Gut für gereizte Haut: Nachtkerzenöl

Die richtige Pflege bei trockener Haut

Gut für gereizte Haut: Nachtkerzenöl - Die richtige Pflege bei trockener Haut

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Sie fängt erst nachts an zu blühen und wirft bereits am nächsten Morgen ihre Blüten wieder ab: Die Nachtkerze wurde lange Zeit für ein Unkraut gehalten, bis ihre entzündungshemmende und kraftspendende Wirkung auch hierzulande entdeckt wurde.

Die Nachtkerze – auch Schinkenwurzel genannt – stammt ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika und gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse. Nur durch einen Zufall kam sie als blinder Passagier nach Europa.

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Weil die Pflanze erst abends zu Beginn der Dämmerung ihren Blüten öffnet und mit ihrer gelben Farbe sowie einem betörenden Duft Insekten anlockt, wurde ihr der Name Nachtkerze gegeben. Am nächsten Morgen wirft die Pflanze die Blüten wieder ab. Ihr korrekter wissenschaftlicher Name lautet Oenothera biennis L. Die Nachtkerze kann bis zu einem Meter hoch wachsen und hat ihre Hauptblütezeit von Juni bis Oktober. In den Früchten der Pflanze finden sich rundlichen Samen, die Öle aus ungesättigten Fettsäuren enthalten.

Verwendung der Nachtkerze

Genau diese Samen sind es auch, die bereits die amerikanischen Ureinwohner für das Behandeln von Hautkrankheiten und Geschwüren verwendet haben. Die Kügelchen werden zerstampft und aus ihrem Brei wird eine Salbe hergestellt.

Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren werden bei der Aufnahme von unserem Organismus in die Haut eingearbeitet, wo sie deren Barrierefunktion unterstützen und so vor Feuchtigkeitsverlust schützen. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann unser Körper nicht selbst produzieren, wir können sie ausschließlich über Nahrung, oder eben durch entsprechende Cremes und Pflegeprodukte aufnehmen.

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Ein Bestandteil ist auch die Gamma-Linölsäure, die zu den mehrfach ungesättigten Omega-6-Fettsäuren gehört. Sie wirkt entzündungshemmend und beruhigend, regt die Zellerneuerung und die Wundheilung an und regeneriert so die Hautbarriere. Somit eignet sich das Öl unter anderem bei Hautentzündungen, Juckreiz, Trockenheit, Neurodermitis und Schuppenflechte.

Da das Öl sehr reichhaltig ist und einen hohen Komedogen-Wert aufweist, kann es bei Mischhaut oder öliger Haut Unreinheiten verstärken. Sensible und zu Rötungen neigende Haut verträgt Nachtkerzenöl hingegen meist sehr gut.

Cremes mit Nachtkerze

Auch in der Küche kann das Öl der Nachtkerze eingesetzt werden. Die wertvollen Mineralien und Vitamine, die in der Pflanze stecken, können in Form von Speiseöl ihren Weg in unseren Körper finden. Zusätzlich kann die rübenartige Wurzel des Gewächses gedünstet als Gemüse verspeist werden. In dieser Form wirkt die Nachtkerze besonders kraftspendend und als Energielieferant.

Fazit

Die Nachtkerze ist ein ursprünglich aus Nordamerika stammendes Gewächs, dessen Samen mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Diese Fettsäuren unterstützen die Schutzfunktion unserer Haut und lindern trockene Haut und Entzündungen. Die vielen in der Pflanze enthaltenen Mineralien und Vitamine können auch über den Verzehr der gedünsteten Wurzel aufgenommen werden.

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