Wie umweltschädlich sind die Treibgase im Deo?

Propan, Isobutan und Butan

Wie umweltschädlich sind die Treibgase im Deo? - Propan, Isobutan und Butan

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In Deutschland lösten sie bereits vor 20 Jahren die klimaschädigenden FCKW-Gase ab: Propan, Isobutan und Butan. Seitdem stecken sie – meist als Mischung – in jeder Spraydose. Deodorant, Haarspray, Volumenschaum: Alle Dosen beinhalten ein Treibgas aus diesen Stoffen. Doch wie umweltschädigend sind sie? Und gibt es Alternativen?

Die heute verwendeten Treibgase stammen wie so vieles aus Erdöl und Erdgas. Bei der Reinigung und Aufbereitung der fossilen Brennstoffe werden die Gase freigesetzt. Mischungen aus Propan und Isobutan finden zum Beispiel in Campingkochern Einsatz. Isobutan und Butan werden hingegen in den meisten Spraydosen in einem bestimmten Mischverhältnis eingesetzt. Darüber hinaus kommt Isobutan auch als Kältemittel in unseren Kühlschränken vor.

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Isobutan ist kein FCKW

Die Gase aus der Gruppe der Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe trugen erheblich zum Treibhauseffekt bei. Daher löste man sie ab. Isobutan, Propan und Butan haben nur einen sehr geringen Treibhauseffekt. Ihr Einsatz als Treibgas und Brennstoff gilt damit als vertretbar. „Gering“ heißt zwar nicht, dass keine klimaschädlichen Stoffe anfallen. Aber im Vergleich zu den früher verwendeten FCKW ist der Treibhauseffekt um ein Vielfaches geringer.

Viele Verbraucher haben jedoch den Wunsch nach Produkten ganz ohne Treibgase. Vor allem im Bereich der Deodorants gibt es Alternativen. Doch wie gesund sind diese?

Deoroller

Deoroller, Kristallsteine – Alternativen zur Spraydose?

Beispielsweise Deodorantroller, Pumpsprays und Kristallsteine kommen ohne Treibgase aus. Aber auch hier sollte man aufpassen: Vor Aluminiumsalzen.

Diese verengen kurzzeitig die Schweißdrüsen und sorgen so für weniger Transpiration. Viele Forscher gehen allerdings davon aus, dass Aluminium in den Körper eindringen und dort Schäden verursachen kann. Es gibt bisher keine einzige langfristige Studie dazu. Unter anderem „Stiftung Warentest“ rät daher vor allem von dem Einsatz aluminiumhaltiger Deos auf frisch rasierter oder verletzter Haut ab. Gerade Kristallsteine weisen oftmals eine erhöhte Dosis der Aluminiumsalze auf als andere Deovarianten.

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