Anzeige
Anzeige

Warum Silikone nicht in Dein Shampoo gehören

Schlecht für Schönheit, Gesundheit und Umwelt

Warum Silikone nicht in Dein Shampoo gehören - Schlecht für Schönheit, Gesundheit und Umwelt

rote Haare

von

Viele Shampoos enthalten Silikone. Sie versprechen Glanz und Geschmeidigkeit. Doch leider ist die Wirkung nicht nur oberflächlich, sondern auch schädlich: Die Kunststoffe trocknen die Haare aus, machen sie schwer und platt. Auch die Kopfhaut leidet unter den synthetischen Stoffen, ganz zu schweigen von der Umweltbelastung durch Silikone. Zum Glück gibt es natürliche Alternativen.

Anzeige

Silikone verkleben die Haare

Silikone sind Filmbildner, das heißt sie legen sich um jedes einzelne Haar und bilden einen luftdichten Film. Zudem sind Silikone nicht wasserlöslich. Durch die Verwendung silikonhaltiger Haarpflegeprodukte baut sich also eine hartnäckige Schicht auf dem Haar auf, die mit jeder weiteren Anwendung wächst. Dieses Phänomen wird auch „Silikon-Build-Up“ genannt.

Im ersten Moment wirkt es dann so, als seien die Haare geschmeidiger und glänzender, doch das Haar ist nicht wirklich gesünder geworden. Im Gegenteil: Was so schön geschmeidig ist und glänzt, ist lediglich das Silikon.

haare 2

Haare und Kopfhaut trocknen aus

Durch die Silikonschicht wird das Haar zum einen schwer und verliert an Volumen, zum anderen kann es keine Pflegestoffe mehr aufnehmen. Es kann nicht mehr atmen und trocknet so immer mehr aus.

Außerdem beginnt die Kopfhaut zu fetten oder auszutrocknen, da sie ebenfalls von einer Silikonschicht verklebt wird und sich nicht mehr regulieren kann. Folgen können Juckreiz, Schuppen und Allergien sein.

Auch für die Umwelt ein Problem

Silikone sind Kunststoffe und nicht wasserlöslich. Deshalb passieren sie den Abfluss und erreichen Flüsse oder Seen. In der Natur kann Silikon schwer bis gar nicht abgebaut werden. Die synthetischen Filmbildner reichern sich in den Gewässern an und können sogar bis ins Grundwasser gelangen.

Jede Haarwäsche mit Silikon-Shampoo stellt daher eine Belastung für die Umwelt dar. Zeit für natürliche Alternativen, von denen es zum Glück einige gibt.

haare

Pflanzliche Wachse wie Jojobaöl, Fette wie Kokos oder Babassu und Öle wie Avocado-, Oliven- oder Mandelöl sind ebenfalls Filmbildner. Doch im Gegensatz zu Silikonen sind sie rein natürlich und lassen sich bei der nächsten Wäsche wieder auswaschen. Außerdem bauen sich in der Natur innerhalb weniger Wochen vollständig ab.

Diese Shampoos sind silikonfrei:

Silikone im Shampoo erkennen

Um Silikone unter den Inhaltsstoffen zu erkennen, kannst Du beispielsweise unter anderem auf die Endung „-cone“ achten (Dimethicone, Cyclomethicone, Amodimethicone, ...) und die Endung „-xan/e“ (Polysiloxane, Polymethylsiloxan, ...) achten.

Die CodeCheck-App erscannt Dir aber auch Silikone wie Trideceth-12, die nicht so leicht zu erkennen sind.

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

Codecheck.info
4.2/5 17 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

kaffee
Gut für Haut & Haar –
haare 2
Für eine frische Mähne –

Synthetische Poylmere auf unserer Haut

Makeup Mikroplastik

Diese 6 Make-ups enthalten Mikroplastik

In vielen Kosmetikprodukten, von Shampoo über Peeling bis hin zu Mascara und eben auch Make-up stecken Mikroplastik oder - in flüssiger oder gelartiger Form - sogenannte synthetische Polymere. Diese Stoffe gelangen beim Abschminken über das Abwasser ins Meer und gefährden so Umwelt und Meeresbewohner. Was schmieren wir uns da eigentlich ins Gesicht?

PEGs

Duschen

Diese Duschgele trocknen Deine Haut aus

Es ist paradox: Wir duschen, um uns etwas Gutes zu tun. Doch stattdessen strapazieren wir mit jedem Gang unter die Brause regelmäßig unsere Haut. Der Grund dafür sind Polyethylenglykolverbindungen in Duschgelen, die unsere körpereigene Schutzhülle schwächen können.

RDA-Wert

Mikroplastik in Zahnpasta

Diese versteckte Angabe auf Deiner Zahnpasta ist wichtig!

Auf was achtet ihr beim Zahnpasta-Kauf? Geschmack, Schaumbildung und ein hoher Fluoridanteil sind oft ausschlaggebend, wichtig ist aber auch der RDA-Wert. Der gibt an, wie stark die Zahncreme den schützenden Zahnschmelz abreibt. Wie hoch darf dieser maximal sein und welche Zahncremes sind am besten geeignet?