In 5 Schritten zu einem ethisch korrekten Kleiderschrank

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In 5 Schritten zu einem ethisch korrekten Kleiderschrank - Bewusster Konsum

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Du möchtest Deinen Kleiderschrank ethisch vertretbar(er) gestalten? Dazu musst Du nicht gleich tief in die Tasche greifen: Wir stellen Dir die wichtigsten Grundsätze vor und geben Tipps zu einer ethisch korrekten Gaderobe.

Eine komplette Garderobe benötigt im Schnitt um die 33 Teile – sind das nicht tolle Nachrichten? Wenn man es nämlich geschickt anstellt, dann wählt man seine Kleidungsstücke so aus, dass vielseitiges Kombinieren möglich ist und dabei noch der persönliche Stil betont wird.

Dazu kann es im ersten Schritt ratsam sein, sich aufzuschreiben, was einem an der persönlichen Garderobe wichtig ist. Das schließt Schnitte, Farben und konkrete Kleidungsstücke ein. Wie solch eine sommerliche Garderoben-Liste am Ende detailiert aussieht, kannst Du auf Anuschka Rees’ Blog bewundern.

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Hier findest Du auch 5 Grundsätze für eine reduzierte Garderobe, die dabei helfen sollen, sowohl mit seinen bestehenden Kleidern als auch mit seinem Konsumverhalten bewusster umzugehen.

  1. Wertschätzung und Behutsamkeit Deiner vorhandenen Garderobe: Der richtige und achtsame Umgang mit Deinen Kleidern ist ein einfacher aber grundlegender Schritt in Richtung ethischer Kleiderschrank. Das bedeutet unter anderem: Kaputte Teile wenn möglich reparieren, die korrekte Waschanleitung befolgen und generell nur so viel waschen wie wirklich nötig ist, um die Kleidung zu schonen.
  2. Weniger aber überlegter Einkaufen: Die Schnäppchen-Verlockungen lauern überall und so häufen sich die Kleiderberge Zuhause an. Vieles davon sind unüberlegte Impulskäufe und gefallen eigentlich gar nicht wirklich oder lassen sich am Ende nur schwer kombinieren. So bekommt man das Gefühl, trotz der Berge nicht genug zu haben. Um diesem Teufelskreis zu entkommen hilft nur: Kaufentscheidungen ganz überlegt und bewusst zu treffen. Du solltest trainieren, richtig wählerisch zu sein. Kauf nur, wenn Du Dir zu 100% sicher bist.
  3. Qualitativ hochwertige und haltbare Kleidung kaufen: Je höher die Qualität der Textilien umso länger halten sie und desto weniger musst Du am Ende wegwerfen und nachkaufen.
  4. Vintage oder Second-Hand-Ware: Eventuell musst Du ein bisschen mehr Zeit und Geduld mitbringen, aber Stöbern in Second-Hand-Shops lohnt sich allemal. Für den Geldbeutel und für die Umwelt.
  5. Faire Marken unterstützen: Nicht alle fairen Modemarken sind gleich unbezahlbar. CodeCheck hat in diesem Artikel einige Labels vorgestellt. Auf Anuschka Rees’ Blog findest Du auch eine Liste mit fairen Modelabels, von denen die meisten allerdings nicht in Deutschland ansässig sind. Die Kleider werden also aufwendig verschickt und hinsichtlich der Umweltbilanz solltest Du besser genau überlegen, ob der Transportweg beispielsweise aus den USA bis in Deine Wohnung wirklich nötig ist.

Wenn Du Interesse an einer reduzierten Garderobe hast, aber Dir noch nicht ganz sicher bist auf was Du verzichten möchtest, kannst Du auch erstmal eine zeitlich begrenzte „Kurgarderobe“ ausprobieren. Wie das funktioniert liest Du auf Aktion Klamottenkur nach.

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Wohin mit den aussortierten Kleidern?

Wenn Du Deinen Kleiderschrank dann tatsächlich aussortiert hast und Altkleider loswerden möchtest, gibt es viele Möglichkeiten statt sie einfach nur wegzuschmeißen: Du kannst sie in Second-Hand-Läden wie beispielsweise „Humana“ geben.

Oder miete Dir einen Flohmarktstand: Es gibt bestimmt Menschen, die sich daran noch erfreuen. Du weißt doch: „One man’s trash is another man’s treasure“… Und ganz abgetragende Kleidungsstücke bieten sich wenigstens noch als Putzlappen an.

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