Anzeige
Anzeige

Lohnt sich der Griff zum Himalayasalz?

Besonders gesund für den Körper?

Lohnt sich der Griff zum Himalayasalz? - Besonders gesund für den Körper?

salz-himalaya-175064771

von

Das pinke Himalayasalz gilt als besonders nährstoffreich und gesund. Stimmt’s?

Anzeige

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat im letzten Jahr Salzegetestet. Ein Grund war vermutlich, weil immer wieder Diskussionen über den Schaden oder den Nutzen von herkömmlichem, jodiertem Speisesalz entflammen.

Wie diese Quelle berichtet, dass die Jodlobby „ein Geschäft mit der Angst“ betreibe – indem sie stets auf einem „Jodmangel der Nation“ herumreitet. Der Text findet sogar, dass der Bürger in Sachen Jodaufnahme gar entmündigt wird, weil keine wissenschaftlich fundierten Statistiken oder Tabellen existieren, aus der man entnehmen kann, wie viel Jod man tatsächlich mit der Nahrung aufnimmt.

Trotzdem legen Experten fest, wie viel Jod jeder Mensch täglich zuführen sollte – laut der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) sind es 1 Milligramm pro Tag. Die WHO geht davon aus, dass eine Störung der Schilddrüse,beispielsweise ein Jodmangelkropf, lediglich dann auftreten kann, wenn auf lange Zeit weniger als 50 Mikrogramm Jod aufgenommen wird.

Auch die WHO kritisiert die akzeptable Menge von 1 Milligramm Jod pro Tag, weil „die Erfinder dieser Zahl keine Untersuchung benennen, welche die Unschädlichkeit dieser Dosis beweist.

Gesundes Himalayasalz: Ja oder nein?

Ganz anders steht’s ums rosa Salz: Vor allem Menschen, die sich intensiv mit der Gesundheit befassen, schwören auf Himalayasalz, das auch sehr erfolgreich als „Kristallsalz“ vermarktet wird. Es sei „zusammensetzungsmässig und gesundheitlich allen anderen Salzen überlegen“, wie j-lorber.de schreibt.

Man weiß jedoch nie, ob dieses Salz tatsächlich aus dem Himalaya oder aus Norpakistan stammt, woher 70% aller Steinsalze auf dem Weltmarkt kommen. Jedenfalls ist die überlegene Wirkung des Himalayasalzes ungeklärt. Das schreibt auch der konsument.at. Die Website berichtet, dass das Bayrische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit das Salz getestet hat.

Das Ergebnis: Anstelle der lautstark gepriesenen 84 Mineralstoffe fanden sich lediglich acht im Salz, und davon nur winzige Spuren. Im Vergleich zum Speisesalz stecken etwas mehr Eisenverbindungen und teilweise auch Mangan- und Kupferspuren drin.

Gesünder“ als andere Natursalze ist das pinke Himalayasalz also nicht. Besser als jodiertes Kochsalz hingegen schon.

himalayasalz-see-217225618

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

Codecheck.info
3/5 3 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

seegras3
Mineralstoffreicher Snack aus dem Meer –
salz
Achtung, Jodmangel! –
Käse
Ernährung –

Gesunde Alternativen

Joghurt

Diese Joghurts sind keine Zuckerfalle

Während dem Fettgehalt von Joghurts vermehrt Beachtung geschenkt wird, überprüfen die wenigsten den darin enthaltenen Zuckeranteil. Bis zu elf Zuckerstücke und damit die Hälfte der Tagesmenge für Erwachsene können jedoch in nur einem Becher Joghurt versteckt sein. Mit welchen Joghurts Du nicht in eine Zuckerfalle tappst und warum Bio-Varianten nicht besser sind, wir verraten es Dir.

Synthetische Poylmere auf unserer Haut

Makeup Mikroplastik

Diese 6 Make-ups enthalten Mikroplastik

In vielen Kosmetikprodukten, von Shampoo über Peeling bis hin zu Mascara und eben auch Make-up stecken Mikroplastik oder - in flüssiger oder gelartiger Form - sogenannte synthetische Polymere. Diese Stoffe gelangen beim Abschminken über das Abwasser ins Meer und gefährden so Umwelt und Meeresbewohner. Was schmieren wir uns da eigentlich ins Gesicht?

PEGs

Duschen

Diese Duschgele trocknen Deine Haut aus

Es ist paradox: Wir duschen, um uns etwas Gutes zu tun. Doch stattdessen strapazieren wir mit jedem Gang unter die Brause regelmäßig unsere Haut. Der Grund dafür sind Polyethylenglykolverbindungen in Duschgelen, die unsere körpereigene Schutzhülle schwächen können.