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Was eine gute Bodylotion enthalten sollte – und was nicht

Körperpflege

Was eine gute Bodylotion enthalten sollte – und was nicht - Körperpflege

Bodylotion

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Wer wissen will, woraus seine Bodylotion besteht, der sieht sich meist einer nicht enden wollenden Liste von Inhaltsstoffen gegenüber. Wir sagen, was rein gehört, und was besser nicht.

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Das Wichtigste vorweg: Bodylotions enthalten neben pflegenden Ölen viel Wasser. Damit sich beides gut miteinander verbindet und auch noch über längere Zeit nicht verdirbt, sind Emulgatoren und Konservierungsstoffe unerlässlich. Ohne Emulgatoren und mit natürlichen Konservierungsstoffen kommt nur Naturkosmetik aus – aber auch manche Pflanzenstoffe können problematisch sein.

Die guten Inhaltsstoffe

Die folgenden Inhaltsstoffe sind nützlich und unbedenklich, Allergien sind nicht bekannt, denn sie sind körpereigene Stoffe, die auch natürlicherweise in unserem Körper vorkommen.

  • Urea: Der Harnstoff bindet Feuchtigkeit und ist deshalb besonders bei trockener Haut wichtig. Allerdings können Produkte mit einem Urea-Anteil von über 5 Prozent ein leichtes Mißempfinden auslösen. Dies ist aber nicht zu verwechseln mit einer Allergie.
  • Auch Hyaluronsäure bindet Feuchtigkeit. Als Inhaltsstoff in einer Lotion kann sie aber sicherlich nicht die Haut aufpolstern – solche Werbeversprechen kann man getrost vergessen.
  • Milchsäure und Glyzerin spenden Feuchtigkeit und machen die Haut weich.

Die bedenklichen Inhaltsstoffe

Neben diesen guten, nützlichen Inhaltsstoffen gibt es allerdings viele, die aus dem einen oder anderen Grund bedenklich sind. Sie können Kontaktallergien auslösen und entsprechende Kreuzallergien begünstigen, und einige stehen im Verdacht, hormonell wirksam zu sein und Krebs auszulösen. Ohne die ersten beiden geht es aber meist nicht bzw. nur in der Naturkosmetik.

  • Emulgatoren verbinden Wasser und Fett, können aber Kontaktallergien auslösen.
  • Parabene und andere Konservierungsstoffe halten Kosmetik über längere Zeit frisch, weil sie gegen Bakterien und Viren wirken. Allerdings können sie Formaldehyd abspalten, das im Verdacht steht, krebserregend zu sein.
  • Paraffin ist ein Erdölprodukt und als solches zwar nicht gerade giftig, da es vor dem Einsatz in Kosmetik gut gewaschen wird, aber eben auch nicht wirklich gesund. Einerseits kleistert es die Haut quasi zu, andererseits besteht womöglich das Risiko, dass Paraffin unser Immunsystem beeinflusst.
  • Polyethylenglycol, kurz PEG lassen Pflegemittel schneller in die Haut einziehen. Sie können Allergien auslösen und eine zu hohe Dosis weicht die Haut auf und lässt die Stoffe ungehindert in unseren Körper eindringen.
  • Lanolin, auch Wollfett oder Wollwachs, ist eine Salbengrundlage. Sie kann Kontaktallergien auslösen.
  • Auch Duftstoffe können für Allergiker immer problematisch sein. Wer Heuschnupfen hat wählt deshalb besser Kosmetika ohne Duftstoffe.

Naturkosmetik – besser, aber…

Naturkosmetik kommt wie erwähnt ohne Emulgatoren und synthetische Konservierungsstoffe aus. Aber auch Inhaltsstoffe aus Naturkosmetik, beispielsweise Arnika, Ringelblume und Teebaumöl können Allergien auslösen. Produkte mit Teebaumöl sollten zudem möglichst rasch aufgebraucht werden, denn Teebaumöl wird mit der Zeit stärker allergen.

Außerdem zerfällt es nach drei Monaten zu Terpentinen – und Terpentin, ein Mittel gegen Flecken, würde sich ja nun wirklich niemand freiwillig auf die Haut schmieren.

Besonders wirksame und gut verträgliche Inhaltsstoffe in Naturkosmetik sind hingegen Birkenrinde, Mandelöl, Nachtkerzenöl, Shea-Butter, Hamamelis (Zaubernuss), das auch das Bakterienwachstum hemmt, und Mönchspfeffer. Besonders verträglich, auch für uns Erwachsene, sind übrigens Naturkosmetik-Produkte für Kinder.

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Quelle: focus.de

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