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Diese 5 Süßigkeiten sind vegan und zuckerfrei

Gesund und tierleidfrei

Diese 5 Süßigkeiten sind vegan und zuckerfrei - Gesund und tierleidfrei

Vegan Süßigkeiten

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Vegane Süßigkeiten ohne tierische Zutaten werden jetzt zu Ostern wieder vermehrt genascht. Wir zeigen Dir, welche Tierprodukte in herkömmlichen Gummibärchen und anderen Süßigkeiten stecken können und warum vegan nicht gleich gesund heißt. Für gesundheitsbewusste Naschkatzen stellen wir außerdem fünf vegane Leckereien ohne raffinierten Zucker vor.

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Was heißt vegane Ernährung?

In Deutschland ernähren sich immer mehr Menschen vegan. Das heißt, sie verzichten bewusst auf das Essen und die Verwendung von tierischen Produkten jeglicher Art. Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier und andere von Tieren stammende Erzeugnisse kommen bei Veganern deshalb nicht auf den Tisch.

Der deutsche Markt mit veganen Produkten boomt

Die Supermärkte in Deutschland haben sich in den letzten Jahren immer mehr an diesen Trend angepasst. Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland sogar auf Platz eins der veganen Produkteinführungen.

Ein Marktforschungsinstitut stellte fest, dass in Deutschland von Juli 2017 bis Juni 2018 der höchste Anteil an veganen Lebensmittel- und Getränkeeinführungen zu verzeichnen war. Darunter sind auch viele Süßigkeiten, die das Vegan-Label tragen, denn in herkömmlichen Süßigkeiten verstecken sich häufig Inhaltsstoffe tierischer Herkunft.

Tierische Substanzen in Süßigkeiten

Bei vielen Süßigkeiten würde man nicht gerade tierische Inhaltsstoffe vermuten. Doch bei genauerem Hinsehen können bei Gummibärchen, Lollis und anderen Leckereien so einige nicht-vegane Zutaten entlarvt werden.

Gelatine ist nicht vegan

Dazu gehört beispielsweise Gelatine, bei deren Herstellung zu Schlachtabfällen gegriffen wird. Ihr Hauptbestandteil ist Kollagen, der aus dem Bindegewebe von Schweinen und Rindern, aber auch aus Fischen und Geflügel produziert wird.

Vor allem in Fruchtgummi, Tortenguss und Getränken ist das Geliermittel zu finden, aber auch in vielen Produkten, in denen man sie noch weniger vermutet. „So enthalten manche Frühstückscerealien Gelatine im Überzug oder in der Füllung“, erklärt Anne Bohl von der „Albert Schweitzer Stiftung“.

Herstellung von echtem Karmin

Ein weniger bekannter nicht-veganer Stoff, der verschiedenen Süßigkeiten beigefügt wird, ist echtes Karmin. Das rote Pigment wird zum Färben von Gummibärchen, Bonbons, sowie bei Süßspeisen wie Wackelpudding verwendet. Echtes Karmin wird durch das Austrocknen und Kochen von Läusen hergestellt.

Das tierische Karmin ist auf der Zutatenliste als E120 aufgeführt. Hinter der E-Nummer E124 verbirgt sich hingegen die synthetisch hergestellte und damit vegane Variante des Farbstoffs.

Vegane Ernährung ist nicht immer gesund

Der Verzicht auf tierische Lebensmittel bringt unter Umständen gesundheitliche Vorteile mit sich. Dennoch bedeutet die Deklarierung „vegan“ nicht zwangsläufig, dass ein Produkt gesund für uns ist. Viele „vegan“ gelabelte Produkte enthalten beispielsweise sehr viel Salz oder eben Zucker. Hier lohnt es sich stets die Nährwerte zu überprüfen – mit CodeCheck geht das ganz schnell.

Wenn es um Süßigkeiten geht, gehört dazu vor allem raffinierter Zucker, der übrigens auch nicht in jedem Fall vegan ist. Mögliche Folgen von zu viel weißem Zucker auf unserem Speiseplan sind Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht.

Zuckerersatz für Veganer

Deshalb sollten auch Veganer auf mit Haushaltszucker gesüßte Speisen verzichten. Besser sind Süßigkeiten, die gesündere Zuckeralternativen enthalten. Dazu gehören Kokosblütenzucker, Stevia, Xylit (Birkenzucker) und die süße Yacon-Knolle. Sie wirken sich weniger stark auf den Blutzuckerspiegel aus und sind deshalb weniger kritisch für die Gesundheit. Doch ist auch hier Genuss in Maßen angesagt.

5 vegane und gesunde Süßigkeiten ohne herkömmlichen Zucker Für alle veganen Naschkatzen stellen wir fünf vegane Süßigkeiten vor, die ohne herkömmlichen Haushaltszucker auskommen und mit gesünderen Alternativen gesüßt sind.

Vegane Schokolade

Hat eine Schokolade bis zu 99 Prozent Kakaoanteil, dann ist sie vegan. Die Sorten können variieren - es gibt helle, Nuss-Nougat-Schokolade und auch weiße Schokolade in der veganen Version. Die Basis für vegane Schokolade bilden Zucker, Kakao und Kakaobutter. Immer mehr Supermärkte bieten Kunden eine Auswahl an veganen Schokoladen-Alternativen, online gibt es meist noch ein deutlich größeres Sortiment. Unsere Empfehlung:

Lovechok Cranberry Buchweizen Raw Mylk

Diese vegane rohköstliche Bio-Schokolade basiert auf Kakaobutter und roher Kakaomasse, die viele gesunde Antioxidantien enthält. Sie ist mit getrocknetem Kokosblütennektar gesüßt und damit gesünder als andere Produkte mit Haushaltszucker. Die „Lovechock Mylk“ ist in den Sorten Cranberry-Buchweizen und Maulbeere-Mandel erhältlich.

Schokodrops mit finnischem Xylit Dose

Diese Schokodrops kannst Du einfach aus der Dose naschen oder zum Verfeinern von Müsli, Kuchen, Muffins, Eierkuchen und anderen leckeren Süßspeisen verwenden. Auch zum Herstellen von selbst gemachter Schokolade sind die Schokodrops perfekt geeignet. Die Zutaten sind gesund und übersichtlich: Kakaomasse, Birkenzucker (Xylit), Kakaobutter, Sonnenblumenlecithine und natürliche Bourbon Vanille. Der Kakaoanteil beträgt mindestens 75 Prozent.

Vegane Confiserie

Vegane Pralinen auf Dattel-Nuss-Basis sind die pflanzliche Alternative zu beispielsweise Champagne-Trüffeln. Ihre cremige Konsistenz erhalten die Pralinen durch Zugabe von Nussmus und Kokosöl. Hier unsere Konfekt-Empfehlung in der Geschmacksrichtung Mango:

Sekem Dattelkonfekt Mango

Dieses vegane Konfekt ist für Naschkatzen, die auf gesunde Ernährung achten, perfekt. Es besteht aus getrockneten Datteln und Mangostücken, Dattelsirup und Mangosaftkonzentrat. Die Zutaten sind biologisch angebaut und sogar vom Erzeugerverband „Demeter e. V.“ zertifiziert. Gut für uns und die Umwelt!

Veganes Fruchtgummi

Gelatine wird man im veganen Fruchtgummi vergeblich suchen. Anstelle des aus tierischen Substanzen gewonnenen Produktes wird das pflanzliche Geliermittel Agar-Agar verwendet. Für die Herstellung werden getrocknete Meeresalgen benutzt, die eine gute Quelle für Ballast-und Mineralstoffe sind. Darüber hinaus ist Agar-Agar sehr kalorienarm und geschmacksneutral. Gummibärchen bestehen in der Regel aus Fruchtsaft. Unsere Fruchtgummi-Empfehlung :

Seitenbacher Frucht Hütchen Erdbeere

Dieses Fruchtgummi ist nicht nur komplett industriezuckerfrei, sondern auch 100 Prozent vegan. Statt Gelatine dient Apfelpektin als Geliermittel. Eingedickte Apfelauszüge, Erdbeer- und Zitronensaft sorgen für die natürliche Süße und den fruchtigen Geschmack. Die Frucht Hütchen kommen somit komplett ohne Farb- und Zusatzstoffe oder Fette aus.

Vegane Riegel

Gerade für unterwegs sind Riegel ein beliebter Snack. Es gibt eine Vielzahl an Riegeln - allesamt vegan. Müsliriegel, Schokoladenriegel und gesunde Rohkost-Riegel - viele dieser Riegel gibt es auch von bekannten Herstellern im Supermarkt. Das gewisse Etwas erhalten die Riegel durch die Verfeinerung mit Karamell und Nougat.

nucao Bio Riegel Kakao Hanf Berberitzen

Dieser vegane Riegel mit Hanfsamen und Kakao wird in einer Manufaktur in Dresden handgemacht. Drin stecken nur beste Zutaten: Hanfsamen, rohe Kakaomasse, Kakaobutter, getrockneter Kokosblütennektar, Mandeln, Berberitzen-Beeren, Lucuma und Acerola. Alle Inhaltsstoffe stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.

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Süßigkeiten mit dem Vegan-Filter von CodeCheck prüfen

Vegan ist ein Lebensmittel, wenn es keinerlei tierische Zutaten enthält. Das Problem ist: Wie im Fall von Karmin können sich auch hinter E-Nummern tierische Produkte verstecken, die nicht sofort als solche erkennbar sind.

Deshalb gibt es bei CodeCheck unter anderem den Vegan-Filter. Damit erfährst Du, ob ein Produkt vegan ist oder nicht. Dafür nutzt Du ganz einfach die Filterfunktion in der App oder Du aktivierst die „Persönliche Warnung“ für vegane Inhaltsstoffe.

Danach einfach den Strichcode des jeweiligen Produktes scannen oder nach einem Produktnamen suchen. Daraufhin wird Dir mit einem Warnsymbol angezeigt, wenn das Produkt nicht-vegane Inhaltsstoffe enthält. Zusätzlich werden Dir vegane Alternativen vorgeschlagen. Übrigens: Auch wenn Du Dich vegetarisch ernährst, kannst Du mit CodeCheck auf dieselbe Weise einen Filter für vegetarische Produkte aktivieren.

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