Knoblauchshampoo – natürliches Wundermittel

Haarausfall ade!

Knoblauchshampoo – natürliches Wundermittel - Haarausfall ade!

Knobaluch gegen Haarausfall

von

Die einen lieben ihn, die anderen können ihn nicht riechen: Knoblauch. Die Knolle ist aber nicht nur Gewürz, sondern auch Heilmittel. Und kann sogar gegen Haarausfall und dünnes Haar wirken.

Ob man Knoblauch mag oder nicht – er ist aus den Küchen fast aller Kulturen nicht wegzudenken. Unbestritten ist, dass er antibakteriell wirkt und Thrombosen vorbeugen kann. Möglicherweise wirkt er sogar cholesterinsenkend und vorbeugend gegen Darmkrebs. Was so gesund ist, hilft logischerweise nicht nur von innen, sondern auch durch äußerliche Anwendung. Wir haben Rezepte.

Das kann Knoblauch

  • Die Inhaltsstoffe von Knoblauch regen die Durchblutung an, was wiederum das Haarwachstum fördern kann. Diese Wirkung gegen Haarausfall ist umstritten und scheint von den Ursachen des Haarverlusts abzuhängen.
  • Knoblauch wirkt antibakteriell, hemmt das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Als Haarkur angewendet, kann er helfen, Erkrankungen der Kopfhaut zu mildern und das Jucken zu vermindern.
  • Knoblauch kann dünnes und beschädigtes Haar „reparieren“ bzw. nähren und zum Glänzen bringen. Und er kann das Nachwachsen schöner, voller Haare begünstigen.

Knoblauchshampoo und -kuren kaufen

Im Handel sind verschiedene Shampoos und Kuren mit Knoblauch erhältlich. Allerdings empfiehlt es sich, die Inhaltsstoffe genau zu studieren und nur Naturkosmetika zu verwenden. Denn oft ist zu wenig Knoblauch drin, um wirklich zu wirken. Knoblauchshampoo und -kuren können aber auch ganz einfach selber hergestellt werden.

Shampoo

Um Shampoo herzustellen, sollte man unbedingt Bio-Knoblauch verwenden. Am besten nimmt man große, violette Zehen, aber auch kleine, weiße sind okay. Außerdem benötigt man ein mildes Naturkosmetik-Shampoo. Achtung, die chemischen Wirkstoffe in herkömmlichem Shampoo können die Wirkung des Knoblauchs verringern oder verändern. Um das Shampoo herzustellen, mixt man 10-15 gut gewaschene und geschälte Knoblauchzehen im Mixer. Eventuell muss man etwas Wasser hinzufügen, um eine möglichst glatte, cremige Paste zu bekommen. Dieser Paste kann man etwas Olivenöl, Pfefferminzöl oder Teebaumöl hinzufügen, um den starken Geruch etwas zu mildern. Sobald die Paste cremig ist, vermischt man sie mit dem Shampoo, füllt das Ganze in eine Flasche und verschließt diese luftdicht.

Knoblauchshampoo kann drei- bis maximal viermal pro Woche benutzt werden. Dazu eine kleine Menge Shampoo in die Kopfhaut und Haare einmassieren, die Spitzen müssen nicht extra eingecremt werden. 3-4 Minuten einwirken lassen, danach gut ausspülen. Kleine, feine Knoblauchstückchen können in den Haaren zurückbleiben – diese einfach mit einem feinen Kamm auskämmen.

Kuren

Als Alternative zum Shampoo können auch ein- bis zweimal wöchentlich Haarkuren gemacht werden.

Variante 1: Erwärmtes Oliven- oder Kokosöl mit einigen zerdrückten Knoblauchzehen mischen. Das warme Öl in die Kopfhaut einmassieren, ein warmes, nasses Tuch um den Kopf wickeln, eventuell darüber ein trockenes Tuch legen und für ein bis zwei Stunden einwirken lassen.

Variante 2: Den Saft von zwei Knoblauchzehen mit drei Teelöffeln Quark, einem Esslöffel Olivenöl und zwei Esslöffeln Bio-Conditioner (aus Drogerie oder Bio-Markt) vermischen. Mit der Paste massiert man die Kopfhaut und verteilt sie anschließend in den Haaren. (Auch hier können die Haarspitzen ausgespart werden.) Danach wie oben beschrieben eventuell ein warmes Tuch um den Kopf wickeln und für ein bis zwei Stunden einwirken lassen.

Beide Kuren (und übrigens auch das Shampoo) sollte man am besten beim ersten Mal auf einer kleinen Stelle testen – Knoblauch kann die Haut reizen und unangenehmes Brennen verursachen. Ein angenehmes Kribbeln und ein Wärmegefühl sind aber normal.

Nach dem Einwirken die Kur mit einem milden Naturkosmetik-Shampoo auswaschen. Um den Geruch loszuwerden, kann man einen Liter lauwarmes Wasser mit zwei Esslöffeln Zitronensaft vermischen und die Mischung über die Haare gießen. Die Lösung wird nicht ausgewaschen. Der Zitronensaft neutralisiert den Knoblauchgeruch und bringt die Haare zum glänzen.

Quelle: stylecraze.com

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

Codecheck.info
3.6/5 20 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

avocado
Spülung, Haarkur und Shampoo –
Trockene Haare
Gesunde Haare, glänzende Locken –

Der Gewinner ist...

Kochen
Anzeige

Plastik vs. Holz: Was ist das bessere Schneidebrett?

Das Schneidebrett ist wohl eines der wichtigsten Küchenutensilien. Die Wahl des Materials ist dabei nicht unerheblich. Durch den direkten Kontakt mit Lebensmitteln sollte es möglichst keimfrei sein, aber auch Gerüchen und Verfärbungen standhalten. Aber welches Material ist denn nun am besten – Holz oder Kunststoff?

In Deinem Duschgel!

duschen

Vorsicht vor PEG-40 Hydrogenated Castor Oil

Natürliche Stoffe können sich durch chemische Prozesse im Labor zu potenziell schädlichen Inhaltsstoffen wandeln. Ein Beispiel hierfür: Rizinus-Öl aus dem Baum Ricinus Communis, das durch chemische Prozesse zum Emulgator PEG-40 Hydrogenated Castor Oil wird. Es kann die natürliche Hautbarriere schwächen und steht im Verdacht, Hautirritationen auszulösen.