagebutten-Öl zur Geltung kommen. Die Haut wird elastischer und wirkt erfrischt, auch Rötungen werden gelindert.

Granatapfel-Öl (nicht komedogen)

Der Granatapfel enthält drei Mal so viele Antioxidantien wie grüner Tee. Vorzeitiger Zellalterung durch freie Radikale wird so besonders effektiv vorgebeugt. Das Öl ist zudem nicht komedogenen und wirkt somit pflegend und Poren-verkleinernd zugleich.

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