Gestresst, müde, gehetzt: Die moderne Familie

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Gestresst, müde, gehetzt: Die moderne Familie - Familie

Gestresste Familien

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Heutzutage arbeiten in fast der Hälfte aller Familien beide Elternteile Vollzeit. Die Konsequenz: Stress, Müdigkeit und Überforderung. Wie genau tickt die moderne Familie?

Arbeitende Eltern sind überfordert

56 Prozent aller Eltern, die zusätzlich arbeiten, fühlen sich gestresst und überfordert. Das zeigte nun eine amerikanische Studie. Besonders Akademiker tendieren eher dazu, die Balance zwischen Arbeit und Familie als schwierig zu erleben. Doch warum fühlen sich moderne Familien permanent gestresst?

Gründe für die Überforderung

Gesellschaftlicher Druck

Eine gute Mutter beziehungsweise ein guter Vater zu sein und auch im Beruf immer 100 Prozent zu geben, scheint sich zu einer gesellschaftlichen Norm entwickelt zu haben. Die Studie zeigt: 60 Prozent der Kinder leben in Haushalten, in denen beide Elternteile mindestens Teilzeit arbeiten. Für viele arbeitende Eltern übt diese Erwartung einen besonders großen Druck aus – schlussendlich kann man nicht allen gerecht werden, und einige fühlen sich als Versager.

Ökonomische Gründe

Ein Vollzeitjob auszuüben hat noch einen weiteren Grund: Mehr Geld. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen von Familien, in denen beide Elternteile Vollzeit arbeiten, beträgt 102.400 Dollar, und nur 55.000 Dollar, wenn ein Elternteil zu Hause bleibt.

Mütter werden im Beruf benachteiligt

Fast 41 Prozent aller arbeitenden Mütter empfinden es als schwierig, ihre Karriere voranzubringen, während das nur 20 Prozent der Männer behaupteten. Zudem verdienen fast die Hälfte der Väter von ganztägig arbeitenden Eltern mehr als die Mütter. Diese Ungerechtigkeit ist ein weiterer Stressfaktor für moderne Familien.

Mütter tun mehr für die Familie

Die Gleichberechtigung in der Arbeitsteilung ist im Vergleich zu früher gestiegen. Auch Männer wollen sich im Haushalt und der Kindererziehung bemühen. Trotzdem würden Frauen immer noch mehr für die Familie tun, vor allem im Bereich der Kindererziehung, so das Ergebnis der Studie. Vor allem wenn es darum geht, sich um das Kind zu kümmern, wenn es krank ist, oder seinen Stundenplan zu managen. Für die Mütter bedeutet dies eine zusätzliche Belastung.

Quelle: nytimes.com

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