Was tun bei eingewachsenen Haaren?

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Eingewachsene Haare sind lästig. Wir erklären, wie sie entstehen und wie du vorbeugen kannst.

Eingewachsene Haar nerven viele Frauen. Dabei geht es um die Haare, die sich unter der Haut einrollen, nur um als entzündetes Pickelchen an der Oberfläche wieder aufzutauchen. Wie Stylight schreibt, entstehen sie insbesondere bei Frauen mit lockigen, dicken Haaren. Sie kringeln sich unter der Haut und wachsen inwärts und nicht aus der Haut, wie sie es eigentlich tun sollten. Der Körper reagiert auf ein eingewachsenes Haar wie auf jeden anderen Fremdkörper: Mit einer Entzündung.

Schritt für Schritt gegen eingewachsene Haare

Das erste Mal treten eingewachsene Haare meistens auf, wenn man anfängt sich zu rasieren. Ist der Übeltäter draußen, hat die Haut darum herum leider auch ganz schön gelitten. Zeit, eingewachsene Haare an der Wurzel des Übels anzugehen.

Schritt eins? Alle Rasierklingen, die stumpf sein könnten, wegschmeißen. Wenn eine Klinge ein Haar nämlich „stumpf“ anschneidet, wächst dies eher ein. Schritt zwei: Richtig und regelmäßig Peelen. Auf diese Weise gelangen weniger abgestorbene Hautzellen in deine Poren, die so den Rasiervorgang stören. Dann empfehlen wir weiterhin, einen Rasierschaum zu kaufen der Pflegestoffe wie Kokosnussöl oder Mangobutter enthält: Je weicher und gepflegter die Haut schon beim Rasieren ist, desto einfacher geht’s.

Eingewachsene Haare: Der Akut-Plan

Weil Haare meistens nach dem Rasieren einwachsen, wäre es natürlich am besten, gar nicht mehr zu rasieren. Empfehlen zumindest einige Dermatologen. Es hilft aber auch schon, das Rasieren auf einmal pro Woche zu beschränken. Zudem kannst du dir überlegen die Stelle, an denen die Haare immer wieder einwachsen, nicht mehr zu rasieren.

Am liebsten wäre es den Betroffenen natürlich, wenn die eingewachsenen Haare gar nicht auftauchen würden. Da sie aber nun mal da sind, muss man ein wenig Schadenseingrenzung betreiben. Wenn du eingewachsene Haare richtig entfernen willst, dann solltest du sie nicht mehr unter der Haut rausholen, sondern dich ein wenig in Geduld üben und einige Tricks anwenden.

  1. Zuerst probierst du zweimal täglich ein Peeling aus Backpulver, Honig und Muskatnusspulver aus. Die Kombination der Inhaltsstoffe entfernt Hautschüppchen und wirkt Entzündungen entgegen. Der Honig macht, dass die betroffene Hautpartie nicht austrocknet – so, dass das Haar leichter austreten kann.
  2. Wenn du die Haarspitze dann siehst, solltest du mit Hitze arbeiten. Eine heiße Kompresse auflegen, die die Haut weichmacht und Poren öffnet, ist meistens das Richtige. Die Wärme macht es dem Haar leichter richtig rauszuwachsen. Zehn Minuten mit einem warmen Lappen sollten genügen.
  3. Im dritten Schritt geht es darum, das Haar fachgerecht zu entfernen – am besten mit einer spitzen Pinzetten. Diese reibst du erst mit Alkohol ab, um sie zu desinfizieren – das vermeidet, dass Bakterien in die Wunde übergehen können. Sobald das Haar lang genug ist, schnappst du es dir. Sei aber vorsichtig, damit es nicht beim rausziehen abbricht und weitere Entzündungen verursacht.
  4. Mit dem letzten Schritt hältst du allfällige Entzündungen in Schach. Dafür kannst du ein „eingewachsene Haare“-Serum auftragen. Das desinfiziert und beruhigt die Haut. Ansonsten geht es auch mit einem DIY-Treatment: Mische drei Teile Rosenwasser, ein Teil Aloe Vera Gel und ein Teil Teebaumöl. Diese Mischung kannst du im Kühlschrank aufbewahren – die Kälte wirkt Entzündungen zusätzlich entgegen.

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