Anzeige
Anzeige

Diese Stadt verbietet Pelz

„Nein“ zu Tierleid

Diese Stadt verbietet Pelz - „Nein“ zu Tierleid

pelz-berlin-353618723 Kopie

von

Vorbildfunktion: Die kalifornische Stadt Berkeley stoppt den Verkauf von Pelzprodukten in ihren Geschäften und stellt sich damit klar gegen das Leid der Tiere, die für die Herstellung von Pelz ihr Leben lassen müssen.

Anzeige

Die Stadt Berkeley in Kalifornien macht es vor: Man muss nicht jahre- oder gar jahrzehntelang auf eine Entscheidung der Regierung warten, sondern kann eigene Wege gehen. Aufgrund ethischer und gesellschaftlicher Bedenken gegenüber der Pelzindustrie hat die Stadt entschieden, jegliche Pelzprodukte aus dem Warenangebot seiner Geschäfte zu verbannen. Bereits West Hollywood hatte sich in 2013 dafür entschieden.

PELZ

„PETA“ würdigt Entscheidung

Die Tierschutzorganisation „PETA“ unterstützt diese Entscheidung und hat der Stadt hierfür den „Compassionate City Award“ verliehen. Dieser zeichnet Städte aus, die sich durch politische Maßnahmen besonders für Tiere einsetzen und ihr Mitgefühl zeigen.

„Berkeleys neue Initiative Pelz zu verbannen, wird zahlreiche Tiere davor bewahren für Mäntel, Krägen, Stulpen und alberne Bommel geschlagen, durch Stromschlag getötet oder gar lebendig gehäutet zu werden“, äußert sich „PETA“-Gründerin Ingrid Newkirk. Sie hoffe, dass sich weitere Orte von Berkeley inspirieren lassen und den gleichen Weg in eine pelzfreie Zukunft gehen.

fell-pelz-254982061 Kopie

Unwürdige Produktion von Pelz

Millionen von Tieren wie Nerze, Marder oder Füchse müssen jedes Jahr für Pelzmode durch die Hölle gehen. In China allein wird die Zahl auf 70 Millionen geschätzt. Die unwürdige Haltung in kleinen, verdreckten Käfigen, ohne Kontakt mit anderen Artgenossen führt in vielen Fällen dazu, dass die Tiere ein schreckliches Trauma durchleben und ein völlig gestörtes Verhalten zeigen.

Apathisches Auf- und Ablaufen, Nagen an den Gitterstäben bis Blut fließt und Beißen des eigenen Körpers zählen hierzu. Wenn sie dieses Martyrium überlebt haben, steht ein brutaler Tod durch Vergasung, Genickbruch, Erschlagen mit Eisenstange oder analem Stromschlag bevor. Ein grausames Leben und Ende ohne Entkommen!

fuchs

Das kannst Du tun: Tipps, um echten Pelz zu erkennen

Da echter Pelz in machen Fällen nicht teurer als Kunstpelz ist, lassen sich die Unterschiede oft nur bei genauem Hinsehen erkennen. Hinzukommt, dass Pelz auf den Materialangaben oft nicht als solcher ausgewiesen wird und so Verbraucher getäuscht werden.

Mithilfe dieser drei Tricks kannst Du Echtpelz von Kunstpelz unterscheiden:

  1. Pusten

Während Kunsthaar starrer ist und häufig die gleiche Länge aufweist, biegt sich das Deckhaar bei echtem Fell zur Seite, wenn Du es anbläst. Dadurch kommt die feine Unterwolle zum Vorschein.

2. Haaransatz überprüfen

Wenn Du bei Echtpelz die Haare auseinander ziehst, wird am Ansatz das Leder sichtbar. Bei Kunstpelz wird eine gewebte Textilschicht verwendet, an der oft Nähte erkennbar sind.

3. Anzünden

Sobald Du das Kleidungsstück gekauft hast, kannst Du zuhause noch einen weiteren Test durchführen. Wenn Du ein paar Haar herausschneidest und anzündest, entsteht bei Echtpelz ein Horngeruch wie bei Deinem eigenen Haar. Kunstpelz schmort dagegen zu einem Klumpen zusammen und riecht nach Plastik.

Anschauliche Bilder, die es erleichtern, den Unterschied zu erkennen, findest Du hier bei „PETA“.

Anzeige

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

Codecheck.info
4.2/5 5 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

fell2
Verbrauchertäuschung –

Plastic-free

Plastik Müll

15 things we should not buy for environmental reasons

Our awareness of sustainable consumption has increased significantly in recent years. When shopping, we pay attention to the origin, packaging and ingredients of a product. The list is endless: Here are 15 examples of products that cannot withstand ecological criteria.

Synthetische Poylmere auf unserer Haut

Makeup Mikroplastik

Diese 6 Make-ups enthalten Mikroplastik

In vielen Kosmetikprodukten, von Shampoo über Peeling bis hin zu Mascara und eben auch Make-up stecken Mikroplastik oder - in flüssiger oder gelartiger Form - sogenannte synthetische Polymere. Diese Stoffe gelangen beim Abschminken über das Abwasser ins Meer und gefährden so Umwelt und Meeresbewohner. Was schmieren wir uns da eigentlich ins Gesicht?