Diese Antibabypillen sind gefährlicher als andere

Risiken & Alternativen

Diese Antibabypillen sind gefährlicher als andere - Risiken & Alternativen

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Die Pille gehört zu den beliebtesten Verhütungsmitteln — gerade bei sehr jungen Mädchen. Doch viele wissen wenig über die Nebenwirkungen. Lies hier weshalb neuere Pillen besonders gefährlich sind, welche Pillen betroffen sind und welche Alternativen es gibt.

Gefahren durch die Pille

Die Liste möglicher Nebenwirkungen der Antibabypille ist lang: Dazu gehören Stimmungsschwankungen, verringerte Libido, Gewichtszunahme und Kopfschmerzen. Auch das Risiko für Depressionen steigt — bei jungen Frauen sogar um bis zu 80 Prozent — wie eine dänische Studie ermittelte. Doch die Anti-Baby-Pille kann auch weitaus gefährlichere Krankheiten auslösen, die sogar bis zum Tod führen können.

So steigt anscheinend das Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken durch eine langzeitige Einnahme der Pille, wie Wissenschaftler der Berliner Charité feststellten. Ebenso soll das Brustkrebsrisiko durch die Einnahme von Pillen, die Östrogen enthalten, erhöht sein.

Besonders dramatisch ist die hohe Thrombosegefahr durch die Pille. Bis heute ist die Pille bei jüngeren Frauen Thrombose-Auslöser Nummer eins. Bei Thrombosen bilden sich Blutgerinnsel in den Blutgefäßen oder im Herzen, die den den Blutstrom behindern. Das kann zu schweren Behinderungen und schlimmstenfalls zum Tod führen.

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Diese Pillen sind besonders gefährlich

Vor allem bei Anti-Baby-Pillen der neueren Generation ist das Risiko für Thrombosen sehr hoch, wie der „Pillenreport“ der „Techniker Krankenkasse“ informiert.

Mittlerweile gibt es vier Pillengenerationen, von denen die Neueren das höchste Thromboserisiko aufweisen. Grund dafür ist, dass die vier Generationen auf unterschiedliche Hormone zur Verhütung setzen.

Das geringste Risiko für Thrombosen weisen Pillen der 2. Generation auf. Sie enthalten das Gestagen Levonorgestrel oder Norethisteron. Neuere Wirkstoffe sind hingegen weitaus riskanter. Dazu gehören:

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Das Hormon ist zum Beispiel in der Anti-Baby-Pille „Zoely“ enthalten, welche aufgrund von Sicherheitsbedenken in den USA gar nicht erst nicht zugelassen wurde. In Deutschland ist diese Pille noch zu haben und gehört sogar zu den beliebteren Sorten.

Desogestrel und Drospirenon

Pillen mit diesen Hormonen weisen laut Studien des „Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte“ein doppelt so hohes Thromboserisiko wie die Pillen der zweiten Generation auf. Dazu gehören Präparate wie die „Lamuna“ und „Desmin“, welche Desogestrel enthalten, sowie Pillen mit Drospirenon wie die „Yasmin“, „Yasminelle“, „Yaz“ und „Aida“.

Dienogest

Einige der meistverkauften Pillen in Deutschland wie die „Maxim“, „Dienovel" und die „Velafee“, enthalten das Geschlechtshormon Dienogest. Für dieses fehlen immer noch ausreichende Daten um die Risiken einschätzen zu können.

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Welche Alternativen gibt es?

Ein geringeres Thromboserisiko haben laut der „Techniker Krankenkasse“ Pillen, die das Hormon Levonorgestrel enthalten. Dazu gehören beispielsweise „Evaluna“ und „Minisiston“. Dennoch bergen alle hormonellen Verhütungsmethoden Risiken.

Dazu gehören neben der Pille zum Beispiel auch Hormon-Pflaster oder Vaginal-Ringe. Die Folgen der zugeführten Hormone können von Müdigkeit, verringertem Lustgefühl über Depressionen bis hin zu Krebs reichen. Deshalb ist der Umstieg auf hormonfreie Verhütungsmethoden zu empfehlen.

Hormonfreie Verhütung

Besonders unkompliziert ist die Verhütung mit Kupfer. Dazu wird eine Spirale, eine Kette oder ein kleines Bällchen aus Kupfer in die Gebärmutter eingesetzt. Nach dem einmaligen Einsetzen ist frau bei Kupfer-Verhütung fünf bis zehn Jahre geschützt.

Bei Kinderwunsch lassen sich die Kupferteile auch jederzeit entfernen. Der Pearl Index liegt bei 0,3 bis 0,8. Zum Vergleich: Bei der Pille liegt er bei 0,1 bis 0,9 und bei der Minipille bei 0,5 bis 3. Somit ist die Kupferverhütung sehr sicher.

Etwas aufwendiger sind die Temperaturmethode und die Symptothermale Methode, bei denen anhand der Körpertemperatur der Zyklus überwacht wird. Eine Hilfe ist dabei die Verwendung eines sogenannter Zykluscomputers.

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