Mach Deine Haut sommerfit mit Bodybutter

Strahlende Zeiten für trockene Haut

Mach Deine Haut sommerfit mit Bodybutter - Strahlende Zeiten für trockene Haut

sonne

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Besonders an den Schienbeinen oder Ellenbogen ist unsere Haut nach dem Winter oft sehr trocken und schuppt sich. Die Extraportion Pflege kann reichhaltige Bodybutter liefern. Doch nicht alle Produkte sind so naturbelassen, wie sie angepriesen werden. Ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe hilft.

Was ist Bodybutter?

Bodybutter enthält normalerweise kein Wasser und ist damit im Gegensatz zu Bodylotion und & Co. oftmals sogar bei Raumtemperatur fest. Die Hauptbestandteile von Bodybutter sind meist Extrakte von Nüssen, Samen oder Bohnen. Oft wird Sheabutter verwendet, aber auch Kokosnussfett oder Macadamiafett sind beliebt.

Die meisten natürlichen Bodybutter sind geruchlos. Abhängig von den Inhaltsstoffen besitzen sie manchmal ein nussiges Aroma.

sheabutter

Die Vorteile von Bodybutter

Der Vorteil von Bodybutter ist ganz klar die Pflegeintensität – ganz nach dem Motto viel hilft viel. Je nachdem aus welchen Komponenten die Bodybutter besteht, reduziert sie trockene Haut, Entzündungen, Reizungen, Hautunreinheiten oder Falten. Auch bei sehr trockener Nagelhaut kann sie helfen.

Es gilt: Je dicker die Butter desto reichhaltiger und damit geeigneter ist sie für besonders trockene Zonen, wie Ellenbogen, Füße oder Schienbeine.

Idealerweise wird sie nach dem Duschen auf die noch leicht feuchte Haut aufgetragen. Dazu die Butter in den Händen erwärmen und anschließend auf die Haut streichen. Wessen Hände und Füße eine Extraportion Pflege nötig haben, der kann die Butter über Nacht mit Baumwollhandschuhen bzw. –socken einwirken lassen.

Übrigens: Bodybutter kann in gleicher Weiser bei trockenem Haar angewendet werden. Auch hier spendet sie Feuchtigkeit und macht die Haare wieder glatt und geschmeidig. Dafür einfach in die Längen des noch leicht feuchten Haares einmassieren und morgens auswaschen.

kosmetik

Gute Inhaltsstoffe von Bodybutter

Bodybutter kann aus verschiedenen Ölen und Butterarten hergestellt werden, die alle eine individuelle Wirkung haben. So kannst Du Deine Wahl den speziellen Bedürfnissen Deiner Haut anpassen. Wichtig ist, auf dem Etikett auf roh, unraffiniert und kalt gepresst zu achten, da sonst wichtige Nährstoffe bei der Verarbeitung verloren gehen.

Am häufigsten für Bodybutter wird Sheabutter als Hauptbestandteil verwendet – die mit ihren hautglättenden und feuchtigkeitsbindenden Eigenschaften überzeugt. Sie wird aus den Nüssen des Karitébaumes gewonnen und steckt voller Fettsäuren, Karotin und beinhaltet die wertvollen Vitamine A, B und E. Zudem enthält sie Allantoin, das den Zellaufbau beschleunigt. Ihr Geruch ist mild-nussig.

Shea Butter

Besonders lang haltbar ist die an natürlichen Antioxidantien reiche Kakaobutter. Achtung: Für fettige Haut könnte sie sogar etwas zu reichhaltig sein! Neben den Vitaminen A, B und E versorgt Avocadobutter – Studien zufolge - Deine Haut zusätzlich mit einem leichten, natürlichen UV-Schutz. Jojoba-Butter wird bei Hauterkrankungen und fettiger Haut empfohlen.

Des Weiteren werden auch Mango-, Kürbiskern- oder Sojabutter und Mandel- oder Kokosöl für die Herstellung von Bodybutter verwendet.

Schlechte Inhaltsstoffe von Bodybutter

Die pflanzlichen Fette von fester Bodybutter sorgen für eine natürliche Konservierung. Ist jedoch Wasser enthalten und die Konsistenz dadurch cremiger, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Konservierungsstoffe eingesetzt wurden. Beispielsweise Parabene, wie Methylparaben, Propylparaben, Ethylparaben oder Butylparaben.

Parabene können durch die Aufnahme über die Haut in bestimmten Konzentrationen den Hormonhaushalt beeinflussen. Der „BUND“ (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) schreibt in einer Studie von 2014:

„Parabene besitzen eine östrogene Wirkung – d.h. sie wirken ähnlich wie weibliche Sexualhormone. Human-basierte In-Vitro Daten zeigen bei langkettigen Parabenen eine stärkere östrogene Wirkung als bei kurzkettigen. Daher wirken Butylparaben und Propylparaben stärker östrogen als Methyl- und Ethylparaben (SCCS 2010).“

Auch beispielsweise Paraffin sollte Deine Bodybutter nicht enthalten. Paraffin wird aus Erdöl hergestellt. Es legt sich wie ein Film auf die Haut und lässt sie weich erscheinen, stört aber den natürlichen Feuchtigkeitsausgleich und trocknet sie dadurch auf Dauer aus.

DIY: Bodybutter ganz einfach selbst herstellen

Für dieses ganz einfache Rezept für Bodybutter brauchst Du nur zwei Zutaten:

  • Shea-Butter
  • Kokosöl (am besten aus dem Kühlschrank)

Von beiden Bestandteilen verwendest Du die gleiche Menge und schlägst sie mit dem Handrührgerät schaumig. Für einen angenehmen Duft kannst Du ätherische Öle wie Orange, Vanille oder Jasmin beifügen.

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