Inhaltsstoffe
*Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes. Im Fall von Unsicherheiten können Sie uns gerne kontaktieren.
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Lebens & Ernährungsweise
Einschätzung
Dieses Produkt ist vegan. Es ist für Personen mit einer veganen Lebensweise geeignet.
Auf welchen Informationen basiert die Einschätzung?
Dieses Produkt wird als vegan erkannt, weil kein Inhaltsstoff tierischen Ursprungs ist und keine weiteren Informationen für Veganer vorhanden sind.
Hinweis zur Einschätzung
Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Vegan-Status oder sind die Angaben unvollständig bzw. nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Codecheck.info kann nicht für die Richtigkeit der Angaben garantieren. Sollte die Einschätzung nicht richtig sein, so kannst du die Verpackungsangaben selbst korrigieren oder uns eine Nachricht senden.
Die Einschätzung beurteilt nicht ob die Inhaltsstoffe oder Produkte in Tierversuchen getestet worden sind.
Was ist vegan?
Veganismus ist eine Lebens- und Ernährungsweise. Dabei wird auf den Konsum von Produkten verzichtet, die tierischen Ursprungs sind oder Bestandteile tierischen Ursprungs beinhalten. Dazu zählen Lebensmittel und Kosmetika, die Inhaltsstoffe aus Fleisch, Fisch, Meerestieren, Milch, Ei und Honig enthalten. Einige Veganer verzichten zusätzlich auf Zoobesuche und den Besuch von Zirkussen mit Tiervorstellungen sowie auf Kleidung zum Beispiel aus Seide oder Leder.
Wieso vegan?
Veganismus wird meistens aus gesundheitlichen Aspekten und ethischer Überzeugung betrieben. Gründe dafür können unter anderem Tierschutz, Tierrecht und Umweltschutz sein. Aber auch nicht vegan lebende Menschen greifen zu veganen Alternativen, um ihren Verbrauch von tierischen Produkten zu reduzieren.
Zutaten
Inhaltsstoffe
*Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes. Im Fall von Unsicherheiten können Sie uns gerne kontaktieren.
Inhaltsstoffe
Funktionen
KOSMETISCHER FARBSTOFF
Färbt kosmetische Mittel und/oder gibt der Haut und/oder den Hautanhangsgebilden Farbe. Sämtliche aufgeführten Farbstoffe stammen aus der Positivliste der Farbstoffe (Anhang IV der Kosmetikrichtlinie).
Problematik
Azo-Farbstoffe enthalten gebundene aromatische Amine, von denen sich einige im Tierversuch als krebserregend oder erbgutschädigend erwiesen haben. Diese können im Körper durch Haut oder Darmbakterien bzw. durch Enzyme der Leber freigesetzt werden.
Daher sind bestimmte aromatische Amine und einige Azo-Farbstoffe in der EU bereits verboten. Ca. 150 Azofarbstoffe mit potenziell kritischen Aminen sind jedoch weiterhin im Umlauf und können in verschiedensten Anwendungen vorkommen.
Azo-Farbstoffe sind weit verbreitet und finden sich in Lebensmitteln, Textilien und Kosmetik. Da es sich um eine große Stoffgruppe handelt, liegen nur für wenige Einzelsubstanzen umfassende Untersuchungen über Auswirkungen auf den Menschen vor.
Auch die Auswirkungen auf die Umwelt sind wenig erforscht: Im offenen Gewässer sind einige wasserlösliche Farbstoff mobil und unter bestimmten Bedingungen biologisch schwer abbaubar. Zudem können bei reduktiven Prozessen in Kläranlagen unter Umständen aromatische Amine als Abbauprodukte entstehen.
Im Gegensatz zu löslichen Azofarsbstoffen gelten Wasserunlösliche Azopigmente überwiegend als stabil, wenig reaktiv und daher sicherer. Eine mögliche Aufnahme kleiner Partikel über den Körper kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Datenquellen
Chung KT (2016): "Azofarbstoffe und menschliche Gesundheit: Übersicht." J Environ Sci Health C 34(4):233-261.
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances
Platzek, T.; Lang, C. et al. (BgVV / TU Berlin), 2009: Release of aromatic amines from azo dyes in textiles by skin bacteria. / SCCNFP (Scientific Committee on Cosmetic Products and Non-Food Products Intended for Consumers), 2002: Safety assessment of the use of certain azo dyes in cosmetic products.
Funktionen
UV-ABSORBER
Schützt das kosmetische Mittel vor den Einwirkungen von UV-Licht.
UV-FILTER
Filtert bestimmte UV-Strahlen, um die Haut oder das Haar vor deren schädlichen Einwirkungen zu schützen. Alle aufgeführten UV-Filter sind Stoffe aus der Positivliste der UV-Filter (Anhang VII der Kosmetikrichtlinie).
Problematik
Hormonelle Störungen wie ein Rückgang der Spermienqualität wurden bei Tieren dokumentiert. Steht auf der Prioritätenliste der EU für hormonell wirksame Stoffe. In Dänemark in kosmetischen Produkten für Kinder unter 3 Jahren verboten.
In den letzten Jahren erwiesen sich einige UV-Filter als hormonell schädigend. Sie werden über die Haut aufgenommen und sind teilweise in der Muttermilch und anderen Geweben nachzuweisen. Daher wurden sie weiteren Untersuchungen unterzogen. Als Folge sind inzwischen verschiedene UV-Filter in der EU nicht mehr zugelassen: Benzophenon, Benzophenon-1 und Benzophenon-2 sowie 3-Benzylidencamphor, 4-Methyl-Benzylidencamphor (4-MBC bzw MBC) und Octyl-Dimethyl-Para-Amino-Benzoic-Acid (OD-PABA) dürfen nicht in der EU nicht mehr als Sonnenschutzfilter verwendet werden.
Einige dieser Stoffe können sich jedoch trotzdem im Produkt befinden: Benzophenon-2 kann als Zusatzstoff in Parfumölen stecken und Benzophenon kann als Abbauprodukt in Sonnencreme mit Octocrylene stecken. Andere UV-Filter, wie Octocrylene, Homosalate, Ethylhexyl Methoxycinnamate (Octinoxat) oder Benzophenon-3 (Oxybenzon) sind zwar kritisch, aber dürfen noch in Pflegeprodukten mit Lichtschutz verwendet werden.
Neben den gesundheitlichen Bedenken gibt es Umweltbedenken bezüglich einiger UV-Filter – insbesondere in Bezug auf mögliche Schäden für Wasserorganismen wie Korallen. Daher haben einige Inselstaaten, wie Palau und Hawaii UV-Filter wie Benzophenon-3 (Oxybenzon) bereits seit einigen Jahren verboten. Frankreich prüft außerdem derzeit, ob der Einsatz von Octocrylene weiter eingeschränkt werden sollte.
Sonnenschutz bleibt wichtig!
Auf die Verwendung von Sonnenschutzmitteln sollte trotz möglicher Risiken einzelner Filterstoffe nicht verzichtet werden, da sie zuverlässig vor den bewiesenen Gefahren durch UV-Strahlen wie Hautkrebs schützen.
Datenquellen
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances
Wang J et al., 2016. Recent Advances on Endocrine Disrupting Effects of UV Filters.
Funktionen
HAARFÄRBEND
Färbt Haare.
Problematik
Azo-Farbstoffe enthalten gebundene aromatische Amine, von denen sich einige im Tierversuch als krebserregend oder erbgutschädigend erwiesen haben. Diese können im Körper durch Haut oder Darmbakterien bzw. durch Enzyme der Leber freigesetzt werden.
Daher sind bestimmte aromatische Amine und einige Azo-Farbstoffe in der EU bereits verboten. Ca. 150 Azofarbstoffe mit potenziell kritischen Aminen sind jedoch weiterhin im Umlauf und können in verschiedensten Anwendungen vorkommen.
Azo-Farbstoffe sind weit verbreitet und finden sich in Lebensmitteln, Textilien und Kosmetik. Da es sich um eine große Stoffgruppe handelt, liegen nur für wenige Einzelsubstanzen umfassende Untersuchungen über Auswirkungen auf den Menschen vor.
Auch die Auswirkungen auf die Umwelt sind wenig erforscht: Im offenen Gewässer sind einige wasserlösliche Farbstoff mobil und unter bestimmten Bedingungen biologisch schwer abbaubar. Zudem können bei reduktiven Prozessen in Kläranlagen unter Umständen aromatische Amine als Abbauprodukte entstehen.
Im Gegensatz zu löslichen Azofarsbstoffen gelten Wasserunlösliche Azopigmente überwiegend als stabil, wenig reaktiv und daher sicherer. Eine mögliche Aufnahme kleiner Partikel über den Körper kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden.
In einigen Fällen in Verbindung gebracht mit Verhaltenseffekten und Überempfindlichkeitsreaktionen bei sensiblen Personengruppen. EU-Lebensmittelkennzeichnungspflicht für Azofarbstoffe im Zusammenhang mit Hyperaktivität bei Kindern gilt sinngemäß auch für kosmetische Produkte die mit dem Mund in Kontakt kommen und so in den Körper gelangen können..
Datenquellen
"Feketea, G., Tsabouri, S., Common food colorants and allergic reactions in children: myth
or reality?, Food Chemistry (2017), doi: http://dx.doi.org/10.1016/j.foodchem.2017.03.043"
Chung KT (2016): "Azofarbstoffe und menschliche Gesundheit: Übersicht." J Environ Sci Health C 34(4):233-261.
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances
Platzek, T.; Lang, C. et al. (BgVV / TU Berlin), 2009: Release of aromatic amines from azo dyes in textiles by skin bacteria. / SCCNFP (Scientific Committee on Cosmetic Products and Non-Food Products Intended for Consumers), 2002: Safety assessment of the use of certain azo dyes in cosmetic products.
Funktionen
ANTIOXIDANT
Hemmt Reaktionen, die durch Sauerstoff gefördert werden, und verhindert so Oxidation und Ranzigwerden.
MASKIEREND
Verringert oder hemmt den Grundgeruch oder -geschmack des Produkts.
Problematik
Steht auf der EU Prioritätenliste wegen Verdachts auf hormonelle Wirksamkeit. Untersuchung ausstehend.
Verdacht auf Hautirritationen.
Datenquellen
EU Kommission: Liste der Inhaltsstoffe mit potentiell hormonell aktiven Eigenschaften in kosmetischen Produkten. https://ec.europa.eu/growth/content/call-data-ingredients-potential-endocrine-disrupting-properties-used-cosmetic-products_en (15.02.2021)
Einschätzung der wissenschaftlichen Abteilung von Codecheck
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances
Funktionen
KOSMETISCHER FARBSTOFF
Färbt kosmetische Mittel und/oder gibt der Haut und/oder den Hautanhangsgebilden Farbe. Sämtliche aufgeführten Farbstoffe stammen aus der Positivliste der Farbstoffe (Anhang IV der Kosmetikrichtlinie).
Problematik
Reizungs- oder Allergiepotenzial.
Hinweise auf Krebserzeugung oder -förderung.
Datenquellen
Cosmetic Ingredient Review (CIR). 2010. CIR Compendium, containing abstracts, discussions, and conclusions of CIR cosmetic ingredient safety assessments. Washington DC.
Cosmetic, Toiletry and Fragrance Association CTFA. 2006. International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook, 16th Edition. Color Additive Information. Washington, DC.
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances
Funktionen
KOSMETISCHER FARBSTOFF
Färbt kosmetische Mittel und/oder gibt der Haut und/oder den Hautanhangsgebilden Farbe. Sämtliche aufgeführten Farbstoffe stammen aus der Positivliste der Farbstoffe (Anhang IV der Kosmetikrichtlinie).
Problematik
In mehreren Ländern ist der Einsatz eingeschränkt.
Datenquellen
Einschätzung der wissenschaftlichen Abteilung von Codecheck
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances
Funktionen
UV-FILTER
Filtert bestimmte UV-Strahlen, um die Haut oder das Haar vor deren schädlichen Einwirkungen zu schützen. Alle aufgeführten UV-Filter sind Stoffe aus der Positivliste der UV-Filter (Anhang VII der Kosmetikrichtlinie).
Problematik
Weitere Untersuchungen ausstehend.
In einigen Sonnenschutzmitteln wurden geringe Konzentrationen des Weichmachers Di-n-hexyl-Phthalat nachgewiesen. Viele Phtalate sind in Kosmetika verboten, weil sie unter anderem als fortpflanzungsschädigend gelten. Nach einer vorläufigen Einschätzung des Bundesministeriums für Risikoforschung (BfR) sind gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die Verwendung derart verunreinigter Produkte sehr unwahrscheinlich.
Datenquellen
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances
MnHexP in Urinproben: Erste Einschätzungen zu gesundheitlichen Wirkungen, BfR, Bundesministerium für Risikoforschung. Stellungnahme 011/2024 vom 23. Februar 2024
Verbotener Weichmacher als Verunreinigung in Sonnenschutzmitteln? - Erste Untersuchungsergebnisse, CVUA Karlsruhe, 04.03.2024
Deutsch
Synthetischer Duftstoff, für Maiglöckchen- und Lindeblütenduftnoten
Funktionen
PARFÜMIEREND
Verwendet für Parfüm- und Aroma-Rohstoffe (Sektion II).
Problematik
Potentes Allergen. Für Kontaktallergiker ist dieser Duftstoff nicht empfehlenswert. Duftstoffe sollten von Asthmatikern und Personen mit hyperreagiblen Atemwegen generell gemieden werden.
Datenquellen
Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB)
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances
Funktionen
KOSMETISCHER FARBSTOFF
Färbt kosmetische Mittel und/oder gibt der Haut und/oder den Hautanhangsgebilden Farbe. Sämtliche aufgeführten Farbstoffe stammen aus der Positivliste der Farbstoffe (Anhang IV der Kosmetikrichtlinie).
Problematik
Azo-Farbstoffe enthalten gebundene aromatische Amine, von denen sich einige im Tierversuch als krebserregend oder erbgutschädigend erwiesen haben. Diese können im Körper durch Haut oder Darmbakterien bzw. durch Enzyme der Leber freigesetzt werden.
Daher sind bestimmte aromatische Amine und einige Azo-Farbstoffe in der EU bereits verboten. Ca. 150 Azofarbstoffe mit potenziell kritischen Aminen sind jedoch weiterhin im Umlauf und können in verschiedensten Anwendungen vorkommen.
Azo-Farbstoffe sind weit verbreitet und finden sich in Lebensmitteln, Textilien und Kosmetik. Da es sich um eine große Stoffgruppe handelt, liegen nur für wenige Einzelsubstanzen umfassende Untersuchungen über Auswirkungen auf den Menschen vor.
Auch die Auswirkungen auf die Umwelt sind wenig erforscht: Im offenen Gewässer sind einige wasserlösliche Farbstoff mobil und unter bestimmten Bedingungen biologisch schwer abbaubar. Zudem können bei reduktiven Prozessen in Kläranlagen unter Umständen aromatische Amine als Abbauprodukte entstehen.
Im Gegensatz zu löslichen Azofarsbstoffen gelten Wasserunlösliche Azopigmente überwiegend als stabil, wenig reaktiv und daher sicherer. Eine mögliche Aufnahme kleiner Partikel über den Körper kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Datenquellen
Chung KT (2016): "Azofarbstoffe und menschliche Gesundheit: Übersicht." J Environ Sci Health C 34(4):233-261.
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances
Platzek, T.; Lang, C. et al. (BgVV / TU Berlin), 2009: Release of aromatic amines from azo dyes in textiles by skin bacteria. / SCCNFP (Scientific Committee on Cosmetic Products and Non-Food Products Intended for Consumers), 2002: Safety assessment of the use of certain azo dyes in cosmetic products.
Funktionen
UV-ABSORBER
Schützt das kosmetische Mittel vor den Einwirkungen von UV-Licht.
UV-FILTER
Filtert bestimmte UV-Strahlen, um die Haut oder das Haar vor deren schädlichen Einwirkungen zu schützen. Alle aufgeführten UV-Filter sind Stoffe aus der Positivliste der UV-Filter (Anhang VII der Kosmetikrichtlinie).
Problematik
Hormonelle Störungen wie ein Rückgang der Spermienqualität wurden bei Tieren dokumentiert. Steht auf der Prioritätenliste der EU für hormonell wirksame Stoffe. In Dänemark in kosmetischen Produkten für Kinder unter 3 Jahren verboten.
In den letzten Jahren erwiesen sich einige UV-Filter als hormonell schädigend. Sie werden über die Haut aufgenommen und sind teilweise in der Muttermilch und anderen Geweben nachzuweisen. Daher wurden sie weiteren Untersuchungen unterzogen. Als Folge sind inzwischen verschiedene UV-Filter in der EU nicht mehr zugelassen: Benzophenon, Benzophenon-1 und Benzophenon-2 sowie 3-Benzylidencamphor, 4-Methyl-Benzylidencamphor (4-MBC bzw MBC) und Octyl-Dimethyl-Para-Amino-Benzoic-Acid (OD-PABA) dürfen nicht in der EU nicht mehr als Sonnenschutzfilter verwendet werden.
Einige dieser Stoffe können sich jedoch trotzdem im Produkt befinden: Benzophenon-2 kann als Zusatzstoff in Parfumölen stecken und Benzophenon kann als Abbauprodukt in Sonnencreme mit Octocrylene stecken. Andere UV-Filter, wie Octocrylene, Homosalate, Ethylhexyl Methoxycinnamate (Octinoxat) oder Benzophenon-3 (Oxybenzon) sind zwar kritisch, aber dürfen noch in Pflegeprodukten mit Lichtschutz verwendet werden.
Neben den gesundheitlichen Bedenken gibt es Umweltbedenken bezüglich einiger UV-Filter – insbesondere in Bezug auf mögliche Schäden für Wasserorganismen wie Korallen. Daher haben einige Inselstaaten, wie Palau und Hawaii UV-Filter wie Benzophenon-3 (Oxybenzon) bereits seit einigen Jahren verboten. Frankreich prüft außerdem derzeit, ob der Einsatz von Octocrylene weiter eingeschränkt werden sollte.
Sonnenschutz bleibt wichtig!
Auf die Verwendung von Sonnenschutzmitteln sollte trotz möglicher Risiken einzelner Filterstoffe nicht verzichtet werden, da sie zuverlässig vor den bewiesenen Gefahren durch UV-Strahlen wie Hautkrebs schützen.
Datenquellen
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances
Wang J et al., 2016. Recent Advances on Endocrine Disrupting Effects of UV Filters.
Funktionen
HAARFÄRBEND
Färbt Haare.
Problematik
Azo-Farbstoffe enthalten gebundene aromatische Amine, von denen sich einige im Tierversuch als krebserregend oder erbgutschädigend erwiesen haben. Diese können im Körper durch Haut oder Darmbakterien bzw. durch Enzyme der Leber freigesetzt werden.
Daher sind bestimmte aromatische Amine und einige Azo-Farbstoffe in der EU bereits verboten. Ca. 150 Azofarbstoffe mit potenziell kritischen Aminen sind jedoch weiterhin im Umlauf und können in verschiedensten Anwendungen vorkommen.
Azo-Farbstoffe sind weit verbreitet und finden sich in Lebensmitteln, Textilien und Kosmetik. Da es sich um eine große Stoffgruppe handelt, liegen nur für wenige Einzelsubstanzen umfassende Untersuchungen über Auswirkungen auf den Menschen vor.
Auch die Auswirkungen auf die Umwelt sind wenig erforscht: Im offenen Gewässer sind einige wasserlösliche Farbstoff mobil und unter bestimmten Bedingungen biologisch schwer abbaubar. Zudem können bei reduktiven Prozessen in Kläranlagen unter Umständen aromatische Amine als Abbauprodukte entstehen.
Im Gegensatz zu löslichen Azofarsbstoffen gelten Wasserunlösliche Azopigmente überwiegend als stabil, wenig reaktiv und daher sicherer. Eine mögliche Aufnahme kleiner Partikel über den Körper kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden.
In einigen Fällen in Verbindung gebracht mit Verhaltenseffekten und Überempfindlichkeitsreaktionen bei sensiblen Personengruppen. EU-Lebensmittelkennzeichnungspflicht für Azofarbstoffe im Zusammenhang mit Hyperaktivität bei Kindern gilt sinngemäß auch für kosmetische Produkte die mit dem Mund in Kontakt kommen und so in den Körper gelangen können..
Datenquellen
"Feketea, G., Tsabouri, S., Common food colorants and allergic reactions in children: myth
or reality?, Food Chemistry (2017), doi: http://dx.doi.org/10.1016/j.foodchem.2017.03.043"
Chung KT (2016): "Azofarbstoffe und menschliche Gesundheit: Übersicht." J Environ Sci Health C 34(4):233-261.
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances
Platzek, T.; Lang, C. et al. (BgVV / TU Berlin), 2009: Release of aromatic amines from azo dyes in textiles by skin bacteria. / SCCNFP (Scientific Committee on Cosmetic Products and Non-Food Products Intended for Consumers), 2002: Safety assessment of the use of certain azo dyes in cosmetic products.
Funktionen
ANTIOXIDANT
Hemmt Reaktionen, die durch Sauerstoff gefördert werden, und verhindert so Oxidation und Ranzigwerden.
MASKIEREND
Verringert oder hemmt den Grundgeruch oder -geschmack des Produkts.
Problematik
Steht auf der EU Prioritätenliste wegen Verdachts auf hormonelle Wirksamkeit. Untersuchung ausstehend.
Verdacht auf Hautirritationen.
Datenquellen
EU Kommission: Liste der Inhaltsstoffe mit potentiell hormonell aktiven Eigenschaften in kosmetischen Produkten. https://ec.europa.eu/growth/content/call-data-ingredients-potential-endocrine-disrupting-properties-used-cosmetic-products_en (15.02.2021)
Einschätzung der wissenschaftlichen Abteilung von Codecheck
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances
Funktionen
KOSMETISCHER FARBSTOFF
Färbt kosmetische Mittel und/oder gibt der Haut und/oder den Hautanhangsgebilden Farbe. Sämtliche aufgeführten Farbstoffe stammen aus der Positivliste der Farbstoffe (Anhang IV der Kosmetikrichtlinie).
Problematik
Reizungs- oder Allergiepotenzial.
Hinweise auf Krebserzeugung oder -förderung.
Datenquellen
Cosmetic Ingredient Review (CIR). 2010. CIR Compendium, containing abstracts, discussions, and conclusions of CIR cosmetic ingredient safety assessments. Washington DC.
Cosmetic, Toiletry and Fragrance Association CTFA. 2006. International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook, 16th Edition. Color Additive Information. Washington, DC.
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances
Funktionen
KOSMETISCHER FARBSTOFF
Färbt kosmetische Mittel und/oder gibt der Haut und/oder den Hautanhangsgebilden Farbe. Sämtliche aufgeführten Farbstoffe stammen aus der Positivliste der Farbstoffe (Anhang IV der Kosmetikrichtlinie).
Problematik
In mehreren Ländern ist der Einsatz eingeschränkt.
Datenquellen
Einschätzung der wissenschaftlichen Abteilung von Codecheck
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances
Funktionen
UV-FILTER
Filtert bestimmte UV-Strahlen, um die Haut oder das Haar vor deren schädlichen Einwirkungen zu schützen. Alle aufgeführten UV-Filter sind Stoffe aus der Positivliste der UV-Filter (Anhang VII der Kosmetikrichtlinie).
Problematik
Weitere Untersuchungen ausstehend.
In einigen Sonnenschutzmitteln wurden geringe Konzentrationen des Weichmachers Di-n-hexyl-Phthalat nachgewiesen. Viele Phtalate sind in Kosmetika verboten, weil sie unter anderem als fortpflanzungsschädigend gelten. Nach einer vorläufigen Einschätzung des Bundesministeriums für Risikoforschung (BfR) sind gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die Verwendung derart verunreinigter Produkte sehr unwahrscheinlich.
Datenquellen
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances
MnHexP in Urinproben: Erste Einschätzungen zu gesundheitlichen Wirkungen, BfR, Bundesministerium für Risikoforschung. Stellungnahme 011/2024 vom 23. Februar 2024
Verbotener Weichmacher als Verunreinigung in Sonnenschutzmitteln? - Erste Untersuchungsergebnisse, CVUA Karlsruhe, 04.03.2024
Deutsch
Synthetischer Duftstoff, für Maiglöckchen- und Lindeblütenduftnoten
Funktionen
PARFÜMIEREND
Verwendet für Parfüm- und Aroma-Rohstoffe (Sektion II).
Problematik
Potentes Allergen. Für Kontaktallergiker ist dieser Duftstoff nicht empfehlenswert. Duftstoffe sollten von Asthmatikern und Personen mit hyperreagiblen Atemwegen generell gemieden werden.
Datenquellen
Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB)
European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances