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Gute Alternative: Zucker aus Kokosblüten

Nachhaltig und vergleichsweise gesund

Gute Alternative: Zucker aus Kokosblüten - Nachhaltig und vergleichsweise gesund

KOKOSNUSS

von

Zucker gehört bekanntermaßen nicht gerade zu den gesunden Lebensmitteln. Zum Glück gibt es schmackhafte Alternativen, die unsere Gesundheit weniger belasten – zum Beispiel Kokosblütenzucker, der als nachhaltigster Zucker der Welt gilt.

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Herstellung

Kokosblütenzucker wird aus dem Nektar der Blütenknospe einer bestimmten Kokospalmenart gewonnen. Damit der süße Blütennektar herausfließt, wird der Blütenstand der Palme abgeschnitten. Der Nektar wird anschließend gefiltert und leicht karamellisiert. Beim Abkühlen des Kokosblütensirups bilden sich Zuckerkristalle, die als Kokosblütenzucker verkauft werden.

Nachhaltigkeit

Kokosblütenzucker gilt als nachhaltigste Zuckerart. Im Durchschnitt können 50 bis 75 Prozent mehr Kokosblütenzucker pro Hektar Land gewonnen werden, als es bei Zucker aus Zuckerrohr möglich ist, schreibt die Onlineseite „Stevia-leben“.

Dies ist unter anderem der Fall, da für das Gewinnen des Kokosblütennektars keine Palmen gefällt werden müssen. Eine einzelne Kokospalme kann 70 Jahre Nektar abgeben und trägt ganzjährlich Kokosnüsse. Die beste Wahl sind ökologisch zertifizierte und fair gehandelte Produkte, die nicht mit anderen Zuckern gestreckt wurden.

Kokos

Geschmack und Verwendung

Anders als erwartet schmeckt Kokosblütenzucker mehr nach Karamell als nach Kokos. Er erinnert in Aussehen und Geschmack an braunen Zucker.

Kokosblütenzucker wird im selben Mengenverhältnis wie herkömmlicher Zucker verwendet. Er verleiht Desserts, Backwaren und Getränken einen süßen Geschmack. Bei herzhaften Gerichten wirkt eine Prise des Kokos-Zuckers wie ein natürlicher Geschmacksverstärker, empfiehlt der Blog „Eat the world“.

Gesundheit

Den Zucker aus der Kokospalme zeichne vor allem sein niedriger Glykämischer Index (Glyx) von 35 aus, informiert die Seite „Kokosbluetenzucker“. So steige der Blutzucker nach dem Verzehr weniger stark an, als bei raffiniertem Zucker, der einen doppelt so hohen Glyx aufweise. Hohe Blutzuckerschwankungen gelten als entzündungsfördernd.

Kokosblütenzucker glänzt zudem durch eine Vielfalt an Mineralstoffen, Vitaminen und Aminosäuren. Im Vergleich zu braunem Zucker enthält er laut „Stevia-leben“ 18 Mal mehr Kalium, die 30-fache Menge an Phosphor und die zehnfache Menge an Zink. Auch Vitamine der Gruppe B und C, sowie 16 wertvolle Aminosäuren stecken im Kokosblütenzucker.

Dennoch sollte Kokosblütenzucker, wie alle Süßungsmittel, nur in Maßen konsumiert werden, da er Zucker bleibt und wie Zuckerrüben aus Saccharose besteht.

Fazit

Kokosblütenzucker ist nicht nur geschmacklich eine tolle Alternative zu herkömmlichem Zucker. Sein niedriger Glykämischer Index und seine gesunden Mineralstoffe machen ihn zu einer relativ gesunden Zuckerart. Ein Nachteil ist sein vergleichsweise hoher Preis (ab 10€/kg für Bio-Qualität) und die Tatsache, dass auch er, wie alle Zucker, in großen Mengen ungesund ist.

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