Sieht so die Zukunft des Fast Food aus?

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Sieht so die Zukunft des Fast Food aus? - Ernährung

Fast Food Zukunft

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Eine Firma in den USA hat sich das mit dem Fast Food ganz genau überlegt, und zwar bis ins kleinste Detail. Herausgekommen ist ein ganz neues Fast Food-Konzept.

Umfangreiche Marktforschung

Ob die Gründer von Eatsa Fast Food-Ketten wie McDonald’s & Co. als schlechtes Beispiel unter die Lupe genommen haben? Fest steht: Sie haben zwei Jahre lang alles, aber wirklich alles, was zum Thema Fast Food gehört, in aufwendigen und umfangreichen Marktforschungsstudien hinterfragt und angeschaut. Und daraus quasi das perfekte Fast Food-Restaurant gemacht.

Keine Schlange, gesunde Menüs

Schlange stehen gehört der Vergangenheit an, bei Eatsa bestellt man von unterwegs übers Smartphone oder im Laden an einem iPad-Terminal. Die Gerichte sind gesund (oder jedenfalls gesünder als anderes Fast Food), denn ihre Basis ist Quinoa, das trendige, nährstoffreiche Schein-Getreide. Dazu können Käse, Gemüse, Chutneys oder Mandeln kombiniert werden. Selbstverständlich hat man ein Kundenkonto – Eatsa merkt sich Vorlieben und Wünsche der Kunden, um die Empfehlungen besser und die Bestellungen schneller zu machen.

Quinoa Burger

Hightech durch und durch

Das fertige Essen wird aus Kästchen entnommen, die direkt in die Wand eingelassen sind und vom Aussehen her ein bisschen an ein Mikrowellengerät erinnern und auf deren durchsichtigen LCD-Bildschirmen der Name des Bestellers angezeigt wird.

Der menschliche Kontakt ist entsprechend auf ein Minimum beschränkt: Fünf Küchenkräfte stellen im Hintergrund die Gerichte zusammen, sichtbar sind sie nie. Und im Moment ist zwar im Laden noch ein sogenannter Concierge anwesend, der bei Fragen oder Problemen hilft. Die Liebe zu Hightech geht aber so weit, dass der Concierge nur temporär bleiben soll und die Gründer am liebsten auch noch die Küchenkräfte durch Roboter ersetzen würden.

Effizienz und Schnelligkeit

Der ganze Bestellprozess soll deutlich schneller sein als bei den bisher bekannten Fastfood-Ketten: Nicht mehr als 2 Minuten sollen zwischen der Bestellung und der Entgegennahme des Essen vergehen. Ein ambitioniertes Ziel, aber vermutlich ein machbares. Bei der Eröffnung dauerte alles zwar etwas länger, sobald der Betrieb aber einmal eingespielt ist, sollte alles wie geplant klappen.

Und Gesundheit und Umwelt?

Ob gesundes oder ungesundes Fastfood, ob bei den bekannten Ketten oder bei Eatsa – fast immer wird das Essen in Wegwerf-Verpackungen gesteckt, fast immer wird Wegwerfbesteck dazu gereicht. Meist Kunststoffe aller Art, deren Inhaltsstoffe problematisch für unsere Gesundheit sein können und die als Abfallberge irgendwo und in irgendeiner Form in der Umwelt landen. Wer dieses Problem auch noch löst, kann ganz sicher ein zukunftsträchtiges Unternehmen starten.

Quelle: manager-magazin.de

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