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Zahnpflegekaugummi

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gering
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Gesättigte Fettsäuren
gering
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gering
0.5g
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Mentos (Spearmint) Gum
2fruity
JETgum Strong Mint Zuckerfrei
Power Gum Kaugummi
Ferrero tic tac fresh mint
True Gum Kaugummi, White Pfefferminze, zuckerfrei
True Gum Kaugummi, Minze, zuckerfrei
True Gum Kaugummi, Himbeere & Vanille, zuckerfrei
Xylit kaugummi
True Gum Kaugummi Ingwer & Kurkuma, zuckerfrei
Pür Gum Kaugummi peppermint gum (12.60g)
Doktor dent Nature Gum
Dontodent Kaugummi Nature Gum, Spearmint
Skai Real Gum Spearmint
Skai Real Gum Cinnamon
Tic Tac Liberty Sugarfree
True Gum Kaugummi, Zitrone, zuckerfrei
Kaugummi
True Gum Kaugummi, Strong Mint, zuckerfrei

Inhaltsstoffe

Xylit, Kaumasse, E306, Sojalecithin, Aromen, Gummi arabicum, E171, Natriumpolyphosphat, E903, E553b, Sucralose

*Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes. Im Fall von Unsicherheiten können Sie uns gerne kontaktieren.
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CO2 Fußabdruck

Good 157 g CO₂e

Labels & Gütesiegel

besonders empfehlenswert

Label-online (01/2022)
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Labels und Gütesiegel

Frühere Namen

Zahnmänchen

Beschreibung

Essen und Trinken, Gesundheit, Kosmetik und Sanitär

Bereich

Gesundheit

Produkte

Süßwaren, Getränke, Süßungsmittel, fluoridiertes Speisesalz, Hustenbonbons, Vitamine, Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kautabletten, Gummibärchen etc., Zahnpasta für Kinder

Kriterien

Labelgeber
Labelinhaber ist die Aktion Zahnfreundlich e. V. mit Sitz in Berlin. Sie wurde 1985 gegründet und ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern, Medizinern, Zahnärzten, Gesundheitsorganisationen, Ernährungsberatern, Journalisten, Privatpersonen und Wirtschaftsunternehmen.

Die Aktion Zahnfreundlich Deutschland ist Mitglied der Toothfriendly Foundation.

Labelziele
Ziel des seit 1982 vergebenen Labels ist, für Verbraucher Produkte kenntlich zu machen, die zahnfreundlich und zuckerfrei sind. Diese sollen als gesunde Alternative zu den gängigen Süßwaren bekannt gemacht werden.

Labelvergabe
Unternehmen, die das Label für ihre Produkte nutzen wollen, müssen die entsprechenden Produkte testen lassen und nachweisen, dass diese den Kriterien für die Labelvergabe entsprechen.

Dazu gehört, dass das Produkt zuckerfrei und zahnfreundlich ist und weder Karies noch andere säurebedingte Schäden an den Zähnen verursacht. Die Unternehmen übergeben vorab eine Liste mit allen Inhaltsstoffen an den Aktion Zahnfreundlich e. V., der auf dieser Grundlage eine Vorbegutachtung durchführt. Scheint das Produkt geeignet, so sendet der Hersteller eine Probe an ein zugelassenes, unabhängiges Test-Center, das die Prüfungen durchführt. Bei dem Test verzehren Versuchspersonen, die pH-Messelektroden zwischen den Zähnen tragen, das Testprodukt. Anhand der Änderungen des pH-Werts wird geprüft, ob das Produkt als zahnfreundlich eingestuft wird. Die Produkte bestehen den Test dann, wenn innerhalb von 30 Minuten nach Nahrungsaufnahme der pH-Wert höher als 5,7 bleibt. Eine weitere Elektrode im Mund der Testperson bestimmt die Säurewirkung des Produkts. Wird dabei ein bestimmter Grenzwert eingehalten, gilt das Produkt als zahnfreundlich.

Das Zahnmännchen-Label dürfen nur Produkte tragen, die beide Prüfungen erfolgreich bestehen. Der Hersteller erhält für die getesteten Produkte ein Zertifikat und schließt einen Lizenzvertrag mit Toothfriendly International über die Nutzung des Labels ab.

Kommentar

Es handelt sich um ein anspruchsvolles Label, das wesentlich zu gesundheitlichen Verbesserungen in der Zahnhygiene beiträgt.

Die Kriterien für die Vergabe des Labels werden von unabhängigen Stellen mitentwickelt, der Vergabeprozess ist transparent. Umfassende Kontrollen machen das Label glaubwürdig. Verstößt ein Labelnehmer gegen die Vergabekriterien des Labels, so kann das Label entzogen werden. Verbraucher können alle wichtigen Informationen zum Label kostenlos abrufen.

Webseite

Hersteller - und Benutzerdaten

Produktinformationen

Weitere Informationen

Kann bei übermässigen Verzehr abführend wirken

Kategorie

Kaugummi & Kaudragees

Menge / Größe

65 g / 45 Stück

Hersteller / Vertrieb

Migros

Strichcode-Nummer

Herkunft

Schweiz

Marke

Erfasst von User

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Lebens & Ernährungsweise

Einschätzung

Dieses Produkt ist glutenfrei. Es ist für Personen mit Glutenunverträglichkeit und Zöliakie bedenkenlos.

Auf welchen Informationen basiert die Einschätzung?

Dieses Produkt wird als glutenfrei erkannt, weil kein Inhaltsstoff glutenhaltig ist und keine Unverträglichkeitsinformationen zu Gluten vorhanden sind.

Hinweis zur Einschätzung

Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Glutengehalt oder sind die Angaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. CodeCheck.info kann nicht für die Richtigkeit der Angaben garantieren.
Sollte die Einschätzung nicht richtig sein, so kannst du die Verpackungsangaben selbst korrigieren oder uns eine Nachricht senden.

Was ist Gluten?

Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei. Gluten sorgt für die Backfähigkeit der Getreidemehle, ist resistent gegen Hitze oder Kälte und kann somit nicht durch Backen oder Einfrieren zerstört werden.

Was ist Zöliakie?

Die Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten führt. Die Unverträglichkeit bleibt lebenslang bestehen, ist zum Teil erblich und kann derzeit nicht ursächlich behandelt werden.

Einschätzung

Dieses Produkt ist laktosefrei. Es ist für Personen mit Laktose-Intoleranz bedenkenlos.

Auf welchen Informationen basiert die Einschätzung?

Dieses Produkt wird als laktosefrei erkannt, weil kein Inhaltsstoff laktosehaltig ist und keine Unverträglichkeitsinformationen zu Laktose vorhanden sind.

Hinweis zur Einschätzung

Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Laktosegehalt oder sind die Angaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch ein. Codecheck.info kann nicht für die Richtigkeit der Angaben garantieren.
Sollte die Einschätzung nicht richtig sein, so kannst du die Verpackungsangaben selbst korrigieren oder uns eine Nachricht senden.
Ein Laktosegehalt, welcher kleiner als 0,1 g pro 100 g des essbaren Anteils ist, wird als laktosefrei eingestuft.

Was ist Laktose?

Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, der unter anderem in Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch und Stutenmilch vorkommt. Laktose ist auch Bestandteil aller Produkte, die aus Milch hergestellt werden, wie Käse, Joghurt, Buttermilch oder Sahne. Milchzucker steckt zudem als technischer Hilfsstoff in vielen Lebensmitteln. Industriell hergestellte Lebensmittel wie Wurst, Fertiggerichte, Salatsaucen, Trockengebäck, Süßstoffe oder Müslimischungen können Laktose enthalten.

Was ist Laktose-Intoleranz?

Bei der Laktose-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit) liegt ein Mangel des Enzyms Laktase vor. Infolgedessen kann die Laktose im Dünndarm nicht gespalten und verdaut werden, so dass der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm gelangt. Dies führt zu Symptomen wie Völlegefühl, Bauchkrämpfen, Blähungen und Durchfall nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten. Die Laktose-Intoleranz ist nicht mit einer Milchallergie zu verwechseln, welche eine Reaktion des Immunsystems auf das körperfremde Eiweiß der Milch ist.

Einschätzung

Dieses Produkt ist vegan. Es ist für Personen mit einer veganen Lebensweise geeignet.

Auf welchen Informationen basiert die Einschätzung?

Dieses Produkt wird als vegan erkannt, weil kein Inhaltsstoff tierischen Ursprungs ist und keine weiteren Informationen für Veganer vorhanden sind.

Hinweis zur Einschätzung

Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Vegan-Status oder sind die Angaben unvollständig bzw. nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Codecheck.info kann nicht für die Richtigkeit der Angaben garantieren. Sollte die Einschätzung nicht richtig sein, so kannst du die Verpackungsangaben selbst korrigieren oder uns eine Nachricht senden.
Die Einschätzung beurteilt nicht ob die Inhaltsstoffe oder Produkte in Tierversuchen getestet worden sind.

Was ist vegan?

Veganismus ist eine Lebens- und Ernährungsweise. Dabei wird auf den Konsum von Produkten verzichtet, die tierischen Ursprungs sind oder Bestandteile tierischen Ursprungs beinhalten. Dazu zählen Lebensmittel und Kosmetika, die Inhaltsstoffe aus Fleisch, Fisch, Meerestieren, Milch, Ei und Honig enthalten. Einige Veganer verzichten zusätzlich auf Zoobesuche und den Besuch von Zirkussen mit Tiervorstellungen sowie auf Kleidung zum Beispiel aus Seide oder Leder.

Wieso vegan?

Veganismus wird meistens aus gesundheitlichen Aspekten und ethischer Überzeugung betrieben. Gründe dafür können unter anderem Tierschutz, Tierrecht und Umweltschutz sein. Aber auch nicht vegan lebende Menschen greifen zu veganen Alternativen, um ihren Verbrauch von tierischen Produkten zu reduzieren.

Einschätzung

Dieses Produkt ist vegetarisch. Es ist für Personen mit einer vegetarischen Lebensweise geeignet.

Auf welchen Informationen basiert die Einschätzung?

Dieses Produkt wird als vegetarisch erkannt, weil das Produkt vegan ist.

Hinweis zur Einschätzung

Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Sind die Verpackungsangaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Codecheck.info kann nicht für die Richtigkeit der Angaben garantieren. Sollte die Einschätzung nicht richtig sein, kannst du uns eine Nachricht schicken oder die Verpackungsangaben ganz einfach selbst korrigieren.

Was bedeutet Vegetarisch?

Das Wort vegetarisch leitet sich vom lateinischen "vegetare" (= beleben) bzw. "vegetus" (= frisch, lebendig, belebt) ab. Vegetarismus kennzeichnet daher als eine Lebens- und Ernährungsweise, die "lebendig" und "belebend" ist. Vegetarier essen deshalb neben pflanzlichen Nahrungsmitteln ausschließlich solche Produkte, die von lebenden Tieren stammen. Dazu zählen mitunter Milch, Eier und Honig. Gemieden werden hingegen Fleisch und Fisch, aber auch alle daraus hergestellten Produkte, wie z. B. Säfte, Joghurts oder Cornflakes mit Gelatine, Schmalz oder Käse mit tierischem Lab. Lab muss bisher nicht deklariert werden, da es international nicht als Lebensmittelzusatz-, sondern als Produktionshilfsstoff eingestuft wird. Tierisches Lab wird aus der Magenschleimhaut junger Kälber entnommen und weiterverarbeitet. Als Vegetarier muss man sich also genauestens informieren, welchen Käse tierisches Lab enthält. Wenn ein Hersteller auf seinem Produkt angibt, dass der Käse Lab enthält, handelt es sich um einen freiwilligen Hinweis. Dieser wird von Codecheck erfasst.

Warum Vegetarisch?

Vegetarismus wird meistens aus gesundheitlichen Aspekten und ethischer Überzeugung betrieben. Gründe dafür können unter anderem Tierschutz, Tierrecht und Umweltschutz sein. Aber auch nicht vegetarisch lebende Menschen, sogenannte Flexitarier, greifen immer häufiger zu vegetarischen Alternativen, um ihren Verbrauch von tierischen Produkten zu reduzieren. Eine noch konsequentere Form des Vegetarismus ist der Veganismus.

* Aufgrund von Zeitverzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite veröffentlichten Inhaltsstoffe und / oder Nährwerte mit den Angaben auf dem Etikett des Produkts übereinstimmen. Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant. Bei Unsicherheiten zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Zutaten

Inhaltsstoffe

Xylit, Kaumasse, E306, Sojalecithin, Aromen, Gummi arabicum, E171, Natriumpolyphosphat, E903, E553b, Sucralose

*Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes. Im Fall von Unsicherheiten können Sie uns gerne kontaktieren.

Nährwerte - Prozent der empfohlenen Tagesdosis

100g decken folgedenden anteil das tagesbedarf von 2000 kcal Qurlle FSA
Kalorien
7%
Eiweiß
1%
Fett
1%
Kohlenhydrate
25%
Zucker
1%

Inhaltsstoffe

Weitere Namen

E171

Gruppe

Farbstoff

Erläuterung

Titan ist ein natürlich vorkommendes Metall. In der Lebensmittelindustrie wird Titandioxid als weißer Farbstoff eingesetzt. Im Unterschied zu den in Flüssigkeiten löslichen Farbstoffen ist das Pigment Titandioxid jedoch nicht löslich. Die Partikel werden vielmehr sehr fein in ihrem Medium verteilt, ohne aber ihre chemische Zusammensetzung zu ändern. Titandioxid ist beständig gegen Licht, Hitze und Säuren.

Herstellung

Titandioxid wird mit Hilfe chemischer Reaktionen aus dem natürlich vorkommenden Eisenerz Ilmenit (Titaneisen) gewonnen.

Problem

Bei Tierversuchen wurden Erkrankungen des Immunsystems und Dickdarmschädigungen ausgelöst, bei Mäusen traten zelluläre Veränderungen auf. Krebserzeugende Wirkungen unklar. Laut französischer Gesundheitsbehörde ist keine Risikobewertung möglich, deshalb wird die Zulassung dort ab 2020 für ein Jahr ausgesetzt. Weitere unabhängige Forschung unbedingt erforderlich.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Die Verbraucher Initiative e.V., www.zusatzstoffe-online.de (2024)

Weitere Namen

E452i, Natrium Polyphosphat

Gruppe

Komplexbildner, Schmelzsalz, Stabilisator

Erläuterung

Polyphosphate sind Abkömmlinge der Phosphorsäure (E 338). Je nachdem, welche Alkalimetallionen im Molekül gebunden sind, werden folgende Varianten unterschieden: Natriumpolyphosphat, Kaliumpolyphosphat, Natriumcalciumpolyphosphat, Calciumpolyphosphat.

Wegen ihrer besonderen chemischen Eigenschaften werden Phosphate in der Lebensmittelindustrie in sehr verschiedenen Funktionen eingesetzt (siehe Natriumphosphat E 339). Von allen als Lebensmittelzusatzstoff zugelassenen Phosphaten sind die Polyphosphate die stärksten Eiweißlöser. Sie sind darüber hinaus sehr gut als Schmelzsalze geeignet. In geringem Umfang hemmen sie das Wachstum von Bakterien.

Herstellung

Polyphosphate werden unter großer Hitze aus Phosphatlösungen gewonnen.

Problem

Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Die Verbraucher Initiative e.V., www.zusatzstoffe-online.de (2024)

Weitere Namen

E955, Trichlorgalactosaccharose (TGS), Chlorzucker

Gruppe

Süßungsmittel

Erläuterung

Sucralose ist chemisch eng mit dem Haushaltszucker (Saccharose) verwandt, enthält im Unterschied zu diesem allerdings einige Chloratome im Molekül. Die weißen, leicht wasserlöslichen Kristalle haben eine Süßkraft, die etwa 600 mal stärker ist als die des Haushaltszuckers. Es wird insbesondere in nichtalkoholischen Getränken, Desserts oder Süßwaren eingesetzt. Sucralose wird vom Körper nicht verstoffwechselt, sondern unverändert ausgeschieden und liefert daher keine Energie.

Herstellung

Sucralose wird durch die chemische Umsetzung von Saccharose mit Chlorverbindungen hergestellt.

Problem

Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten. Tierversuche zeigen, dass durch den Konsum die Darmflora und der Glukosestoffwechsel gestört werden könnte.
Sucralose wird vom Körper nicht verstoffwechselt, sondern unverändert ausgeschieden. Es ist in vergleichsweise hoher Konzentration im Abwasser nachweisbar, da es kaum entfernt werden kann. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Die Verbraucher Initiative e.V., www.zusatzstoffe-online.de (2024)

Weitere Namen

E967, Xylitol

Gruppe

Süßungsmittel

Erläuterung

Als Zwischenprodukt des Kohlenhydratstoffwechsels ist Xylit natürlicher Bestandteil lebender Zellen. Es wird unabhängig von Insulin zur Energiegewinnung verwertet. Daher ist die chemisch zu den Alkoholen gehörende Verbindung gut für Diabetiker-Lebensmittel geeignet. Xylit hat eine etwas geringere Süßkraft als Zucker und liefert im Gegensatz zu diesem nur etwa 2,4 kcal/g an Energie. Als einziger Zuckeraustauschstoff ist Xylit auch bei Stoffwechseldefekten gut verträglich: Als Energieträger in Infusionslösungen wird es überwiegend in der Leber abgebaut.

Xylit ist leicht wasserlöslich und stabil gegen Hitze und Säuren. Es verhält sich in der Verarbeitung ähnlich wie Zucker. Die reine Süße des Xylits ist von einem deutlich kühlenden Effekt begleitet. Im Gegensatz zum Sorbit (E 420) wirkt Xylit nicht wasseranziehend. Eine Mischung der beiden Stoffe hat die Süßkraft des Zuckers. Der Zuckeraustauschstoff wirkt nicht Karies auslösend.

Herstellung

Xylit wird durch chemische Reaktionen aus Xylose hergestellt. Dieser so genannte Holzzucker wird unter anderem aus Birkenholz gewonnen. Es ist auch möglich, Xylit aus Glucose, die bei der Stärkeverzuckerung gewonnen wird, herzustellen.

Problem

Kann Durchfälle und Blähungen verursachen. Vom einmaligen Verzehr von über 20 g oder insgesamt 50 g täglich ist abzuraten.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Die Verbraucher Initiative e.V., www.zusatzstoffe-online.de (2024)

Weitere Namen

E903, Karnaubawachs, Brasilwachs

Gruppe

Trennmittel, Überzugsmittel

Erläuterung

Die in Brasilien beheimatete Carnaubapalme (Copernica cerifera) bildet ein bräunlich-grünliches Wachs. Das so genannte Carnaubawachs ist härter als Bienen- und Candelillawachs (E 901, E 902), haftet gut, verleiht Oberflächen Glanz und verstärkt ihre Farbe. Es wird insbesondere zur Oberflächenbehandlung von Früchten eingesetzt, um sie vor dem Austrocknen zu schützen. Früchte, deren Oberfläche so behandelt wurde, tragen den Hinweis „gewachst“.

Herstellung

Zur Herstellung von Carnaubawachs wird zunächst der Wachsstaub von den Blättern der Wachspalme gebürstet und geschmolzen. Das Rohwachs wird anschließend gereinigt und gegebenenfalls gebleicht.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Die Verbraucher Initiative e.V., www.zusatzstoffe-online.de (2024)

Weitere Namen

E414

Gruppe

Füllstoff, Stabilisator, Verdickungsmittel

Erläuterung

Der harzige Pflanzensaft einiger in Afrika beheimateten Akazienarten wird Gummi arabicum genannt. Er besteht aus langkettigen, weit verzweigten Kohlenhydraten, die in charakteristischer Weise aus Einfachzuckern aufgebaut sind. Gummi arabicum ist gut wasserlöslich und bildet leicht zähflüssige Massen, die unter Einwirkung mechanischer Kräfte wie beim Schütteln oder Rühren vorrübergehend flüssig werden. Wichtiger als seine im Verhältnis zu anderen Stoffen geringe verdickende Wirkung sind die stabilisierenden Effekte von Gummi arabicum. Es stabilisiert vor allem Fett-Wasser-Mischungen (Emulsionen) und Schäume. So hält es zum Beispiel Schwebteilchen in Säften und Getränken fein verteilt und reguliert die Perlgröße in Schaumweinen.

Herstellung

Werden die Stämme der Akazienart Acacia senegal eingeritzt, tritt der Pflanzensaft in großen, harzigen Tropfen aus. Diese Tropfen werden abgesammelt, von den Rindenresten befreit und bis zur Lebensmittelqualität aufbereitet.

Problem

In Einzelfällen allergieauslösend.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Die Verbraucher Initiative e.V., www.zusatzstoffe-online.de (2024)

Weitere Namen

Lecithin pflanzlich, Sojalecithin, Rapslecithin, Sonnenblumenlecithin

Gruppe

Emulgator, Antioxidationsmittel, Stabilisator, Mehlbehandlungsmittel

Erläuterung

Lecithin gehört als natürlicher fettähnlicher Stoff zur Gruppe der Phospholipide. Wegen seines bipolaren Aufbaus ist Lecithin ein wichtiger Baustein der Zellwände. Besonders Knochenmark, Nervengewebe, Herz und Leber sind reich an Lecithinen. Die Stoffe beeinflussen darüber hinaus den Transport von Fetten und Cholesterin im Blut und wirken als Bestandteil der Gallenflüssigkeit an der Fettverdauung mit. Auch in Lebensmitteln wie Eigelb, Mohrrüben, Hülsenfrüchten oder Pflanzenölen ist Lecithin reichlich enthalten.

Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. Als Mehlbehandlungsmittel verbessert es die Knet- und Formeigenschaften von Teigen und verlangsamt das Altbackenwerden von Gebäck. In Margarine sorgt Lecithin dafür, dass sie in der Pfanne nicht spritzt. Als Antioxidationsmittel schützt die Fette zudem vor den verderbenden Einflüssen des Sauerstoffs. Diese technologischen Wirkungen nutzen Köche, in dem sie im geeigneten Moment zu Ei, Butter und Sahne greifen.

Herstellung

Lecithin wird überwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Auch Sonnenblumen, Raps, Erdnüssen, Mais und Eigelb können Rohstoffe sein.

Das so gewonnene natürliche Lecithin kann ebenso in Lebensmitteln eingesetzt werden, wie die Lecithine, die durch chemische Modifikation daraus gewonnen werden. Die chemisch modifizierten Lecithine werden auf besondere technologische Anforderungen zugeschnitten und erweitern so das Anwendungsgebiet des Stoffes deutlich. So ist etwa Lysolecithin besonders hitzestabil, während andere Modifikationen die Emulgatoreigenschaften des Lecithins verbessern. Modifizierte Lecithine werden ebenfalls als Lecithin E 322 gekennzeichnet.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Die Verbraucher Initiative e.V., www.zusatzstoffe-online.de (2024)

Weitere Namen

E553b, Magnesiumsilikathydrat

Gruppe

Trägerstoff, Trennmittel

Erläuterung

Talkum bezeichnet ein sehr feinpulvriges Magnesiumsilikathydrat, das ein Abkömmling der Kieselsäure (E 551) ist. Die unlöslichen Kristalle sind weich, lassen sich gut mahlen und fühlen sich fettig an. Der menschliche Organismus kann sie weder aufnehmen noch verwerten. Sie werden unverändert ausgeschieden.

In pulverförmigen Lebensmitteln lagern sich die Silikat-Kristalle an die Partikel des Lebensmittels an und schirmen sie so gegen ihre Umgebung ab. Auf diese Weise verhindern Silikate, dass die Lebensmittel verklumpen: Pulvrige Produkte bleiben rieselfähig, andere lassen sich gut trennen. Die Behandlung von Verpackungen mit Talkum sorgt dafür, dass sich die Lebensmittel leicht aus ihnen lösen lassen.

Herstellung

Magnesiumsilikate werden synthetisch hergestellt.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

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Weitere Namen

E306, Tocopherolhaltige natürliche Extrakte, gemischte natürliche Tocopherole, stark tocopherolhaltige Extrakte, Vitamin E

Gruppe

Antioxidationsmittel

Erläuterung

Tocopherol ist die chemische Bezeichnung für Vitamin E, das im menschlichen Körper wichtige Funktionen beim Schutz der Zellen vor schädlichen Sauerstoff-Einflüssen spielt. Hinter der Bezeichnung verbergen sich mindestens sieben verschiedene Tocopherole, die vor allem in ölhaltigen Pflanzen gebildet werden und deren Vitamin-Wirkung unterschiedlich stark ist. In den angereicherten natürlichen Extrakten mit der Nummer E 306 liegen sie in einer Mischung vor.

Tocopherol ist fettlöslich und hitzestabil aber empfindlich gegen Licht. Es schützt Fette, Vitamine und einige natürliche Farbstoffe vor dem Verderb durch Sauerstoff.

Herstellung

Tocopherolhaltige natürliche Extrakte werden aus den Samen ölhaltiger Pflanzen, insbesondere Weizen, Mais, Soja und Baumwolle sowie Reis abgetrennt und angereichert.

Problem

Nur bei der überhöhten Einnahme von Vitamin-E-Präparaten besteht die Gefahr einer gesundheitsschädlichen Überdosierung. In bestimmten Lebensmitteln Einsatz in Nanogröße möglich.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

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Weitere Namen

E171

Gruppe

Farbstoff

Erläuterung

Titan ist ein natürlich vorkommendes Metall. In der Lebensmittelindustrie wird Titandioxid als weißer Farbstoff eingesetzt. Im Unterschied zu den in Flüssigkeiten löslichen Farbstoffen ist das Pigment Titandioxid jedoch nicht löslich. Die Partikel werden vielmehr sehr fein in ihrem Medium verteilt, ohne aber ihre chemische Zusammensetzung zu ändern. Titandioxid ist beständig gegen Licht, Hitze und Säuren.

Herstellung

Titandioxid wird mit Hilfe chemischer Reaktionen aus dem natürlich vorkommenden Eisenerz Ilmenit (Titaneisen) gewonnen.

Problem

Bei Tierversuchen wurden Erkrankungen des Immunsystems und Dickdarmschädigungen ausgelöst, bei Mäusen traten zelluläre Veränderungen auf. Krebserzeugende Wirkungen unklar. Laut französischer Gesundheitsbehörde ist keine Risikobewertung möglich, deshalb wird die Zulassung dort ab 2020 für ein Jahr ausgesetzt. Weitere unabhängige Forschung unbedingt erforderlich.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

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Weitere Namen

E452i, Natrium Polyphosphat

Gruppe

Komplexbildner, Schmelzsalz, Stabilisator

Erläuterung

Polyphosphate sind Abkömmlinge der Phosphorsäure (E 338). Je nachdem, welche Alkalimetallionen im Molekül gebunden sind, werden folgende Varianten unterschieden: Natriumpolyphosphat, Kaliumpolyphosphat, Natriumcalciumpolyphosphat, Calciumpolyphosphat.

Wegen ihrer besonderen chemischen Eigenschaften werden Phosphate in der Lebensmittelindustrie in sehr verschiedenen Funktionen eingesetzt (siehe Natriumphosphat E 339). Von allen als Lebensmittelzusatzstoff zugelassenen Phosphaten sind die Polyphosphate die stärksten Eiweißlöser. Sie sind darüber hinaus sehr gut als Schmelzsalze geeignet. In geringem Umfang hemmen sie das Wachstum von Bakterien.

Herstellung

Polyphosphate werden unter großer Hitze aus Phosphatlösungen gewonnen.

Problem

Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

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Weitere Namen

E955, Trichlorgalactosaccharose (TGS), Chlorzucker

Gruppe

Süßungsmittel

Erläuterung

Sucralose ist chemisch eng mit dem Haushaltszucker (Saccharose) verwandt, enthält im Unterschied zu diesem allerdings einige Chloratome im Molekül. Die weißen, leicht wasserlöslichen Kristalle haben eine Süßkraft, die etwa 600 mal stärker ist als die des Haushaltszuckers. Es wird insbesondere in nichtalkoholischen Getränken, Desserts oder Süßwaren eingesetzt. Sucralose wird vom Körper nicht verstoffwechselt, sondern unverändert ausgeschieden und liefert daher keine Energie.

Herstellung

Sucralose wird durch die chemische Umsetzung von Saccharose mit Chlorverbindungen hergestellt.

Problem

Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten. Tierversuche zeigen, dass durch den Konsum die Darmflora und der Glukosestoffwechsel gestört werden könnte.
Sucralose wird vom Körper nicht verstoffwechselt, sondern unverändert ausgeschieden. Es ist in vergleichsweise hoher Konzentration im Abwasser nachweisbar, da es kaum entfernt werden kann. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Die Verbraucher Initiative e.V., www.zusatzstoffe-online.de (2024)

Weitere Namen

E967, Xylitol

Gruppe

Süßungsmittel

Erläuterung

Als Zwischenprodukt des Kohlenhydratstoffwechsels ist Xylit natürlicher Bestandteil lebender Zellen. Es wird unabhängig von Insulin zur Energiegewinnung verwertet. Daher ist die chemisch zu den Alkoholen gehörende Verbindung gut für Diabetiker-Lebensmittel geeignet. Xylit hat eine etwas geringere Süßkraft als Zucker und liefert im Gegensatz zu diesem nur etwa 2,4 kcal/g an Energie. Als einziger Zuckeraustauschstoff ist Xylit auch bei Stoffwechseldefekten gut verträglich: Als Energieträger in Infusionslösungen wird es überwiegend in der Leber abgebaut.

Xylit ist leicht wasserlöslich und stabil gegen Hitze und Säuren. Es verhält sich in der Verarbeitung ähnlich wie Zucker. Die reine Süße des Xylits ist von einem deutlich kühlenden Effekt begleitet. Im Gegensatz zum Sorbit (E 420) wirkt Xylit nicht wasseranziehend. Eine Mischung der beiden Stoffe hat die Süßkraft des Zuckers. Der Zuckeraustauschstoff wirkt nicht Karies auslösend.

Herstellung

Xylit wird durch chemische Reaktionen aus Xylose hergestellt. Dieser so genannte Holzzucker wird unter anderem aus Birkenholz gewonnen. Es ist auch möglich, Xylit aus Glucose, die bei der Stärkeverzuckerung gewonnen wird, herzustellen.

Problem

Kann Durchfälle und Blähungen verursachen. Vom einmaligen Verzehr von über 20 g oder insgesamt 50 g täglich ist abzuraten.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Die Verbraucher Initiative e.V., www.zusatzstoffe-online.de (2024)

Weitere Namen

E903, Karnaubawachs, Brasilwachs

Gruppe

Trennmittel, Überzugsmittel

Erläuterung

Die in Brasilien beheimatete Carnaubapalme (Copernica cerifera) bildet ein bräunlich-grünliches Wachs. Das so genannte Carnaubawachs ist härter als Bienen- und Candelillawachs (E 901, E 902), haftet gut, verleiht Oberflächen Glanz und verstärkt ihre Farbe. Es wird insbesondere zur Oberflächenbehandlung von Früchten eingesetzt, um sie vor dem Austrocknen zu schützen. Früchte, deren Oberfläche so behandelt wurde, tragen den Hinweis „gewachst“.

Herstellung

Zur Herstellung von Carnaubawachs wird zunächst der Wachsstaub von den Blättern der Wachspalme gebürstet und geschmolzen. Das Rohwachs wird anschließend gereinigt und gegebenenfalls gebleicht.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

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Weitere Namen

E414

Gruppe

Füllstoff, Stabilisator, Verdickungsmittel

Erläuterung

Der harzige Pflanzensaft einiger in Afrika beheimateten Akazienarten wird Gummi arabicum genannt. Er besteht aus langkettigen, weit verzweigten Kohlenhydraten, die in charakteristischer Weise aus Einfachzuckern aufgebaut sind. Gummi arabicum ist gut wasserlöslich und bildet leicht zähflüssige Massen, die unter Einwirkung mechanischer Kräfte wie beim Schütteln oder Rühren vorrübergehend flüssig werden. Wichtiger als seine im Verhältnis zu anderen Stoffen geringe verdickende Wirkung sind die stabilisierenden Effekte von Gummi arabicum. Es stabilisiert vor allem Fett-Wasser-Mischungen (Emulsionen) und Schäume. So hält es zum Beispiel Schwebteilchen in Säften und Getränken fein verteilt und reguliert die Perlgröße in Schaumweinen.

Herstellung

Werden die Stämme der Akazienart Acacia senegal eingeritzt, tritt der Pflanzensaft in großen, harzigen Tropfen aus. Diese Tropfen werden abgesammelt, von den Rindenresten befreit und bis zur Lebensmittelqualität aufbereitet.

Problem

In Einzelfällen allergieauslösend.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

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Weitere Namen

Lecithin pflanzlich, Sojalecithin, Rapslecithin, Sonnenblumenlecithin

Gruppe

Emulgator, Antioxidationsmittel, Stabilisator, Mehlbehandlungsmittel

Erläuterung

Lecithin gehört als natürlicher fettähnlicher Stoff zur Gruppe der Phospholipide. Wegen seines bipolaren Aufbaus ist Lecithin ein wichtiger Baustein der Zellwände. Besonders Knochenmark, Nervengewebe, Herz und Leber sind reich an Lecithinen. Die Stoffe beeinflussen darüber hinaus den Transport von Fetten und Cholesterin im Blut und wirken als Bestandteil der Gallenflüssigkeit an der Fettverdauung mit. Auch in Lebensmitteln wie Eigelb, Mohrrüben, Hülsenfrüchten oder Pflanzenölen ist Lecithin reichlich enthalten.

Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. Als Mehlbehandlungsmittel verbessert es die Knet- und Formeigenschaften von Teigen und verlangsamt das Altbackenwerden von Gebäck. In Margarine sorgt Lecithin dafür, dass sie in der Pfanne nicht spritzt. Als Antioxidationsmittel schützt die Fette zudem vor den verderbenden Einflüssen des Sauerstoffs. Diese technologischen Wirkungen nutzen Köche, in dem sie im geeigneten Moment zu Ei, Butter und Sahne greifen.

Herstellung

Lecithin wird überwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Auch Sonnenblumen, Raps, Erdnüssen, Mais und Eigelb können Rohstoffe sein.

Das so gewonnene natürliche Lecithin kann ebenso in Lebensmitteln eingesetzt werden, wie die Lecithine, die durch chemische Modifikation daraus gewonnen werden. Die chemisch modifizierten Lecithine werden auf besondere technologische Anforderungen zugeschnitten und erweitern so das Anwendungsgebiet des Stoffes deutlich. So ist etwa Lysolecithin besonders hitzestabil, während andere Modifikationen die Emulgatoreigenschaften des Lecithins verbessern. Modifizierte Lecithine werden ebenfalls als Lecithin E 322 gekennzeichnet.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

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Weitere Namen

E553b, Magnesiumsilikathydrat

Gruppe

Trägerstoff, Trennmittel

Erläuterung

Talkum bezeichnet ein sehr feinpulvriges Magnesiumsilikathydrat, das ein Abkömmling der Kieselsäure (E 551) ist. Die unlöslichen Kristalle sind weich, lassen sich gut mahlen und fühlen sich fettig an. Der menschliche Organismus kann sie weder aufnehmen noch verwerten. Sie werden unverändert ausgeschieden.

In pulverförmigen Lebensmitteln lagern sich die Silikat-Kristalle an die Partikel des Lebensmittels an und schirmen sie so gegen ihre Umgebung ab. Auf diese Weise verhindern Silikate, dass die Lebensmittel verklumpen: Pulvrige Produkte bleiben rieselfähig, andere lassen sich gut trennen. Die Behandlung von Verpackungen mit Talkum sorgt dafür, dass sich die Lebensmittel leicht aus ihnen lösen lassen.

Herstellung

Magnesiumsilikate werden synthetisch hergestellt.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

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Weitere Namen

E306, Tocopherolhaltige natürliche Extrakte, gemischte natürliche Tocopherole, stark tocopherolhaltige Extrakte, Vitamin E

Gruppe

Antioxidationsmittel

Erläuterung

Tocopherol ist die chemische Bezeichnung für Vitamin E, das im menschlichen Körper wichtige Funktionen beim Schutz der Zellen vor schädlichen Sauerstoff-Einflüssen spielt. Hinter der Bezeichnung verbergen sich mindestens sieben verschiedene Tocopherole, die vor allem in ölhaltigen Pflanzen gebildet werden und deren Vitamin-Wirkung unterschiedlich stark ist. In den angereicherten natürlichen Extrakten mit der Nummer E 306 liegen sie in einer Mischung vor.

Tocopherol ist fettlöslich und hitzestabil aber empfindlich gegen Licht. Es schützt Fette, Vitamine und einige natürliche Farbstoffe vor dem Verderb durch Sauerstoff.

Herstellung

Tocopherolhaltige natürliche Extrakte werden aus den Samen ölhaltiger Pflanzen, insbesondere Weizen, Mais, Soja und Baumwolle sowie Reis abgetrennt und angereichert.

Problem

Nur bei der überhöhten Einnahme von Vitamin-E-Präparaten besteht die Gefahr einer gesundheitsschädlichen Überdosierung. In bestimmten Lebensmitteln Einsatz in Nanogröße möglich.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

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Klima Score

Good

Der Klima Score hilft euch, beim Einkaufen einfach die klimafreundlichsten Lebensmittel zu finden. Die einzigartige Bewertung kombiniert die geschätzte CO2-Emission mit dem Nährwert der Lebensmittel.

Bewertung und Ergebnis

Der Wert von 157 Gramm CO₂-Äquivalent (CO₂e) ist die Gesamtmenge der Treibhausgasemissionen, die während der Herstellung von 100 Gramm des Produktes verursacht wurden.

Die Bewertung "Gut" bedeutet, dass der Klima Score dieses Produktes dem Durchschnitt entspricht.

Which data has been used?

Die Berechnungen der CO2e Werte erfolgt anteilig über die Zutaten des Produktes. Dazu wurden jeweils standardisierte Annahmen über die Herkunft, die Transportwege sowie die Menge der Zutaten im Produkt getroffen.

Menge Inhaltsstoff CO₂e
54 g Xylit 36 g
54 g Kaumasse 100 g
2 g E306 1 g
1 g Sojalecithin 10 g
1 g Aromen 3 g
<1 g Gummi arabicum 0 g
<1 g E171 0 g
<1 g Natriumpolyphosphat 0 g
<1 g E903 0 g
<1 g E553b 0 g
<1 g Sucralose 0 g
100 g Gesamtmenge 157g

Diese Daten wurden vom Produzenten nicht kontrolliert oder verifiziert und sind ohne Gewähr. Dieses Resultat stellt einen Näherungswert auf Basis von ermittelten Rezepturen und standardisierten Emissionswerten der Zutaten vom Anbau bis zur Produktion dar. Je nach Produktionsstätte, Wahl der Verpackung und nachfolgendem Transport können unterschiedlich hohe Emissionen von Hersteller zu Hersteller hinzukommen. Daher haben Produzenten und CodeChecker die Möglichkeit, die Daten zu verbessern und Korrekturvorschläge zu machen.

Kontaktiere uns

Was sind CO₂-Äquivalente (CO₂e)?

Der Klima Score stellt die Summe der emittierten Treibhausgase entlang des Lebenszyklus eines Produktes dar, die vom Anbau bis zur Herstellung entstehen. Als Treibhausgase werden Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O) sowie fluorierte Kohlenwasserstoffverbindungen (F-Gase) bezeichnet. Für eine Vergleichbarkeit der verschiedenen Gase wird das CO2-Äquivalent (CO2e) berechnet. Dieses gibt das Treibhausgaspotential eines Gases über 100 Jahre in der Atmosphäre im Vergleich zu CO2 an.

Laut dem Weltklimarat (IPCC) entspricht ein Gramm N2O beispielsweise einer Menge von 298 Gramm CO2. Somit hat es eine 298-fache stärkere Wirkung als Kohlenstoffdioxid. Die resultierenden Mengen aller Treibhausgase sind als Summe im Klima Score enthalten und werden als CO2e-Wert angegeben.

Welchen Lebenszyklus durchläuft ein Produkt?

Ein Produkt durchläuft mehrere Phasen in seinem Lebenszyklus. In jeder einzelnen Phase erzeugt es unterschiedliche Mengen an Treibhausgasen. Je nach Produkt können die Etappen im Detail variieren, sind jedoch im allgemeinen in fünf Phasen unterteilt:

1. Rohstoffgewinnung

2. Produktion

3. Distribution

4. Nutzung

5. Entsorgung der Verpackung und eventuellen Resten des Produktes

Dieser Lebenszyklus wird im Englischen “Cradle-to-Grave” genannt (übersetzt: Wiege bis Grabstätte). Die Transportwege, Lagerung und Dauer bei der Distribution, sowie die individuelle Nutzung des Produktes (Kochen, Backen oder sofortiger Verzehr bei Lebensmitteln) und der entstehende Müll durch Verpackungen und Reste, differieren in hohem Maße. Aus diesem Grund zeigt CodeCheck mit dem Klima Score den Lebenszyklus von der Rohstoffgewinnung bis zur Distribution an. Dies wird als “Cradle-to-Gate”-Ansatz bezeichnet.

Berechnung und Bewertung des Klima Scores

Die Berechnung des Klima Scores wird von unserem Partner Eaternity vorgenommen und basiert auf einer Lebenszyklusanalyse. Die Analyse erfolgt über den oben beschriebenen “Cradle-to-Gate” Ansatz.Für jedes Basisprodukt wird eine Lebenszyklusanalyse durchgeführt und ein CO2e-Wert ermittelt. Basisprodukte wie beispielsweise Salz oder Mehl, bestehen nur aus einem Inhaltsstoff. Bei den zusammengesetzten und weiterverarbeiteten Lebensmitteln wird zunächst die Rezeptur über einen Algorithmus angenähert. Die erhaltenen Anteile der Inhaltsstoffe an einem Produkt werden mit deren CO2e-Werten multipliziert und aus den Werten eine Summe gebildet. Diese ergibt den Klima Score in Gramm CO2e, welcher während der Herstellung von 100 Gramm des Produktes verursacht wurde.

Für die Bewertung des Produktes wird es mit allen anderen Lebensmittel in der CodeCheck Datenbank verglichen. Damit dieser Vergleich fair ist, wird die Menge des Produktes anhand der Anteile von Trockengewicht, Wassergehalt, Kalorien, sowie Fetten und Proteinen bestimmt. Und diese entsprechend des durchschnittlichen Tagesbedarfs einer Person gewichtet.

g Eiweiß / 50 g

g Fette / 66 g

kJ (abzüglich Eiweiße und Fette) / 6000 kJ

g Wasser / 2500 g

g (Gewicht ohne Wasser) / 600 g

So wird der Vergleich zwischen Öl und Tomate fair, weil es weder nur darum geht wieviel das Produkt wiegt, noch nur darum wieviel Energie es dem Mensch liefert. Sondern einfach beidem.

Um Produkte vergleichbar zu machen, werden derzeit über 75.000 Produkte aus der CodeCheck Datenbank bewertet oder evaluiert. Und es werden täglich mehr. Dank eurer Mithilfe!

Über Eaternity

Eaternity und CodeCheck arbeiten zusammen, um einen Klima Score für Lebensmittel anzeigen zu können.Eaternitys Ziel ist ein Ernährungssystem innerhalb unserer planetarischen Belastbarkeitsgrenzen.

Eaternity existiert aus der absoluten Notwendigkeit nach Lösungen. Weltweit unterstützt Eaternity handelnde Organisationen mit dem exakten Umweltfußabdruck ihrer Lebensmittel.

Alle Hersteller der bewerteten Lebensmittelprodukte sind herzlich eingeladen die Angaben direkt mit Eaternity zu verifizieren und detaillierter aufzuschlüsseln, so wie diese auch im Warenregal mit dem Eaternity Label auszuzeichnen. Wir freuen uns über jeden Kontakt:

https://eaternity.org/contact