Perfekte Haut dank CC-Cremes?

Allround-Produkt

Perfekte Haut dank CC-Cremes? - Allround-Produkt

frau4

von

Nach der BB-Creme kommt nun die CC-Creme. Sie soll noch umfangreicher und besser wirken und einen makellosen Teint zaubern. Doch was steckt eigentlich in dem angeblichen Alleskönner, wie wirkt die CC-Creme und worauf kommt es beim Kauf an?

Was ist CC-Creme?

Wofür CC eigentlich steht, darüber ist sich die Beautywelt nicht einig. Meist wird die Abkürzung übersetzt mit „Colour & Correction“, „Complexion & Correction“, „Coverage Control“ oder „Complete Correction“.

Die Grundidee ist eine Creme, die mehrere Beauty-Produkte in sich vereint und dennoch leicht und unkompliziert in der Anwendung ist.

CC-Creme ist die Weiterentwicklung der BB-Creme, welche Feuchtigkeitspflege, leichte Deckkraft und Sonnenschutz bietet – die CC-Creme soll jedoch noch mehr können.

Was ist der Unterschied zwischen BB- und CC-Creme?

Ein großer Unterschied zwischen den beiden Beauty-Cremes besteht darin, dass CC-Creme eine langfristigere Verbesserung des Teints bewirken soll. Sie enthält deshalb im Gegensatz zu BB-Creme zusätzlich Anti-Aging-Wirkstoffe. So sollen Fältchen reduziert werden und das Hautbild elastischer und praller erscheinen.

Ein weiterer Unterschied zur BB-Creme besteht darin, dass CC-Cremes nicht nur einen abdeckenden Effekt haben, sondern durch intelligente Farbpigmente zusätzlich den Hautton ausgleichen. Um dem Teint den idealen Ton zu verleihen, entfalten die korrigierenden Pigmente ihre Farbe erst beim Auftragen auf die Haut.

Somit gehen CC-Cremes eher in Richtung einer Foundation, obwohl sie eine leichtere Textur haben. BB-Cremes hingegen gleichen eher einer getönten Tagescreme.

make-up

Für wen eignen sich CC-Cremes?

Die CC-Creme empfiehlt sich allen, die Tagescreme, Make-up, UV-Schutz und Anti-Aging-Pflege verwenden und sich einen Allrounder wünschen, der die Wirkstoffe dieser Produkte enthält. So kann bei der morgendlichen Routine viel Zeit gespart werden. Zudem werden die Produkte nicht übereinander geschichtet, wodurch die Poren weniger verstopft werden und die Haut besser atmen kann.

Fraglich ist, ob jede Haut all diese Komponenten benötigt. So ist junge Haut noch nicht auf Anti-Aging-Wirkstoffe angewiesen. Experten empfehlen, erst ab 35 Jahren Anti-Aging-Produkte zu verwenden.

Je nach Jahreszeit kann es außerdem sinnvoll sein, den UV-Schutz auf den eigenen Hauttyp abzustimmen. So reicht der in CC-Cremes enthaltene Lichtschutzfaktor bei viel Sonnenlicht möglicherweise nicht aus. Auch die enthaltene Feuchtigkeitspflege kann für die kalten Wintermonate zu gering sein.

Ebenso ist die Deckkraft bei größeren Hautunreinheiten nicht ausreichend und eignet sich nur für die Kaschierung kleiner Makel.

Natürlich kann zusätzlich zur CC-Creme eine Sonnencreme, eine Feuchtigkeitspflege oder ein Concealer kombiniert werden. Dann ist die Allrounder-Wirkung der CC-Creme natürlich nicht mehr gegeben und es muss doch wieder geschichtet werden.

Es kommt also darauf an, ob die Bedürfnisse der Haut und die entsprechende CC-Creme zusammenpassen.

hautalterung

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Wichtig sind wie bei jedem Produkt die Inhaltsstoffe. Sie sollten auch bei CC-Cremes so natürlich wie möglich sein. Problematische Stoffe wie Parabene, Silikone, Palmöl oder Mikroplastik schaden nicht nur unserer Haut, sondern auch der Umwelt.

Ob ein Produkt solche No-Gos enthält, erfährst Du in sekundenschnelle über die CodeCheck-App oder die Website. Wir zeigen Dir nicht nur, weshalb Du den jeweiligen Stoff meiden solltest, sondern auch, welche Alternativen es gibt.

Deshalb lohnt es sich Naturkosmetik zu kaufen, die statt synthetischer Wirkstoffe auf natürliche Inhaltsstoffe zurückgreifen.

Zusätze wie pflanzliche Öle, Gurkenwasser und Hyaluronsäure sorgen für Feuchtigkeit, die Vitamine E und C wehren schädliche Radikale ab und unterstützen das hautstraffende Kollagen. Fruchtextrakte können Pigmentstörungen mildern und die Haut leicht aufhellen.

Fazit: Vor allem für unproblematische Haut mittleren Alters geeignet

CC-Creme eignet sich vor allem für Frauen mittleren Alters mit unproblematischer Haut, da auf spezielle Bedürfnisse wie stärkere Deckkraft oder Feuchtigkeitspflege nicht eingegangen wird.

Reifere Haut profitiert von den Anti-Aging-Wirkstoffen und von der leichten Textur. Diese legt sich weniger in kleine Fältchen ab als herkömmliches Make-up und lässt den Teint weniger maskenhaft erscheinen.

Für wen die Pflege- und Schutzwirkung der CC-Creme ausreicht und wer wenig Deckkraft benötigt, der kann sich die Gesichtspflege mit dem Griff zum Allround-Talent vereinfachen. Alle anderen stellen sich ihre Pflege- und Make-up-Routine wohl nach wie vor am besten selbst zusammen.

kosmetiktasche2

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

0/5 0 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

augencreme
Die Technik macht den Unterschied –
skin
Taufrischer und sommerlicher Teint –

Wundermittel für Haut und Haare

arganöl
Anzeige

5 Beauty-Hacks mit Arganöl

Als eines der besten Anti-Aging-Öle wirkt Arganöl sanft und natürlich gegen Fältchen und gleichzeitig auch gegen Unreinheiten. Unseren Haaren gibt es neuen Schwung und strahlenden Glanz. Wir haben fünf einfache Tipps, wie Du Haut und Haare mit Arganöl schön pflegen kannst.

Fertility-Tracker

PR Ava Moodshot V1.2 04
Anzeige

Mit „Ava“ verstehst Du Deinen Zyklus

Mit „Ava“ beziehungsweise einem Armband und einer App, kannst Du Deine Fruchtbarkeit tracken. Doch das ist noch nicht alles: Das smarte Tool hilft Dir auch, später Deine Schwangerschaft zu überwachen und Deinen Körper generell einfach viel besser kennenzulernen. Wie das genau funktioniert, wer hinter der innovativen Idee steckt und wie Du den Tracker kostengünstig erhältst, erfährst Du hier.

Der Gewinner ist...

Kochen
Anzeige

Plastik vs. Holz: Was ist das bessere Schneidebrett?

Das Schneidebrett ist wohl eines der wichtigsten Küchenutensilien. Die Wahl des Materials ist dabei nicht unerheblich. Durch den direkten Kontakt mit Lebensmitteln sollte es möglichst keimfrei sein, aber auch Gerüchen und Verfärbungen standhalten. Aber welches Material ist denn nun am besten – Holz oder Kunststoff?

Wie super ist das „Superfood“?

kokosnuss3

Kokosöl: „Schlimmer als Schweineschmalz?“

„Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosuss, wer hat die Kokosnuss geklaut?“ Das freche Affenbaby? Oder etwa doch die westliche Industrie? Als vitales „Superfood“ gepriesen zaubert Kokosöl Exotik in unsere Küche und in unser Bad. Aber ist das Öl tatsächlich so gesund wie wir glauben? Ein Blick hinter die harte Schale.

Vegane Proteinbombe aus Soja

tempeh2

Gesunder Fleischersatz: Tempeh

Tofu ist mittlerweile nicht nur Vegetariern ein Begriff. Doch wie sieht es mit Tempeh aus? Die gesunde Fleischalternative steckt voller Eiweiß und Vitalstoffe, ist bekömmlich und vielseitig in der Küche verwendbar. Grund genug, diesen hochwertigen Fleischersatz genauer unter die Lupe zu nehmen.