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Diese Fasern in Deiner Kleidung sind aus Plastik

Konsum und Umwelt

Diese Fasern in Deiner Kleidung sind aus Plastik - Konsum und Umwelt

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Plastik ist überall. Auch in unserer Kleidung werden häufig Fasern aus Kunststoff eingesetzt, die unsere Umwelt verschmutzen. Doch wo wird überall Plastik eingesetzt und was können wir dagegen tun?

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Vom Pulli in die Meere

Da sich bei jeder Wäsche kleine Mikrofasern aus unserer Kleidung lösen, gelangen auf diesem Weg zahlreiche Kunststoffpartikel ins Abwasser. Die Kläranlagen können die winzigen Teilchen allerdings nicht herausfiltern. Deshalb sind sie inzwischen in offenen Gewässern und Meeren zu finden. Über den Klärschlamm landen sie außerdem auch auf unseren Feldern.

Laut einer Studie der britischen „Plymouth University“ gelangen bei einer durchschnittlichen Wäsche rund 138.000 Fasern aus Polyester-Baumwoll-Mischgeweben ins Abwasser. Bei Wäsche aus reinem Polyester sind es sogar 496.000 Fasern. Diesen erschreckenden Wert kann nur noch Acryl-Gewebe mit 730.000 Fasern pro Wäsche toppen.

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Was Du tun kannst

Es lohnt sich, Kleidung aus Naturfasern zu bevorzugen. Dazu zählen Stoffe aus Baumwolle, Wolle, Seide, Leinen, Hanf und anderen Pflanzenfasern. Eine weitere Möglichkeit könnte auch die Verwendung von speziellen Waschbeuteln sein, die Mikroplastik aus der Wäsche auffangen können. Allerdings besteht hier nach wie vor das Problem der Entsorgung. Schließlich könnten die Partikel über Deponien doch ins Meer gelangen. Die bessere Lösung sind in jedem Fall nachhaltig hergestellte Stoffe aus Naturfasern.

Hier verstecken sich die Kunstfasern

Je nachdem welche Eigenschaften ein Kleidungsstück haben soll, werden verschiedene Materialien verwendet. Besonders häufig findest Du Kunstfasern hier:

T-Shirts und Pullover

Damit der Stoff besonders dehnbar ist und schön eng anliegt, werden häufig Kunstfasern eingesetzt. Dazu gehören zum Beispiel Elasthan und Lycra. Auch dickere Pullover werden mit Kunstfasern, wie Polyacryl(nitril), Polyamid oder Polyester hergestellt.

Kleider und Röcke

Vor allem bei leichten Sommerkleidern, die fließend fallen oder dehnbaren Stücken kommen Elastan und andere flexible Kunstfasern zum Einsatz.

Jeans

Obwohl die gute alte Jeans aus Baumwolle besteht, werden häufig Kunstfasern wie Polyester beigemischt. Elastan sorgt außerdem für einen dehnbaren Stoff.

Sport- und Badekleidung

Sie liegen besonders eng an und trocknen schnell: Badehose, Bikini und Co. bestehen daher meistens aus Polyamid und Elasthan. Auch Sportbekleidung besteht zu großen Teilen, wenn nicht sogar komplett, aus Kunstfasern.

Jacken

Hier kommen besonders häufig Kunstfasern zum Einsatz. Für Mikrofasern, die besonders dünn sind, kommt gleich eine ganze Palette an künstlichen Materialien infrage. Von Polyamid, Polyacryl und Polyester ist vieles möglich. Wasserdichte Exemplare werden außerdem mit Polyacryl beschichtet oder mit mikroporösen Membranen aus Polyurethanen oder Copolymeren versehen. Auch das Innenfutter besteht oft aus einem Kunststoff-Mix. Hier werden vor allem Viskose, Culluloseacetat und Nylon verwendet.

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Namen für synthetische Chemiefasern

Woraus Deine Kleidung besteht, verrät ein Blick auf das Etikett. Allerdings ist es gar nicht so einfach, die häufig verwendeten Handelsnamen ihrer Ursprungsquelle zuzuordnen. Daher haben wir diese hier für Dich aufgelistet:

  • Aramid: Dieses reißfeste Material wird auch als Kevlar, Nomex oder Twaron bezeichnet.
  • Polyamid: Als Handelsnamen werden häufig Nylon, Peron, Dederon und Grilon verwendet. Abgekürzt wird Polyamid mit PA.
  • Polyester: Wird auch als Diolen oder Trevira bezeichnet und mit PES abgekürzt.
  • Polyethylen: Diese Faser ist auch unter dem Namen Dyneema im Handel unterwegs. Die Abkürzung ist PE.
  • Polypropylen: Eine sehr leichte Faser, die auch als Asota bekannt ist und mit PP abgekürzt wird.
  • Polyurethan: Dieses Material ist uns eher als Elasthan, Spandex, Lycra oder Dorlastan bekannt. Abgekürzt wird es mit EL.

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