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Fett
gering
0.5g
Gesättigte Fettsäuren
gering
0.5g
Zucker
gering
0.5g
Salz
mittel
1.06g
Angaben für eine Portionsgrösse von 100g. Quelle: FSA
3 Verzehr einschränken
7 Unbedenklich

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Inhaltsstoffe

Süßungsmittel Sorbit, Ascorbinsäure (Vitamin C), Aroma (Maltodextrin, gummiarabicum, Aroma Orange), Säureregulator Natriumcitrate, Säuerungsmittel Äpfelsäure, D, L-alpha-Tocopheroylacetat (Vitamin E) (D, L-alpha-Tocopheroylacetat, modifizierte Stärke, Maltodextrin, Siliziumdioxid), Nicotinsäureamid (Niacin), Süßungsmittel Aspartam, Calcium-D-Pantothenat (Pantothensäure), Magnesiumssalze der Speisefettsäuren, Cyanocobalamin (Vitamin B12) (Maltodextrin, Cyanocobalamin), Pteroylmonoglutaminsäure (Folsäure) ( Maltodextrin, Folsäure), D-Biotin (Maltodextrin, Biotin), Farbstoff Kukumin, Thiaminhydrochlorid (Vitamin B 1), Riboflavin (Vitamin B 2), Pyridoxin Hydrochlorid (Vitamin B 6), Farbstoff Eisenoxide und Eisenhydroxide, ohne Milchzucker, glutenfrei, enthält eine Phenylalaninquelle

*Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes. Im Fall von Unsicherheiten können Sie uns gerne kontaktieren.
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Hersteller - und Benutzerdaten

Produktinformationen

Weitere Informationen

ohne Milchzucker, glutenfrei, Phenylalaninquelle

Kategorie

Kombinationen Vitamine

Menge / Größe

16g, 20 Stück

Hersteller / Vertrieb

Dirk Rossmann GmbH

Strichcode-Nummer

Herkunft

Deutschland

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Lebens & Ernährungsweise

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Zutaten

Inhaltsstoffe

Süßungsmittel Sorbit, Ascorbinsäure (Vitamin C), Aroma (Maltodextrin, gummiarabicum, Aroma Orange), Säureregulator Natriumcitrate, Säuerungsmittel Äpfelsäure, D, L-alpha-Tocopheroylacetat (Vitamin E) (D, L-alpha-Tocopheroylacetat, modifizierte Stärke, Maltodextrin, Siliziumdioxid), Nicotinsäureamid (Niacin), Süßungsmittel Aspartam, Calcium-D-Pantothenat (Pantothensäure), Magnesiumssalze der Speisefettsäuren, Cyanocobalamin (Vitamin B12) (Maltodextrin, Cyanocobalamin), Pteroylmonoglutaminsäure (Folsäure) ( Maltodextrin, Folsäure), D-Biotin (Maltodextrin, Biotin), Farbstoff Kukumin, Thiaminhydrochlorid (Vitamin B 1), Riboflavin (Vitamin B 2), Pyridoxin Hydrochlorid (Vitamin B 6), Farbstoff Eisenoxide und Eisenhydroxide, ohne Milchzucker, glutenfrei, enthält eine Phenylalaninquelle

*Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes. Im Fall von Unsicherheiten können Sie uns gerne kontaktieren.

Nährwerte - Prozent der empfohlenen Tagesdosis

100g decken folgedenden anteil das tagesbedarf von 2000 kcal Qurlle FSA
Kalorien
12%
Eiweiß
0%
Fett
1%
Kohlenhydrate
36%
Zucker
1%

Inhaltsstoffe

Weitere Namen

E951

Gruppe

Geschmacksverstärker, Süßstoff

Erläuterung

Aspartam besteht aus den beiden Eiweißbausteinen (Aminosäuren) Asparaginsäure und Phenylalanin. Die weißen Kristalle schmecken etwa 200-mal süßer als Haushaltszucker (Saccharose), verlieren ihre Süßkraft jedoch bei großer Hitze und in Gegenwart von Säuren. Aspartam ist daher nicht zum Kochen und Backen geeignet. Im menschlichen Organismus wird Aspartam in seine Bestandteile aufgespalten und verwertet. Daher liefert der Stoff rechnerisch wie jedes Eiweiß Energie (4 kcal/g). Da Aspartam jedoch wegen seiner starken Süßkraft nur in sehr geringen Mengen eingesetzt wird, leistet es keinen nennenswerten Beitrag zur Gesamtenergieversorgung.

In der Lebensmittelindustrie wird der Süßstoff vor allem in zuckerreduzierten Lebensmitteln einzeln oder in Kombination mit anderen Süßstoffen eingesetzt. Er ist zudem als Tafelsüße im Handel. In zuckerhaltigen Kaugummis wird Aspartam, das eine verstärkende Wirkung auf Zitrus- und Fruchtaromen hat, als Geschmacksverstärker eingesetzt.

Herstellung

Aspartam wird durch chemische Reaktion aus Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol hergestellt. Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.

Problem

Die duldbare tägliche Aufnahmemenge beträgt 40mg pro kg Körpergewicht. Menschen, die unter der seltenen Krankheit Phenylketonurie leiden, dürfen das im Aspartam enthaltene Phenylanalin nur im begrenzten Umfang aufnehmen. Daher schreibt der Gesetzgeber folgenden Hinweis vor: „enthält eine Phenylalaninquelle“.

Eine eventuelle Gefährlichkeit von Aspartam ist in den letzten zehn Jahren immer wieder kontrovers diskutiert worden. Zahlreiche weltweite Studien haben die Unbedenklichkeit von Aspartam belegt, italienische Forschungsergebnisse zeigten jedoch ein höheres Tumorrisiko bei Ratten (Hirntumore, Blutkrebs oder Nierenkrebs). Die Ergebnisse werden von vielen Wissenschaftlern angezweifelt. Neue Tierversuche zeigen, dass durch den Konsum die Darmflora und der Glukosestoffwechsel gestört werden könnten.
Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich.
Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern

Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

CodeCheck

Weitere Namen

E331, Mononatriumcitrat, Dinatriumcitrat, Trinatriumcitrat, Salze der Citronensäure

Gruppe

Komplexbildner, Säuerungsmittel, Säureregulator, Schmelzsalz

Erläuterung

Natriumcitrate sind Salze der Citronensäure (E 330), die als Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels (Citronensäurezyklus) Bestandteil jeder lebenden Zelle ist. Der menschliche Körper setzt täglich etwa 2 kg Citrate um. Aus Citronensäure können Mono-Natriumcitrat, Di-Natriumcitrat und Tri-Natriumcitrat hergestellt werden, die jeweils unterschiedliche Säurewirkungen haben.

Natriumcitrate werden insbesondere als Regulator für Geliervorgänge mit Pektin eingesetzt.

Herstellung

Natriumcitrate werden aus Citronensäure (E 330) hergestellt.

Problem

Der zunehmende Einsatz in Getränken und „sauren“ Süßigkeiten führt immer häufiger zu Zahnschäden bei Kindern und Erwachsenen, weil der Zahnschmelz von der Säure angegriffen wird, z. B. durch Eistee in Nuckelflaschen für Kleinkinder. Vom Verzehr in größeren Mengen ist abzuraten.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern

Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

CodeCheck

Weitere Namen

E420, Sorbitol, Sorbitsirup

Gruppe

Feuchthaltemittel, Füllstoff, Süßungsmittel

Erläuterung

Als Zwischenprodukt des Kohlenhydratstoffwechsels ist Sorbit natürlicherweise in vielen Früchten, insbesondere in Pflaumen enthalten. Die chemisch zu den Alkoholen gehörende Verbindung hat etwa die halbe Süßkraft des Zuckers. Mit etwa 2,4 kcal/g ist der Energiegehalt von Sorbit auch etwas geringer als der des Zuckers. Im Gegensatz zu diesem, ist für die Verwertung des Sorbits im menschlichen Stoffwechsel aber kein Insulin nötig. Reines Sorbit eignet sich daher sehr gut für Diabetikerlebensmittel. Sorbitsirup enthält dagegen neben Sorbit auch Mannit auch kurzkettige Mehrfachzucker. Weil die Verwertung dieser so genannten Oligosaccharide insulinabhängig ist, kommt Sorbitsirup für Diabetiker-Produkte nicht in Frage.

Sorbit ist leicht wasserlöslich und stabil gegen Hitze und Säuren. Weil es Wasser aus der Luft anzieht, verhindert es das Austrocknen von Lebensmitteln. Sorbit wird darüber hinaus eingesetzt, um Lebensmittel weich zu halten. Auf der Zunge hat es einen leicht kühlenden Effekt. Der Zuckeraustauschstoff wirkt nicht Karies auslösend.

Herstellung

Sorbit wird mit Hilfe von Enzymen aus Glucose hergestellt.

Problem

Zulassung gilt für fast alle Lebensmittel in beliebig hoher Menge, obwohl über 20g pro Tag zu einer stark abführenden Wirkung und Krämpfen führen können. Diese Menge kann z. B. in 30 g Diät-Konfitüre enthalten sein. Vom häufigen Verzehr – mehr als 20 g pro Portion oder 50 g am Tag – ist abzuraten.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern

Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

CodeCheck

Weitere Namen

E172, Eisenhydroxide

Gruppe

Farbstoff

Erläuterung

Eisenoxide sind in der Natur vorkommende Oxide oder Hydroxide von Eisen. In der Lebensmittelindustrie werden Eisenoxidgelb, Eisenoxidrot und Eisenoxidschwarz als Farbstoffe eingesetzt. Dabei sind die Eisenoxide im Unterschied zu den in Flüssigkeiten löslichen Farbstoffen Pigmente und daher nicht löslich. Die Partikel werden vielmehr sehr fein in ihrem Medium verteilt, ohne aber ihre chemische Zusammensetzung zu ändern.

Herstellung

Eisenoxide können aus natürlich vorkommenden Mineralien wie etwa Umbra, Ocker oder Hämatit gewonnen werden. Weil diese Stoffe jedoch zu viele verschiedene Beimischungen enthalten, werden die Eisenoxide für die Lebensmittelindustrie synthetisch hergestellt. Je nach gewünschtem Pigment werden sie durch kontrollierte chemische Reaktion von natürlichen Eisenoxiden mit Sauerstoff (Glühen) oder durch Fällung gewonnen.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern

Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

CodeCheck

Weitere Namen

E570, Speisefettsäuren

Gruppe

Trägerstoff, Trennmittel, Überzugsmittel

Erläuterung

Fettsäuren sind die Bausteine aller Fette und Öle. Während unveränderte Speisefette in ihrer natürlichen Zusammensetzung rechtlich als Zutaten gelten, sind die aus ihnen isolierten Fettsäuren den Zusatzstoffen gleichgestellt. Je nach Zusammensetzung können Fettsäuren von flüssig bis wachsartig fest alle Konsistenzen annehmen. Fettsäuren werden vom Körper aufgenommen und vollständig verwertet. Sie haben einen Energieinhalt von 9 kcal/g.

Neben einigen anderen Anwendungen sind Fettsäuren vor allem als Rohstoffe für die Herstellung verschiedener Emulgatoren von großer Bedeutung.

Herstellung

Fettsäuren werden mit Hilfe chemischer und physikalischer Verfahren aus Speisefetten isoliert. Dies können tierische Fette wie Schweineschmalz, Rindertalg oder Milchfett sein. Üblicherweise werden Fettsäuren jedoch aus pflanzlichen Fetten wie zum Beispiel Soja-, Raps- oder Maisöl gewonnen. Möglicherweise für Vegetarier oder Veganer nicht geeignet.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern

Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

CodeCheck

Weitere Namen

E414

Gruppe

Füllstoff, Stabilisator, Verdickungsmittel

Erläuterung

Der harzige Pflanzensaft einiger in Afrika beheimateten Akazienarten wird Gummi arabicum genannt. Er besteht aus langkettigen, weit verzweigten Kohlenhydraten, die in charakteristischer Weise aus Einfachzuckern aufgebaut sind. Gummi arabicum ist gut wasserlöslich und bildet leicht zähflüssige Massen, die unter Einwirkung mechanischer Kräfte wie beim Schütteln oder Rühren vorrübergehend flüssig werden. Wichtiger als seine im Verhältnis zu anderen Stoffen geringe verdickende Wirkung sind die stabilisierenden Effekte von Gummi arabicum. Es stabilisiert vor allem Fett-Wasser-Mischungen (Emulsionen) und Schäume. So hält es zum Beispiel Schwebteilchen in Säften und Getränken fein verteilt und reguliert die Perlgröße in Schaumweinen.

Herstellung

Werden die Stämme der Akazienart Acacia senegal eingeritzt, tritt der Pflanzensaft in großen, harzigen Tropfen aus. Diese Tropfen werden abgesammelt, von den Rindenresten befreit und bis zur Lebensmittelqualität aufbereitet.

Problem

In Einzelfällen allergieauslösend.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern

Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

CodeCheck

Weitere Namen

E300, Ascorbinsäure, Vitamin C

Gruppe

Antioxidationsmittel, Mehlbehandlungsmittel, Stabilisator

Erläuterung

Ascorbinsäure ist die chemische Bezeichnung für Vitamin C, das in vielen Obst- und Gemüsesorten sowie in Milch reichlich enthalten ist. Es verhindert die Entstehung freier Radikale, die durch den Einfluss von Luftsauerstoff entstehen können. Ascorbinsäure gehört daher zu den natürlichen Antioxidationsmitteln/Antioxidantien. Im menschlichen Organismus ist Vitamin C unter anderem an Bildung von Kollagen beteiligt, das für den Aufbau von Bindegewebe, Knochen und Knorpel nötig ist. Es stimuliert darüber hinaus das Immunsystem und verbessert die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung.

Ascorbinsäure verzögert qualitätsmindernde Einflüsse des Sauerstoffs wie etwa Braunverfärbungen bei angeschnittenem Obst und Gemüse. Sie wird häufig in Kombination mit anderen Antioxidantien eingesetzt. Ascorbinsäure wird häufig zusammen mit Nitritpökelsalz (siehe E 249, E 250) verwendet, weil es die Umrötung der Fleischwaren stabilisiert und zugleich die Bildung von Nitrosaminen hemmt. Ascorbinsäure verbessert darüber hinaus die Klebereigenschaften von (Vollkorn-) Mehlen.

Herstellung

Üblicherweise wird Ascorbinsäure heute in einer mehrstufigen chemischen Reaktion hergestellt (Reichenstein-Prozess).

Problem

Wird aus technologischen Gründen zunehmend in Lebensmitteln verwendet. Es besteht der Verdacht, dass sich Oxalsäure bildet. Bei ständiger Überdosierung, z.B. mehrere Gramm täglich durch Vitaminpräparate, kann das Abbauprodukt Oxalsäure zu Nieren- und Blasensteinbildung führen. In Verbindung mit Nitritpökelsalz wird die unerwünschte Nitrosaminbildung gehemmt. Säuglingsnahrung darf ebenfalls Ascorbinsäure enthalten.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern

Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

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Weitere Namen

E101, Lactoflavin, Laktoflavin, Vitamin B2

Gruppe

Farbstoff

Erläuterung

Riboflavin ist die chemische Bezeichnung für Vitamin B2. Es spielt in den Zellen eine wesentliche Rolle für die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß. Vitamin B2 dient außerdem dem Schutz der Nervenbahnen und der Haut.

Riboflavin ist vor allem in Milch und Milchprodukten, Fleisch, Eiern und Hefe enthalten. Auch grüne Gemüse und Vollkornbrot sind gute Riboflavin-Quellen. Wegen seiner gelben Farbe wird es als Lebensmittelzusatzstoff eingesetzt.

Herstellung

Riboflavin kann aus natürlichen Quellen wie Molke oder Hefe gewonnen werden. Die industrielle Herstellung erfolgt jedoch in erster Linie in einem mehrstufigen chemisch-synthetischen Verfahren aus D-Ribose, Alloxan und 3,4-Dimethylanilin.

Problem

Tierische Herkunft aus Molke möglich, dann Pflicht der Allergenkennzeichnung.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

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Weitere Namen

E306, Tocopherolhaltige natürliche Extrakte, gemischte natürliche Tocopherole, stark tocopherolhaltige Extrakte, Vitamin E

Gruppe

Antioxidationsmittel

Erläuterung

Tocopherol ist die chemische Bezeichnung für Vitamin E, das im menschlichen Körper wichtige Funktionen beim Schutz der Zellen vor schädlichen Sauerstoff-Einflüssen spielt. Hinter der Bezeichnung verbergen sich mindestens sieben verschiedene Tocopherole, die vor allem in ölhaltigen Pflanzen gebildet werden und deren Vitamin-Wirkung unterschiedlich stark ist. In den angereicherten natürlichen Extrakten mit der Nummer E 306 liegen sie in einer Mischung vor.

Tocopherol ist fettlöslich und hitzestabil aber empfindlich gegen Licht. Es schützt Fette, Vitamine und einige natürliche Farbstoffe vor dem Verderb durch Sauerstoff.

Herstellung

Tocopherolhaltige natürliche Extrakte werden aus den Samen ölhaltiger Pflanzen, insbesondere Weizen, Mais, Soja und Baumwolle sowie Reis abgetrennt und angereichert.

Problem

Nur bei der überhöhten Einnahme von Vitamin-E-Präparaten besteht die Gefahr einer gesundheitsschädlichen Überdosierung. In bestimmten Lebensmitteln Einsatz in Nanogröße möglich.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

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Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

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Weitere Namen

E296, Apfelsäure

Gruppe

Säuerungsmittel

Erläuterung

Äpfelsäure kommt als Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels (Citronensäurezyklus) in allen lebenden Zellen vor. Im menschlichen Stoffwechsel wird täglich 1 kg davon umgesetzt. Die organische Säure schmeckt stärker sauer als Citronen- und Weinsäure (E 330, E 334) und harmoniert gut mit herben Aromen. Äpfelsäure unterstützt die Wirkung von Antioxidantien und hemmt Enzyme, die bei geschnittenem Obst und Gemüse eine Braunverfärbung verursachen. Sie wird daher beim industriellen Blanchieren eingesetzt.

Äpfelsäure kann in zwei geringfügig verschieden aufgebauten Varianten vorliegen: An einer Stelle sind die Atome dieser beiden Moleküle unterschiedlich ausgerichtet. In der Natur wird ausschließlich die L-Form gebildet. Bei der großtechnischen Herstellung entsteht ein Gemisch aus L- und D-Äpfelsäure. Menschen verfügen aber über Enzyme, die die D- in die L-Form umwandeln und so dem Stoffwechsel zugänglich machen können. Als Zusatzstoff aufgenommene Äpfelsäure wird daher vollständig verwertet.

Herstellung

Äpfelsäure kann durch chemische Synthese aus Maleinsäure oder Fumarsäure hergestellt werden. Dabei entsteht ein Gemisch aus D- und L-Äpfelsäure. Reine L-Äpfelsäure entsteht, wenn sie mit Hilfe von äpfelsäureproduzierenden Mikroorganismen bzw. bestimmten Enzymen hergestellt wird.

Problem

Kann bei Neugeborenen zu Stoffwechselstörungen führen, wenn der Verdauungsmechanismus noch nicht ausreichend entwickelt ist.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

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Weitere Namen

E951

Gruppe

Geschmacksverstärker, Süßstoff

Erläuterung

Aspartam besteht aus den beiden Eiweißbausteinen (Aminosäuren) Asparaginsäure und Phenylalanin. Die weißen Kristalle schmecken etwa 200-mal süßer als Haushaltszucker (Saccharose), verlieren ihre Süßkraft jedoch bei großer Hitze und in Gegenwart von Säuren. Aspartam ist daher nicht zum Kochen und Backen geeignet. Im menschlichen Organismus wird Aspartam in seine Bestandteile aufgespalten und verwertet. Daher liefert der Stoff rechnerisch wie jedes Eiweiß Energie (4 kcal/g). Da Aspartam jedoch wegen seiner starken Süßkraft nur in sehr geringen Mengen eingesetzt wird, leistet es keinen nennenswerten Beitrag zur Gesamtenergieversorgung.

In der Lebensmittelindustrie wird der Süßstoff vor allem in zuckerreduzierten Lebensmitteln einzeln oder in Kombination mit anderen Süßstoffen eingesetzt. Er ist zudem als Tafelsüße im Handel. In zuckerhaltigen Kaugummis wird Aspartam, das eine verstärkende Wirkung auf Zitrus- und Fruchtaromen hat, als Geschmacksverstärker eingesetzt.

Herstellung

Aspartam wird durch chemische Reaktion aus Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol hergestellt. Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.

Problem

Die duldbare tägliche Aufnahmemenge beträgt 40mg pro kg Körpergewicht. Menschen, die unter der seltenen Krankheit Phenylketonurie leiden, dürfen das im Aspartam enthaltene Phenylanalin nur im begrenzten Umfang aufnehmen. Daher schreibt der Gesetzgeber folgenden Hinweis vor: „enthält eine Phenylalaninquelle“.

Eine eventuelle Gefährlichkeit von Aspartam ist in den letzten zehn Jahren immer wieder kontrovers diskutiert worden. Zahlreiche weltweite Studien haben die Unbedenklichkeit von Aspartam belegt, italienische Forschungsergebnisse zeigten jedoch ein höheres Tumorrisiko bei Ratten (Hirntumore, Blutkrebs oder Nierenkrebs). Die Ergebnisse werden von vielen Wissenschaftlern angezweifelt. Neue Tierversuche zeigen, dass durch den Konsum die Darmflora und der Glukosestoffwechsel gestört werden könnten.
Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich.
Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern

Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

CodeCheck

Weitere Namen

E331, Mononatriumcitrat, Dinatriumcitrat, Trinatriumcitrat, Salze der Citronensäure

Gruppe

Komplexbildner, Säuerungsmittel, Säureregulator, Schmelzsalz

Erläuterung

Natriumcitrate sind Salze der Citronensäure (E 330), die als Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels (Citronensäurezyklus) Bestandteil jeder lebenden Zelle ist. Der menschliche Körper setzt täglich etwa 2 kg Citrate um. Aus Citronensäure können Mono-Natriumcitrat, Di-Natriumcitrat und Tri-Natriumcitrat hergestellt werden, die jeweils unterschiedliche Säurewirkungen haben.

Natriumcitrate werden insbesondere als Regulator für Geliervorgänge mit Pektin eingesetzt.

Herstellung

Natriumcitrate werden aus Citronensäure (E 330) hergestellt.

Problem

Der zunehmende Einsatz in Getränken und „sauren“ Süßigkeiten führt immer häufiger zu Zahnschäden bei Kindern und Erwachsenen, weil der Zahnschmelz von der Säure angegriffen wird, z. B. durch Eistee in Nuckelflaschen für Kleinkinder. Vom Verzehr in größeren Mengen ist abzuraten.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern

Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

CodeCheck

Weitere Namen

E420, Sorbitol, Sorbitsirup

Gruppe

Feuchthaltemittel, Füllstoff, Süßungsmittel

Erläuterung

Als Zwischenprodukt des Kohlenhydratstoffwechsels ist Sorbit natürlicherweise in vielen Früchten, insbesondere in Pflaumen enthalten. Die chemisch zu den Alkoholen gehörende Verbindung hat etwa die halbe Süßkraft des Zuckers. Mit etwa 2,4 kcal/g ist der Energiegehalt von Sorbit auch etwas geringer als der des Zuckers. Im Gegensatz zu diesem, ist für die Verwertung des Sorbits im menschlichen Stoffwechsel aber kein Insulin nötig. Reines Sorbit eignet sich daher sehr gut für Diabetikerlebensmittel. Sorbitsirup enthält dagegen neben Sorbit auch Mannit auch kurzkettige Mehrfachzucker. Weil die Verwertung dieser so genannten Oligosaccharide insulinabhängig ist, kommt Sorbitsirup für Diabetiker-Produkte nicht in Frage.

Sorbit ist leicht wasserlöslich und stabil gegen Hitze und Säuren. Weil es Wasser aus der Luft anzieht, verhindert es das Austrocknen von Lebensmitteln. Sorbit wird darüber hinaus eingesetzt, um Lebensmittel weich zu halten. Auf der Zunge hat es einen leicht kühlenden Effekt. Der Zuckeraustauschstoff wirkt nicht Karies auslösend.

Herstellung

Sorbit wird mit Hilfe von Enzymen aus Glucose hergestellt.

Problem

Zulassung gilt für fast alle Lebensmittel in beliebig hoher Menge, obwohl über 20g pro Tag zu einer stark abführenden Wirkung und Krämpfen führen können. Diese Menge kann z. B. in 30 g Diät-Konfitüre enthalten sein. Vom häufigen Verzehr – mehr als 20 g pro Portion oder 50 g am Tag – ist abzuraten.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

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Weitere Namen

E172, Eisenhydroxide

Gruppe

Farbstoff

Erläuterung

Eisenoxide sind in der Natur vorkommende Oxide oder Hydroxide von Eisen. In der Lebensmittelindustrie werden Eisenoxidgelb, Eisenoxidrot und Eisenoxidschwarz als Farbstoffe eingesetzt. Dabei sind die Eisenoxide im Unterschied zu den in Flüssigkeiten löslichen Farbstoffen Pigmente und daher nicht löslich. Die Partikel werden vielmehr sehr fein in ihrem Medium verteilt, ohne aber ihre chemische Zusammensetzung zu ändern.

Herstellung

Eisenoxide können aus natürlich vorkommenden Mineralien wie etwa Umbra, Ocker oder Hämatit gewonnen werden. Weil diese Stoffe jedoch zu viele verschiedene Beimischungen enthalten, werden die Eisenoxide für die Lebensmittelindustrie synthetisch hergestellt. Je nach gewünschtem Pigment werden sie durch kontrollierte chemische Reaktion von natürlichen Eisenoxiden mit Sauerstoff (Glühen) oder durch Fällung gewonnen.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

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Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

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Weitere Namen

E570, Speisefettsäuren

Gruppe

Trägerstoff, Trennmittel, Überzugsmittel

Erläuterung

Fettsäuren sind die Bausteine aller Fette und Öle. Während unveränderte Speisefette in ihrer natürlichen Zusammensetzung rechtlich als Zutaten gelten, sind die aus ihnen isolierten Fettsäuren den Zusatzstoffen gleichgestellt. Je nach Zusammensetzung können Fettsäuren von flüssig bis wachsartig fest alle Konsistenzen annehmen. Fettsäuren werden vom Körper aufgenommen und vollständig verwertet. Sie haben einen Energieinhalt von 9 kcal/g.

Neben einigen anderen Anwendungen sind Fettsäuren vor allem als Rohstoffe für die Herstellung verschiedener Emulgatoren von großer Bedeutung.

Herstellung

Fettsäuren werden mit Hilfe chemischer und physikalischer Verfahren aus Speisefetten isoliert. Dies können tierische Fette wie Schweineschmalz, Rindertalg oder Milchfett sein. Üblicherweise werden Fettsäuren jedoch aus pflanzlichen Fetten wie zum Beispiel Soja-, Raps- oder Maisöl gewonnen. Möglicherweise für Vegetarier oder Veganer nicht geeignet.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern

Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

CodeCheck

Weitere Namen

E414

Gruppe

Füllstoff, Stabilisator, Verdickungsmittel

Erläuterung

Der harzige Pflanzensaft einiger in Afrika beheimateten Akazienarten wird Gummi arabicum genannt. Er besteht aus langkettigen, weit verzweigten Kohlenhydraten, die in charakteristischer Weise aus Einfachzuckern aufgebaut sind. Gummi arabicum ist gut wasserlöslich und bildet leicht zähflüssige Massen, die unter Einwirkung mechanischer Kräfte wie beim Schütteln oder Rühren vorrübergehend flüssig werden. Wichtiger als seine im Verhältnis zu anderen Stoffen geringe verdickende Wirkung sind die stabilisierenden Effekte von Gummi arabicum. Es stabilisiert vor allem Fett-Wasser-Mischungen (Emulsionen) und Schäume. So hält es zum Beispiel Schwebteilchen in Säften und Getränken fein verteilt und reguliert die Perlgröße in Schaumweinen.

Herstellung

Werden die Stämme der Akazienart Acacia senegal eingeritzt, tritt der Pflanzensaft in großen, harzigen Tropfen aus. Diese Tropfen werden abgesammelt, von den Rindenresten befreit und bis zur Lebensmittelqualität aufbereitet.

Problem

In Einzelfällen allergieauslösend.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern

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Weitere Namen

E300, Ascorbinsäure, Vitamin C

Gruppe

Antioxidationsmittel, Mehlbehandlungsmittel, Stabilisator

Erläuterung

Ascorbinsäure ist die chemische Bezeichnung für Vitamin C, das in vielen Obst- und Gemüsesorten sowie in Milch reichlich enthalten ist. Es verhindert die Entstehung freier Radikale, die durch den Einfluss von Luftsauerstoff entstehen können. Ascorbinsäure gehört daher zu den natürlichen Antioxidationsmitteln/Antioxidantien. Im menschlichen Organismus ist Vitamin C unter anderem an Bildung von Kollagen beteiligt, das für den Aufbau von Bindegewebe, Knochen und Knorpel nötig ist. Es stimuliert darüber hinaus das Immunsystem und verbessert die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung.

Ascorbinsäure verzögert qualitätsmindernde Einflüsse des Sauerstoffs wie etwa Braunverfärbungen bei angeschnittenem Obst und Gemüse. Sie wird häufig in Kombination mit anderen Antioxidantien eingesetzt. Ascorbinsäure wird häufig zusammen mit Nitritpökelsalz (siehe E 249, E 250) verwendet, weil es die Umrötung der Fleischwaren stabilisiert und zugleich die Bildung von Nitrosaminen hemmt. Ascorbinsäure verbessert darüber hinaus die Klebereigenschaften von (Vollkorn-) Mehlen.

Herstellung

Üblicherweise wird Ascorbinsäure heute in einer mehrstufigen chemischen Reaktion hergestellt (Reichenstein-Prozess).

Problem

Wird aus technologischen Gründen zunehmend in Lebensmitteln verwendet. Es besteht der Verdacht, dass sich Oxalsäure bildet. Bei ständiger Überdosierung, z.B. mehrere Gramm täglich durch Vitaminpräparate, kann das Abbauprodukt Oxalsäure zu Nieren- und Blasensteinbildung führen. In Verbindung mit Nitritpökelsalz wird die unerwünschte Nitrosaminbildung gehemmt. Säuglingsnahrung darf ebenfalls Ascorbinsäure enthalten.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern

Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

CodeCheck

Weitere Namen

E101, Lactoflavin, Laktoflavin, Vitamin B2

Gruppe

Farbstoff

Erläuterung

Riboflavin ist die chemische Bezeichnung für Vitamin B2. Es spielt in den Zellen eine wesentliche Rolle für die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß. Vitamin B2 dient außerdem dem Schutz der Nervenbahnen und der Haut.

Riboflavin ist vor allem in Milch und Milchprodukten, Fleisch, Eiern und Hefe enthalten. Auch grüne Gemüse und Vollkornbrot sind gute Riboflavin-Quellen. Wegen seiner gelben Farbe wird es als Lebensmittelzusatzstoff eingesetzt.

Herstellung

Riboflavin kann aus natürlichen Quellen wie Molke oder Hefe gewonnen werden. Die industrielle Herstellung erfolgt jedoch in erster Linie in einem mehrstufigen chemisch-synthetischen Verfahren aus D-Ribose, Alloxan und 3,4-Dimethylanilin.

Problem

Tierische Herkunft aus Molke möglich, dann Pflicht der Allergenkennzeichnung.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern

Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

CodeCheck

Weitere Namen

E306, Tocopherolhaltige natürliche Extrakte, gemischte natürliche Tocopherole, stark tocopherolhaltige Extrakte, Vitamin E

Gruppe

Antioxidationsmittel

Erläuterung

Tocopherol ist die chemische Bezeichnung für Vitamin E, das im menschlichen Körper wichtige Funktionen beim Schutz der Zellen vor schädlichen Sauerstoff-Einflüssen spielt. Hinter der Bezeichnung verbergen sich mindestens sieben verschiedene Tocopherole, die vor allem in ölhaltigen Pflanzen gebildet werden und deren Vitamin-Wirkung unterschiedlich stark ist. In den angereicherten natürlichen Extrakten mit der Nummer E 306 liegen sie in einer Mischung vor.

Tocopherol ist fettlöslich und hitzestabil aber empfindlich gegen Licht. Es schützt Fette, Vitamine und einige natürliche Farbstoffe vor dem Verderb durch Sauerstoff.

Herstellung

Tocopherolhaltige natürliche Extrakte werden aus den Samen ölhaltiger Pflanzen, insbesondere Weizen, Mais, Soja und Baumwolle sowie Reis abgetrennt und angereichert.

Problem

Nur bei der überhöhten Einnahme von Vitamin-E-Präparaten besteht die Gefahr einer gesundheitsschädlichen Überdosierung. In bestimmten Lebensmitteln Einsatz in Nanogröße möglich.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern

Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

CodeCheck

Weitere Namen

E296, Apfelsäure

Gruppe

Säuerungsmittel

Erläuterung

Äpfelsäure kommt als Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels (Citronensäurezyklus) in allen lebenden Zellen vor. Im menschlichen Stoffwechsel wird täglich 1 kg davon umgesetzt. Die organische Säure schmeckt stärker sauer als Citronen- und Weinsäure (E 330, E 334) und harmoniert gut mit herben Aromen. Äpfelsäure unterstützt die Wirkung von Antioxidantien und hemmt Enzyme, die bei geschnittenem Obst und Gemüse eine Braunverfärbung verursachen. Sie wird daher beim industriellen Blanchieren eingesetzt.

Äpfelsäure kann in zwei geringfügig verschieden aufgebauten Varianten vorliegen: An einer Stelle sind die Atome dieser beiden Moleküle unterschiedlich ausgerichtet. In der Natur wird ausschließlich die L-Form gebildet. Bei der großtechnischen Herstellung entsteht ein Gemisch aus L- und D-Äpfelsäure. Menschen verfügen aber über Enzyme, die die D- in die L-Form umwandeln und so dem Stoffwechsel zugänglich machen können. Als Zusatzstoff aufgenommene Äpfelsäure wird daher vollständig verwertet.

Herstellung

Äpfelsäure kann durch chemische Synthese aus Maleinsäure oder Fumarsäure hergestellt werden. Dabei entsteht ein Gemisch aus D- und L-Äpfelsäure. Reine L-Äpfelsäure entsteht, wenn sie mit Hilfe von äpfelsäureproduzierenden Mikroorganismen bzw. bestimmten Enzymen hergestellt wird.

Problem

Kann bei Neugeborenen zu Stoffwechselstörungen führen, wenn der Verdauungsmechanismus noch nicht ausreichend entwickelt ist.

Zusatzinformationen

Bei der Herstellung ist der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen möglich.
Dieser Zusatzstoff ist gemäß der EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.
Nanotechnische Herstellung möglich - Risikopotential wenig erforscht.

Datenquellen

Verbraucherzentrale Hamburg 2025: Zusatzstoffe / E-Nummern

Verbraucher Initiative 2025, Zusatzstoffe-online.de

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