Inhaltsstoffe
*Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. NĂ€hrwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes ĂŒbereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes. Im Fall von Unsicherheiten können Sie uns gerne kontaktieren.
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EinschÀtzung
Dieses Produkt enthĂ€lt Gluten. Es ist fĂŒr Personen mit GlutenunvertrĂ€glichkeit und Zöliakie nicht geeignet.
Auf welchen Informationen basiert die EinschÀtzung?
Dieses Produkt wird als glutenhaltig erkannt, weil der Inhaltsstoff âGlutenâ glutenhaltig ist.
Hinweis zur EinschÀtzung
Die EinschĂ€tzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine ĂŒblichen Formulierungen zum Glutengehalt oder sind die Angaben unvollstĂ€ndig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die EinschĂ€tzung falsch sein. CodeCheck.info kann nicht fĂŒr die Richtigkeit der Angaben garantieren.
Sollte die EinschÀtzung nicht richtig sein, so kannst du die Verpackungsangaben selbst korrigieren oder uns eine Nachricht senden.
Was ist Gluten?
Gluten ist ein KlebereiweiĂ, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei. Gluten sorgt fĂŒr die BackfĂ€higkeit der Getreidemehle, ist resistent gegen Hitze oder KĂ€lte und kann somit nicht durch Backen oder Einfrieren zerstört werden.
Was ist Zöliakie?
Die Zöliakie oder GlutenunvertrĂ€glichkeit ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Erkrankung der DĂŒnndarmschleimhaut auf Grund einer Ăberempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten fĂŒhrt. Die UnvertrĂ€glichkeit bleibt lebenslang bestehen, ist zum Teil erblich und kann derzeit nicht ursĂ€chlich behandelt werden.
EinschÀtzung
Dieses Produkt enthĂ€lt Laktose. Es ist fĂŒr Personen mit Laktose-Intoleranz nicht geeignet.
Auf welchen Informationen basiert die EinschÀtzung?
Dieses Produkt wird als laktosehaltig erkannt, weil die Inhaltsstoffe âMILCHSCHOKOLADEâ und âVOLLMILCHPULVERâ laktosehaltig sind.
Hinweis zur EinschÀtzung
Die EinschĂ€tzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine ĂŒblichen Formulierungen zum Laktosegehalt oder sind die Angaben unvollstĂ€ndig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die EinschĂ€tzung falsch ein. Codecheck.info kann nicht fĂŒr die Richtigkeit der Angaben garantieren.
Sollte die EinschÀtzung nicht richtig sein, so kannst du die Verpackungsangaben selbst korrigieren oder uns eine Nachricht senden.
Ein Laktosegehalt, welcher kleiner als 0,1 g pro 100 g des essbaren Anteils ist, wird als laktosefrei eingestuft.
Was ist Laktose?
Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, der unter anderem in Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch und Stutenmilch vorkommt. Laktose ist auch Bestandteil aller Produkte, die aus Milch hergestellt werden, wie KĂ€se, Joghurt, Buttermilch oder Sahne. Milchzucker steckt zudem als technischer Hilfsstoff in vielen Lebensmitteln. Industriell hergestellte Lebensmittel wie Wurst, Fertiggerichte, Salatsaucen, TrockengebĂ€ck, SĂŒĂstoffe oder MĂŒslimischungen können Laktose enthalten.
Was ist Laktose-Intoleranz?
Bei der Laktose-Intoleranz (Milchzucker-UnvertrĂ€glichkeit) liegt ein Mangel des Enzyms Laktase vor. Infolgedessen kann die Laktose im DĂŒnndarm nicht gespalten und verdaut werden, so dass der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm gelangt. Dies fĂŒhrt zu Symptomen wie VöllegefĂŒhl, BauchkrĂ€mpfen, BlĂ€hungen und Durchfall nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten. Die Laktose-Intoleranz ist nicht mit einer Milchallergie zu verwechseln, welche eine Reaktion des Immunsystems auf das körperfremde EiweiĂ der Milch ist.
EinschÀtzung
Dieses Produkt enthĂ€lt Bestandteile tierischen Ursprungs. Es ist fĂŒr Personen mit einer veganen Lebensweise nicht geeignet.
Auf welchen Informationen basiert die EinschÀtzung?
Dieses Produkt enthĂ€lt Bestandteile tierischen Ursprungs, weil die Inhaltsstoffe âMILCHEIWEIĂâ, âMILCHSCHOKOLADEâ, âVOLLMILCHPULVERâ und âEiâ tierischen Ursprungs sind.
Hinweis zur EinschÀtzung
Die EinschĂ€tzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine ĂŒblichen Formulierungen zum Vegan-Status oder sind die Angaben unvollstĂ€ndig bzw. nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die EinschĂ€tzung falsch sein. Codecheck.info kann nicht fĂŒr die Richtigkeit der Angaben garantieren. Sollte die EinschĂ€tzung nicht richtig sein, so kannst du die Verpackungsangaben selbst korrigieren oder uns eine Nachricht senden.
Die EinschÀtzung beurteilt nicht ob die Inhaltsstoffe oder Produkte in Tierversuchen getestet worden sind.
Was ist vegan?
Veganismus ist eine Lebens- und ErnÀhrungsweise. Dabei wird auf den Konsum von Produkten verzichtet, die tierischen Ursprungs sind oder Bestandteile tierischen Ursprungs beinhalten. Dazu zÀhlen Lebensmittel und Kosmetika, die Inhaltsstoffe aus Fleisch, Fisch, Meerestieren, Milch, Ei und Honig enthalten. Einige Veganer verzichten zusÀtzlich auf Zoobesuche und den Besuch von Zirkussen mit Tiervorstellungen sowie auf Kleidung zum Beispiel aus Seide oder Leder.
Wieso vegan?
Veganismus wird meistens aus gesundheitlichen Aspekten und ethischer Ăberzeugung betrieben. GrĂŒnde dafĂŒr können unter anderem Tierschutz, Tierrecht und Umweltschutz sein. Aber auch nicht vegan lebende Menschen greifen zu veganen Alternativen, um ihren Verbrauch von tierischen Produkten zu reduzieren.
EinschÀtzung
Dieses Produkt kann Bestandteile von toten Tieren enthalten. Auf Grund von fehlenden, widersprĂŒchlichen oder unverstĂ€ndlichen Daten ist keine definitive EinschĂ€tzung möglich. Es sollte von Personen mit einer vegetarischen Lebensweise nur nach eigener PrĂŒfung der Verpackungsangaben konsumiert werden.
Auf welchen Informationen basiert die EinschÀtzung?
Dieses Produkt kann Bestandteile von toten Tieren enthalten, weil die Inhaltsstoffe âGlycerinâ und âAromaâ von toten Tieren stammen könnten.
Hinweis zur EinschÀtzung
Die EinschĂ€tzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Sind die Verpackungsangaben unvollstĂ€ndig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die EinschĂ€tzung falsch sein. Codecheck.info kann nicht fĂŒr die Richtigkeit der Angaben garantieren. Sollte die EinschĂ€tzung nicht richtig sein, kannst du uns eine Nachricht schicken oder die Verpackungsangaben ganz einfach selbst korrigieren.
Was bedeutet Vegetarisch?
Das Wort vegetarisch leitet sich vom lateinischen "vegetare" (= beleben) bzw. "vegetus" (= frisch, lebendig, belebt) ab. Vegetarismus kennzeichnet daher als eine Lebens- und ErnĂ€hrungsweise, die "lebendig" und "belebend" ist. Vegetarier essen deshalb neben pflanzlichen Nahrungsmitteln ausschlieĂlich solche Produkte, die von lebenden Tieren stammen. Dazu zĂ€hlen mitunter Milch, Eier und Honig. Gemieden werden hingegen Fleisch und Fisch, aber auch alle daraus hergestellten Produkte, wie z. B. SĂ€fte, Joghurts oder Cornflakes mit Gelatine, Schmalz oder KĂ€se mit tierischem Lab. Lab muss bisher nicht deklariert werden, da es international nicht als Lebensmittelzusatz-, sondern als Produktionshilfsstoff eingestuft wird. Tierisches Lab wird aus der Magenschleimhaut junger KĂ€lber entnommen und weiterverarbeitet. Als Vegetarier muss man sich also genauestens informieren, welchen KĂ€se tierisches Lab enthĂ€lt. Wenn ein Hersteller auf seinem Produkt angibt, dass der KĂ€se Lab enthĂ€lt, handelt es sich um einen freiwilligen Hinweis. Dieser wird von Codecheck erfasst.
Warum Vegetarisch?
Vegetarismus wird meistens aus gesundheitlichen Aspekten und ethischer Ăberzeugung betrieben. GrĂŒnde dafĂŒr können unter anderem Tierschutz, Tierrecht und Umweltschutz sein. Aber auch nicht vegetarisch lebende Menschen, sogenannte Flexitarier, greifen immer hĂ€ufiger zu vegetarischen Alternativen, um ihren Verbrauch von tierischen Produkten zu reduzieren. Eine noch konsequentere Form des Vegetarismus ist der Veganismus.
Zutaten
Inhaltsstoffe
*Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. NĂ€hrwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes ĂŒbereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes. Im Fall von Unsicherheiten können Sie uns gerne kontaktieren.
NĂ€hrwerte - Prozent der empfohlenen Tagesdosis
| Kalorien |
|
18% |
| EiweiĂ |
|
100% |
| Fett |
|
18% |
| Kohlenhydrate |
|
11% |
| Zucker |
|
4% |
Inhaltsstoffe
Weitere Namen
E965, Maltitol, Maltitsirup
Gruppe
Feuchthaltemittel, SĂŒĂungsmittel, TrĂ€gerstoff
ErlÀuterung
Das aus StĂ€rke hergestellte Maltit gehört chemisch zu den Zuckeralkoholen. Es hat einen reinen SĂŒĂgeschmack und etwa 60 â 90 % der SĂŒĂkraft des Zuckers. Auch sein Energiegehalt ist mit etwa 2,4 kcal/g etwas geringer als der des Zuckers. FĂŒr die Verwertung reinen Maltits ist im menschlichen Stoffwechsel kein Insulin nötig. Dagegen enthĂ€lt Maltit-Sirup neben 50 - 77 % Maltit auch Glucose und kurzkettige Mehrfachzucker, deren Stoffwechsel insulinabhĂ€ngig ist.
Das wasserlösliche Maltit hat einen reinen SĂŒĂgeschmack, der gut mit anderen Zuckeraustauschsstoffen und SĂŒĂstoffen harmoniert. Weil es Wasser aus der Luft anzieht, verhindert es das Austrocknen von Lebensmitteln. Maltit wird darĂŒber hinaus eingesetzt, um Lebensmittel weich zu halten. Trotz seiner SĂŒĂe wirkt der Zuckeraustauschstoff nicht Karies auslösend.
Herstellung
Maltit wird aus Maltose hergestellt, die aus MaisstÀrke gewonnen wird.
Problem
Bei Tagesdosen ĂŒber 30 bis 50 g bei Erwachsenen und 20 g bei Kindern können DurchfĂ€lle oder BlĂ€hungen auftreten. Vom Verzehr von ĂŒber 30 g bzw. 20 g bei Kindern tĂ€glich ist abzuraten.
Zusatzinformationen
Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch verÀnderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemÀà der EG-Ăko-Verordnung fĂŒr die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.
Datenquellen
Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern
Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de
CodeCheck
Weitere Namen
E955, Trichlorgalactosaccharose (TGS), Chlorzucker
Gruppe
SĂŒĂungsmittel
ErlÀuterung
Sucralose ist chemisch eng mit dem Haushaltszucker (Saccharose) verwandt, enthĂ€lt im Unterschied zu diesem allerdings einige Chloratome im MolekĂŒl. Die weiĂen, leicht wasserlöslichen Kristalle haben eine SĂŒĂkraft, die etwa 600 mal stĂ€rker ist als die des Haushaltszuckers. Es wird insbesondere in nichtalkoholischen GetrĂ€nken, Desserts oder SĂŒĂwaren eingesetzt. Sucralose wird vom Körper nicht verstoffwechselt, sondern unverĂ€ndert ausgeschieden und liefert daher keine Energie.
Herstellung
Sucralose wird durch die chemische Umsetzung von Saccharose mit Chlorverbindungen hergestellt.
Problem
WidersprĂŒchliche Studienergebnisse zur Förderung von Ăbergewicht durch SĂŒĂstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung. Weitere unabhĂ€ngige Forschung ist erforderlich. Vom hĂ€ufigen Verzehr ist abzuraten. Tierversuche zeigen, dass durch den Konsum die Darmflora und der Glukosestoffwechsel gestört werden könnte.
Sucralose wird vom Körper nicht verstoffwechselt, sondern unverÀndert ausgeschieden. Es ist in vergleichsweise hoher Konzentration im Abwasser nachweisbar, da es kaum entfernt werden kann. Vom hÀufigen Verzehr ist abzuraten.
Zusatzinformationen
Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch verÀnderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemÀà der EG-Ăko-Verordnung fĂŒr die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.
Datenquellen
Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern
Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de
CodeCheck
Weitere Namen
E460, Mikrokristalline Cellulose, Cellulosepulver
Gruppe
FĂŒllstoff, Stabilisator, Trennmittel
ErlÀuterung
Cellulose ist die wichtigste GerĂŒstsubstanz in verholzten pflanzlichen Zellen. Wegen ihres Vorkommens in nahezu allen pflanzlichen Zellen ist sie ein natĂŒrlicher Bestandteil von Mehl. Neben der unverĂ€ndert aus pflanzlichem Material isolierten Cellulose ist auch Mikrokristalline Cellulose als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Beide sind nicht in Wasser oder Alkohol löslich, lassen sich aber sehr gleichmĂ€Ăig in FlĂŒssigkeiten verteilen und geben ihnen eine gewisse Struktur. Cellulose ist fĂŒr den menschlichen Organismus nicht verdaulich. Aus diesem Grund wird sie hĂ€ufig in kalorienreduzierten Lebensmitteln eingesetzt, wo sie ein volles, sahniges GefĂŒhl im Mund hervorruft ohne Energie zu liefern. Cellulose ist darĂŒber hinaus als Stabilisator in SoĂen oder Sahneerzeugnissen im Einsatz und verhindert die Eiskristallbildung bei TiefkĂŒhlprodukten.
Herstellung
In dem verholzte Pflanzenteile zunĂ€chst gemahlen und anschlieĂend sehr grĂŒndlich gesiebt werden, wird die in ihnen enthaltene Cellulose gewonnen. Wird das Cellulose-Pulver mit SalzsĂ€ure versetzt entsteht Mikrokristalline Cellulose.
Cellulose wird in der Regel aus "Linters" gewonnen. Diese sehr kurzen, nicht verspinnbaren Fasern fallen als Nebenprodukt bei der Baumwollverarbeitung an. Gentechnisch verĂ€nderte Baumwolle wird in mehreren LĂ€ndern groĂflĂ€chig angebaut.
Zusatzinformationen
Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch verÀnderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemÀà der EG-Ăko-Verordnung fĂŒr die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.
Datenquellen
Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern
Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de
CodeCheck
Weitere Namen
E422
Gruppe
Feuchthaltemittel, SĂŒĂungsmittel
ErlÀuterung
Als Grundbaustein aller Fette kommt Glycerin in allen lebenden Zellen vor. Der chemisch zu den Alkoholen gehörende Stoff schmeckt leicht sĂŒĂ. Wegen seiner wasserbindenden Eigenschaften wird Glycerin eingesetzt, um das Austrocknen von Lebensmitteln zu verhindern.
Herstellung
Glycerin wird chemisch aus Propylen synthetisiert. Auch die Gewinnung aus pflanzlichen Fetten ist möglich, wobei meist Kokosöl verwendet wird.
Zusatzinformationen
Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch verÀnderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemÀà der EG-Ăko-Verordnung fĂŒr die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.
Datenquellen
Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern
Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de
CodeCheck
Weitere Namen
Lecithin pflanzlich, Sojalecithin, Rapslecithin, Sonnenblumenlecithin
Gruppe
Emulgator, Antioxidationsmittel, Stabilisator, Mehlbehandlungsmittel
ErlÀuterung
Lecithin gehört als natĂŒrlicher fettĂ€hnlicher Stoff zur Gruppe der Phospholipide. Wegen seines bipolaren Aufbaus ist Lecithin ein wichtiger Baustein der ZellwĂ€nde. Besonders Knochenmark, Nervengewebe, Herz und Leber sind reich an Lecithinen. Die Stoffe beeinflussen darĂŒber hinaus den Transport von Fetten und Cholesterin im Blut und wirken als Bestandteil der GallenflĂŒssigkeit an der Fettverdauung mit. Auch in Lebensmitteln wie Eigelb, MohrrĂŒben, HĂŒlsenfrĂŒchten oder Pflanzenölen ist Lecithin reichlich enthalten.
Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. Als Mehlbehandlungsmittel verbessert es die Knet- und Formeigenschaften von Teigen und verlangsamt das Altbackenwerden von GebĂ€ck. In Margarine sorgt Lecithin dafĂŒr, dass sie in der Pfanne nicht spritzt. Als Antioxidationsmittel schĂŒtzt die Fette zudem vor den verderbenden EinflĂŒssen des Sauerstoffs. Diese technologischen Wirkungen nutzen Köche, in dem sie im geeigneten Moment zu Ei, Butter und Sahne greifen.
Herstellung
Lecithin wird ĂŒberwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Auch Sonnenblumen, Raps, ErdnĂŒssen, Mais und Eigelb können Rohstoffe sein.
Das so gewonnene natĂŒrliche Lecithin kann ebenso in Lebensmitteln eingesetzt werden, wie die Lecithine, die durch chemische Modifikation daraus gewonnen werden. Die chemisch modifizierten Lecithine werden auf besondere technologische Anforderungen zugeschnitten und erweitern so das Anwendungsgebiet des Stoffes deutlich. So ist etwa Lysolecithin besonders hitzestabil, wĂ€hrend andere Modifikationen die Emulgatoreigenschaften des Lecithins verbessern. Modifizierte Lecithine werden ebenfalls als Lecithin E 322 gekennzeichnet.
Zusatzinformationen
Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch verÀnderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemÀà der EG-Ăko-Verordnung fĂŒr die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.
Datenquellen
Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern
Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de
CodeCheck
Folgender Inhaltsstoff kann aus Bestandteilen der Ălpalme hergestellt sein: Glycerin.
Regenwaldzerstörung
Um Platz fĂŒr Ălpalmplantagen zu schaffen, werden grosse FlĂ€chen von RegenwĂ€ldern gerodet. In Indonesien sind bereits ĂŒber zwei Drittel der RegenwĂ€lder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den RegenwĂ€ldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Zahl der wild lebenden Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% gesunken. Seit 2016 gilt auch der Borneo Orang-Utan als unmittelbar vom Aussterben bedroht. Viele Palmölproduzenten entwalden weiterhin ohne Bewilligung der Regierung und zerstören so auch WĂ€lder mit hohem Schutzwert.
Klima
Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist â nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff. FĂŒr den Anbau von Ălpalmen werden die Torfböden entwĂ€ssert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. ZusĂ€tzlich wird bei der Brandrodung und den damit einhergehenden, alljĂ€hrlichen Torf- und BuschbrĂ€nden viel CO2 emittiert. Die WaldbrĂ€nde in Indonesien im Jahr 2015 setzten mehr klimaschĂ€dliches CO2 frei als zeitgleich die ganzen USA. Um den Klimawandel zu stoppen, ist deshalb ein Moratorium auf die Zerstörung von RegenwĂ€ldern und Torfgebieten notwendig. Zerstörte Gebiete mĂŒssen aufgeforstet und EntwĂ€sserungskanĂ€le geschlossen werden.
SOS Borneo Projekt, Borneo Orangutan Survival Association (BOS) Schweiz
Soziale Konflikte
Die Ausdehnung der Palmölplantagen fĂŒhrt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. ZusĂ€tzlich halten die Palmölfirmen dabei hĂ€ufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenĂŒber der Landbevölkerung nicht ein. Als Plantagenarbeiter haben die Menschen oft ein kleineres Einkommen als sie vorher als Landbesitzer hatten und stehen ausserdem in einem AbhĂ€ngigkeitsverhĂ€ltnis gegenĂŒber den Palmölfirmen.
Verwendung
Deutschland verbraucht pro Jahr rund 1,8 Millionen Tonnen Palmöl. Der gröĂte Anteil geht in Biodiesel (41 Prozent), dicht gefolgt von Nahrungs- und Futtermitteln (40 Prozent) sowie in die industrielle Verwendung etwa fĂŒr Pharmazie oder Reinigungsmittel (17 Prozent). Palmöl findet sich in rund jedem zweiten Supermarktprodukt von Margarine, Pizzen und SĂŒĂwaren bis zu Kosmetika und Waschmitteln. (Quelle; WWF, 2016)
Deklarationspflicht in Lebensmitteln
Seit 2016 mĂŒssen in der EU Lebensmittel die Palmöl enthalten entsprechend deklariert werden. FĂŒr Kosmetika gibt es aber noch keine Deklarationspflicht. In Kosmetika gibt es viele Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ălpalme verstecken können, wie beispielsweise Sodium palmate oder Elais guineensis. Ausserdem können viele chemischen Rohstoffe wie beispielsweise FettsĂ€uren, sowohl aus der Ălpalme wie auch aus anderen Pflanzen hergestellt werden. Dies macht es fast unmöglich, den Kauf von Palmprodukten ganz zu vermeiden. Auch CodeCheck kann deshalb nicht bei allen Produkten wissen, ob sie Bestandteile der Ălpalme enthalten. Hersteller können uns die entsprechenden DatenblĂ€tter zukommen lassen, wenn ein als Palmöl bewerteter Inhaltsstoff aus anderer Quelle bezogen wurde.
Nachhaltiges Palmöl
Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten fĂŒhrt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch fĂŒr nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grĂŒnes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhĂ€ngige Kontrollmechanismen zur ĂberprĂŒfung der Kriterien. Greenpeace kritisiert unter Anderem, dass der RSPO in einigen FĂ€llen nachweislich nicht in der Lage war die nachhaltigen Anbaumethoden der zertifizierten Lieferanten sicherzustellen. Ensprechend hat Greenpeace die Bewertung der evaluierten Firmen angepasst und erachtet die gesetzten Ziele in einer Studie von 2019 als 'nicht erreicht'.
Bio-Palmöl
Bio-Suisse zertifiziertes Palmöl* folgt Richtlinien, welche die Rodung von FlĂ€chen mit hohem Schutzwert verbieten. Darunter fallen auch UrwĂ€lder und PrimĂ€rwĂ€lder. Ausgenommen davon sind FlĂ€chen, die vor 1994 gerodet worden sind. Die Produktion von Bio-Palmöl fĂŒhrt demnach nicht zu Regenwaldzerstörung.
Was kann ich tun?
Fordere Hersteller aktiv dazu auf, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Das kannst Du ĂŒber den jeweiligen Kundenservice oder ĂŒber ein Kontaktformular tun. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, welches weder Regenwald- und Torflandzerstörung, Landkonflikte noch einen Verlust von Arten mit sich bringt, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen.
Problematik
Die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit stark. Doch die Palmölproduktion fĂŒhrt in Indonesien und Malaysia zur massiven Zerstörung von RegenwĂ€ldern und Torfgebieten. Dies hat verheerende Folgen fĂŒr die BiodiversitĂ€t, das Klima, und die lokale Bevölkerung.
Datenquellen
Greenpeace Schweiz
Weitere Namen
E965, Maltitol, Maltitsirup
Gruppe
Feuchthaltemittel, SĂŒĂungsmittel, TrĂ€gerstoff
ErlÀuterung
Das aus StĂ€rke hergestellte Maltit gehört chemisch zu den Zuckeralkoholen. Es hat einen reinen SĂŒĂgeschmack und etwa 60 â 90 % der SĂŒĂkraft des Zuckers. Auch sein Energiegehalt ist mit etwa 2,4 kcal/g etwas geringer als der des Zuckers. FĂŒr die Verwertung reinen Maltits ist im menschlichen Stoffwechsel kein Insulin nötig. Dagegen enthĂ€lt Maltit-Sirup neben 50 - 77 % Maltit auch Glucose und kurzkettige Mehrfachzucker, deren Stoffwechsel insulinabhĂ€ngig ist.
Das wasserlösliche Maltit hat einen reinen SĂŒĂgeschmack, der gut mit anderen Zuckeraustauschsstoffen und SĂŒĂstoffen harmoniert. Weil es Wasser aus der Luft anzieht, verhindert es das Austrocknen von Lebensmitteln. Maltit wird darĂŒber hinaus eingesetzt, um Lebensmittel weich zu halten. Trotz seiner SĂŒĂe wirkt der Zuckeraustauschstoff nicht Karies auslösend.
Herstellung
Maltit wird aus Maltose hergestellt, die aus MaisstÀrke gewonnen wird.
Problem
Bei Tagesdosen ĂŒber 30 bis 50 g bei Erwachsenen und 20 g bei Kindern können DurchfĂ€lle oder BlĂ€hungen auftreten. Vom Verzehr von ĂŒber 30 g bzw. 20 g bei Kindern tĂ€glich ist abzuraten.
Zusatzinformationen
Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch verÀnderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemÀà der EG-Ăko-Verordnung fĂŒr die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.
Datenquellen
Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern
Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de
CodeCheck
Weitere Namen
E955, Trichlorgalactosaccharose (TGS), Chlorzucker
Gruppe
SĂŒĂungsmittel
ErlÀuterung
Sucralose ist chemisch eng mit dem Haushaltszucker (Saccharose) verwandt, enthĂ€lt im Unterschied zu diesem allerdings einige Chloratome im MolekĂŒl. Die weiĂen, leicht wasserlöslichen Kristalle haben eine SĂŒĂkraft, die etwa 600 mal stĂ€rker ist als die des Haushaltszuckers. Es wird insbesondere in nichtalkoholischen GetrĂ€nken, Desserts oder SĂŒĂwaren eingesetzt. Sucralose wird vom Körper nicht verstoffwechselt, sondern unverĂ€ndert ausgeschieden und liefert daher keine Energie.
Herstellung
Sucralose wird durch die chemische Umsetzung von Saccharose mit Chlorverbindungen hergestellt.
Problem
WidersprĂŒchliche Studienergebnisse zur Förderung von Ăbergewicht durch SĂŒĂstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung. Weitere unabhĂ€ngige Forschung ist erforderlich. Vom hĂ€ufigen Verzehr ist abzuraten. Tierversuche zeigen, dass durch den Konsum die Darmflora und der Glukosestoffwechsel gestört werden könnte.
Sucralose wird vom Körper nicht verstoffwechselt, sondern unverÀndert ausgeschieden. Es ist in vergleichsweise hoher Konzentration im Abwasser nachweisbar, da es kaum entfernt werden kann. Vom hÀufigen Verzehr ist abzuraten.
Zusatzinformationen
Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch verÀnderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemÀà der EG-Ăko-Verordnung fĂŒr die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.
Datenquellen
Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern
Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de
CodeCheck
Weitere Namen
E460, Mikrokristalline Cellulose, Cellulosepulver
Gruppe
FĂŒllstoff, Stabilisator, Trennmittel
ErlÀuterung
Cellulose ist die wichtigste GerĂŒstsubstanz in verholzten pflanzlichen Zellen. Wegen ihres Vorkommens in nahezu allen pflanzlichen Zellen ist sie ein natĂŒrlicher Bestandteil von Mehl. Neben der unverĂ€ndert aus pflanzlichem Material isolierten Cellulose ist auch Mikrokristalline Cellulose als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Beide sind nicht in Wasser oder Alkohol löslich, lassen sich aber sehr gleichmĂ€Ăig in FlĂŒssigkeiten verteilen und geben ihnen eine gewisse Struktur. Cellulose ist fĂŒr den menschlichen Organismus nicht verdaulich. Aus diesem Grund wird sie hĂ€ufig in kalorienreduzierten Lebensmitteln eingesetzt, wo sie ein volles, sahniges GefĂŒhl im Mund hervorruft ohne Energie zu liefern. Cellulose ist darĂŒber hinaus als Stabilisator in SoĂen oder Sahneerzeugnissen im Einsatz und verhindert die Eiskristallbildung bei TiefkĂŒhlprodukten.
Herstellung
In dem verholzte Pflanzenteile zunĂ€chst gemahlen und anschlieĂend sehr grĂŒndlich gesiebt werden, wird die in ihnen enthaltene Cellulose gewonnen. Wird das Cellulose-Pulver mit SalzsĂ€ure versetzt entsteht Mikrokristalline Cellulose.
Cellulose wird in der Regel aus "Linters" gewonnen. Diese sehr kurzen, nicht verspinnbaren Fasern fallen als Nebenprodukt bei der Baumwollverarbeitung an. Gentechnisch verĂ€nderte Baumwolle wird in mehreren LĂ€ndern groĂflĂ€chig angebaut.
Zusatzinformationen
Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch verÀnderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemÀà der EG-Ăko-Verordnung fĂŒr die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.
Datenquellen
Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern
Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de
CodeCheck
Weitere Namen
E422
Gruppe
Feuchthaltemittel, SĂŒĂungsmittel
ErlÀuterung
Als Grundbaustein aller Fette kommt Glycerin in allen lebenden Zellen vor. Der chemisch zu den Alkoholen gehörende Stoff schmeckt leicht sĂŒĂ. Wegen seiner wasserbindenden Eigenschaften wird Glycerin eingesetzt, um das Austrocknen von Lebensmitteln zu verhindern.
Herstellung
Glycerin wird chemisch aus Propylen synthetisiert. Auch die Gewinnung aus pflanzlichen Fetten ist möglich, wobei meist Kokosöl verwendet wird.
Zusatzinformationen
Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch verÀnderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemÀà der EG-Ăko-Verordnung fĂŒr die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.
Datenquellen
Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern
Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de
CodeCheck
Weitere Namen
Lecithin pflanzlich, Sojalecithin, Rapslecithin, Sonnenblumenlecithin
Gruppe
Emulgator, Antioxidationsmittel, Stabilisator, Mehlbehandlungsmittel
ErlÀuterung
Lecithin gehört als natĂŒrlicher fettĂ€hnlicher Stoff zur Gruppe der Phospholipide. Wegen seines bipolaren Aufbaus ist Lecithin ein wichtiger Baustein der ZellwĂ€nde. Besonders Knochenmark, Nervengewebe, Herz und Leber sind reich an Lecithinen. Die Stoffe beeinflussen darĂŒber hinaus den Transport von Fetten und Cholesterin im Blut und wirken als Bestandteil der GallenflĂŒssigkeit an der Fettverdauung mit. Auch in Lebensmitteln wie Eigelb, MohrrĂŒben, HĂŒlsenfrĂŒchten oder Pflanzenölen ist Lecithin reichlich enthalten.
Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. Als Mehlbehandlungsmittel verbessert es die Knet- und Formeigenschaften von Teigen und verlangsamt das Altbackenwerden von GebĂ€ck. In Margarine sorgt Lecithin dafĂŒr, dass sie in der Pfanne nicht spritzt. Als Antioxidationsmittel schĂŒtzt die Fette zudem vor den verderbenden EinflĂŒssen des Sauerstoffs. Diese technologischen Wirkungen nutzen Köche, in dem sie im geeigneten Moment zu Ei, Butter und Sahne greifen.
Herstellung
Lecithin wird ĂŒberwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Auch Sonnenblumen, Raps, ErdnĂŒssen, Mais und Eigelb können Rohstoffe sein.
Das so gewonnene natĂŒrliche Lecithin kann ebenso in Lebensmitteln eingesetzt werden, wie die Lecithine, die durch chemische Modifikation daraus gewonnen werden. Die chemisch modifizierten Lecithine werden auf besondere technologische Anforderungen zugeschnitten und erweitern so das Anwendungsgebiet des Stoffes deutlich. So ist etwa Lysolecithin besonders hitzestabil, wĂ€hrend andere Modifikationen die Emulgatoreigenschaften des Lecithins verbessern. Modifizierte Lecithine werden ebenfalls als Lecithin E 322 gekennzeichnet.
Zusatzinformationen
Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch verÀnderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemÀà der EG-Ăko-Verordnung fĂŒr die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.
Datenquellen
Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern
Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de
CodeCheck
Folgender Inhaltsstoff kann aus Bestandteilen der Ălpalme hergestellt sein: Glycerin.
Regenwaldzerstörung
Um Platz fĂŒr Ălpalmplantagen zu schaffen, werden grosse FlĂ€chen von RegenwĂ€ldern gerodet. In Indonesien sind bereits ĂŒber zwei Drittel der RegenwĂ€lder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den RegenwĂ€ldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Zahl der wild lebenden Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% gesunken. Seit 2016 gilt auch der Borneo Orang-Utan als unmittelbar vom Aussterben bedroht. Viele Palmölproduzenten entwalden weiterhin ohne Bewilligung der Regierung und zerstören so auch WĂ€lder mit hohem Schutzwert.
Klima
Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist â nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff. FĂŒr den Anbau von Ălpalmen werden die Torfböden entwĂ€ssert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. ZusĂ€tzlich wird bei der Brandrodung und den damit einhergehenden, alljĂ€hrlichen Torf- und BuschbrĂ€nden viel CO2 emittiert. Die WaldbrĂ€nde in Indonesien im Jahr 2015 setzten mehr klimaschĂ€dliches CO2 frei als zeitgleich die ganzen USA. Um den Klimawandel zu stoppen, ist deshalb ein Moratorium auf die Zerstörung von RegenwĂ€ldern und Torfgebieten notwendig. Zerstörte Gebiete mĂŒssen aufgeforstet und EntwĂ€sserungskanĂ€le geschlossen werden.
SOS Borneo Projekt, Borneo Orangutan Survival Association (BOS) Schweiz
Soziale Konflikte
Die Ausdehnung der Palmölplantagen fĂŒhrt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. ZusĂ€tzlich halten die Palmölfirmen dabei hĂ€ufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenĂŒber der Landbevölkerung nicht ein. Als Plantagenarbeiter haben die Menschen oft ein kleineres Einkommen als sie vorher als Landbesitzer hatten und stehen ausserdem in einem AbhĂ€ngigkeitsverhĂ€ltnis gegenĂŒber den Palmölfirmen.
Verwendung
Deutschland verbraucht pro Jahr rund 1,8 Millionen Tonnen Palmöl. Der gröĂte Anteil geht in Biodiesel (41 Prozent), dicht gefolgt von Nahrungs- und Futtermitteln (40 Prozent) sowie in die industrielle Verwendung etwa fĂŒr Pharmazie oder Reinigungsmittel (17 Prozent). Palmöl findet sich in rund jedem zweiten Supermarktprodukt von Margarine, Pizzen und SĂŒĂwaren bis zu Kosmetika und Waschmitteln. (Quelle; WWF, 2016)
Deklarationspflicht in Lebensmitteln
Seit 2016 mĂŒssen in der EU Lebensmittel die Palmöl enthalten entsprechend deklariert werden. FĂŒr Kosmetika gibt es aber noch keine Deklarationspflicht. In Kosmetika gibt es viele Begriffe, hinter denen sich Bestandteile der Ălpalme verstecken können, wie beispielsweise Sodium palmate oder Elais guineensis. Ausserdem können viele chemischen Rohstoffe wie beispielsweise FettsĂ€uren, sowohl aus der Ălpalme wie auch aus anderen Pflanzen hergestellt werden. Dies macht es fast unmöglich, den Kauf von Palmprodukten ganz zu vermeiden. Auch CodeCheck kann deshalb nicht bei allen Produkten wissen, ob sie Bestandteile der Ălpalme enthalten. Hersteller können uns die entsprechenden DatenblĂ€tter zukommen lassen, wenn ein als Palmöl bewerteter Inhaltsstoff aus anderer Quelle bezogen wurde.
Nachhaltiges Palmöl
Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten fĂŒhrt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch fĂŒr nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grĂŒnes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhĂ€ngige Kontrollmechanismen zur ĂberprĂŒfung der Kriterien. Greenpeace kritisiert unter Anderem, dass der RSPO in einigen FĂ€llen nachweislich nicht in der Lage war die nachhaltigen Anbaumethoden der zertifizierten Lieferanten sicherzustellen. Ensprechend hat Greenpeace die Bewertung der evaluierten Firmen angepasst und erachtet die gesetzten Ziele in einer Studie von 2019 als 'nicht erreicht'.
Bio-Palmöl
Bio-Suisse zertifiziertes Palmöl* folgt Richtlinien, welche die Rodung von FlĂ€chen mit hohem Schutzwert verbieten. Darunter fallen auch UrwĂ€lder und PrimĂ€rwĂ€lder. Ausgenommen davon sind FlĂ€chen, die vor 1994 gerodet worden sind. Die Produktion von Bio-Palmöl fĂŒhrt demnach nicht zu Regenwaldzerstörung.
Was kann ich tun?
Fordere Hersteller aktiv dazu auf, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Das kannst Du ĂŒber den jeweiligen Kundenservice oder ĂŒber ein Kontaktformular tun. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, welches weder Regenwald- und Torflandzerstörung, Landkonflikte noch einen Verlust von Arten mit sich bringt, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen.
Problematik
Die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit stark. Doch die Palmölproduktion fĂŒhrt in Indonesien und Malaysia zur massiven Zerstörung von RegenwĂ€ldern und Torfgebieten. Dies hat verheerende Folgen fĂŒr die BiodiversitĂ€t, das Klima, und die lokale Bevölkerung.
Datenquellen
Greenpeace Schweiz
Persönliche Bewertung
Dieses Produkt ist fĂŒr mich geeignet
Klima Score
Nicht VerfĂŒgbar
Wann ist der Klima Score verfĂŒgbar?
Dieser Klima Score ist leider gerade nicht verfĂŒgbar, da er noch berechnet oder gerade aktualisiert wird. Aber wir sind dran!
Wenn das Produkt fĂŒr Dich wichtig ist, dann stimme mit ab. Die Produkte mit den meisten Stimmen werden als nĂ€chstes berechnet. So kannst Du uns helfen, den Klima Score immer weiter zu verbessern.
Warum braucht der Klima Score Deine UnterstĂŒtzung?
In vielen LĂ€ndern sind sogenannte Lebensmittelampeln bereits Pflicht. Sie geben Auskunft ĂŒber den Gehalt an Zucker, Fett oder NĂ€hrstoffen in einem Produkt.Wir von CodeCheck wĂŒnschen uns, dass dies auch fĂŒr die Menge an CO2e-Emissionen gilt, die ein Produkt wĂ€hrend seines Lebenszyklus verursacht.Dies wĂŒrde uns allen ermöglichen, die Klimaauswirkungen von Lebensmitteln direkt im Supermarkt zu sehen, sie zu vergleichen und klimafreundliche Optionen wĂ€hlen zu können.Es kann noch Jahre dauern, bis es eine gesetzliche Verpflichtung gibt, diese Informationen auf der Packung zu zeigen.
Aber wir wollen nicht warten und nehmen die Sache selbst in die Hand.
Und was machen CodeCheck und Eaternity?
CodeCheck und Eaternity arbeiten zusammen, um einen Klima Score fĂŒr Lebensmittel anzeigen zu können. Da das eine Menge Arbeit ist, können wir den Klima-Score bisher nur fĂŒr eine begrenzte Anzahl von Produkten bereitstellen. Aber Du kannst uns helfen. Stimme fĂŒr die Lebensmittel, die Du am meisten konsumierst und hilf uns den Klima Score immer besser und relevanter zu machen.
Du kannst darĂŒber hinaus auch mit Lebensmittelherstellern in Kontakt treten und sie bitten, ihre Produktinformationen auf CodeCheck zu aktualisieren oder die CO2e-Informationen mit Eaternity zu verifizieren.