Praktische Tipps zum Plastikverzicht: Die Küche – Teil 3

Plastik? Nein, danke.

Praktische Tipps zum Plastikverzicht: Die Küche – Teil 3 - Plastik? Nein, danke.

codcheck-Plastik-Küche

von

Erdöl und Weichmacher? Bitte nicht! Vor allem in der Küche macht es daher Sinn, auf Plastik zu verzichten, denn hier dreht sich alles um unser Essen. Lies hier, wie du Plastik ganz schnell aus der Küche verbannst.

Für gesunde Lebensmittel geben wir viel Geld aus, wir kaufen regional und aus biologischem Anbau. Doch leider kommen die Produkte dann Zuhause häufig mit Chemikalien aus Plastikprodukten in Kontakt und sind dann gar nicht mehr gesund.

Dabei sollte Plastik gerade in der Küche keinen Platz haben: Nicht nur unserem Körper, sondern auch der Umwelt zuliebe. Trotzdem sind wir genau hier umgeben von Plastikdosen, billigen Plastikgeräten und Frischhaltefolie. Wer darauf verzichten möchte und nach plastikfreien Alternativen sucht, findet hier Tipps und Anregungen.

Beim Abwaschen

  • Lieber Stofflappen als Plastikschwämme verwenden, diese lassen sich waschen und so wieder verwenden.
  • Es gibt auch Reinigungszubehör wie Putzlappen, Spülbürsten und Schwämme, das aus- Naturfasern bzw. Holz hergestellt wird.
  • Ausgepresste Zitronen- und Orangenschalen eignen sich hervorragend zum Putzen von Wasch- oder Spülbecken aus Edelstahl.
  • Die österreichische Firma Uni Sapon hat ein tolles Null-Müll-Konzept für Putz- und Spülmittel entwickelt. Wenn die Behälter leer sind, kann man sie an Nachfüllstationen wieder befüllen oder direkt an Uni Sapon zurückschicken.

Geräte und Küchenutensilien

  • Bei Küchenutensilien wie Schneidebrettern, Besteck, Geschirr, Sieben, Rührschüsseln etc. Naturmaterialien bevorzugen: Plastik kann hier durch Holz, Metall, Bambus oder Mais ersetzt werden
  • Für Plastikstrohhalme gibt es viele tolle Alternativen: z.B. Glas, Metall, Stroh, Bambus oder sogar Bio-Roggen (z.B. vom Hersteller Bio-Strohhalme).
  • Einige Küchengeräte gibt es auch komplett plastikfrei: z.B. Wasserkocher wie den kleinen Keramik-Wasserkocher von Waschbär oder die Edelstahl-Wasserkocher von Ottoni.

Essen unterwegs

  • Es geht auch ohne Alu- und Frischhaltefolie! Eine tolle Alternative ist Bee’s Wrap, eine plastikfreie Folie für Lebensmittel. Zum Verpacken der Schulbrote eignet sich auch Butterbrotpapier, das es in jedem Supermarkt gibt.
  • Die Brotzeit nicht in Plastiktüten, sondern in Brotdosen verpacken. Kunststoff-Boxen sind schon deutlich nachhaltiger, als die Brote in Plastik zu wickeln, noch besser für Umwelt und Gesundheit sind aber Edelstahl- oder Glasbehälter. Edelstahl-Brotdosen gibt es z.B. von Eco-Brotbox. Immerhin aus natürlichen Rohstoffen gefertigt sind die Bio-Kunststoff-Boxen von ajaa!.
  • Besser als das kleine Tetrapack zum Mitnehmen sind wieder befüllbare Trinkflaschen. Doch auch diese sind meist aus Plastik und können bedenkliche Stoffe enthalten. Besser sind Trinkflaschen aus Glas oder Edelstahl, z.B von Kleen Kanteen oder Soulbottles.
  • Wer sich gerne einen Coffee-To-Go gönnt, für den lohnt sich ein wieder befüllbarer Kafeebecher, z.B. von Keepcup .

Kochen und Backen

  • Alternativen zu Backpapier sind Dauerbackfolien, oder Dauerbackpapier, diese enthalten zwar auch Silikone, sind aber wiederverwendbar. Das Backpapier von If you care wurde nachhaltig produziert und ist vollständig recyclebar.
  • Pfannen bitte ohne Beschichtung! Teflon und Co. sind nämlich gar nicht gut, weder für die Umwelt noch die Gesundheit. Lieber Edelstahlpfannen benutzen.

Müll entsorgen plastikfrei

  • Trockenen Müll kann man ganz einfach in einem Abfalleimer mit Innenbehälter sammeln und den Eimer falls notwendig feucht auswischen.
  • Für die feuchten Biomüll-Reste gibt es spezielle Edelstahl- oder Keramik-Behälter, die man nach jeder Entleerung auswäscht.
  • Wer dennoch Müllbeutel benötigt kann auf abbaubare Kompostbeutel aus Maisstärke zurückgreifen.

Aufbewahren

  • Aufbewahrungsdosen aus Plastik können Chemikalien an die Lebensmittel abgeben. Viel besser: Lebensmittelvorräte in Schraubgläsern, Bügel-Gläsern oder Edelstahlboxen aufbewahren.
  • Für die Reste-Aufbewahrung im Kühlschrank funktioniert die Abdeckung aus Omas Zeiten: Einfach einen umgedrehten Teller drauf legen.

Tipps zum Weiterstöbern:

  • Plasno Europas erster plastikfreier Onlineshop bietet allerlei für Haushalt und Co.
  • Tolle nachhaltige und plastikfreie Produkte gibt es auch bei Beechange

QUELLEN:

https://blattgruen.me/kueche-ohne-kunststoff-plastikfreie-alternativen/

http://www.veganblatt.com/plastikfreie-kueche

https://news.utopia.de/galerien/10-erstaunliche-dinge-die-es-auch-ohne-plastik-gibt/#4

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

Codecheck.info
5/5 5 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

Jutebeutel
Jute oder Plastik –
küche
Keine Ausreden –
Plastikklamotten Codecheck
Plastik? Nein, danke. –