Darum ist Kokosmilch so gesund

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Darum ist Kokosmilch so gesund - Flüssiges Superfood

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Kokos statt Kuh – als pflanzliche Milchalternative überzeugt Kokosmilch mit einem exotischen Geschmack und gesunden Inhaltsstoffen. So kann Kokos vor vielen Krankheiten schützen und zudem Viren und Bakterien bekämpfen.

Geschmack, Konsistenz und Preis

Immer häufiger findet man neben Soja-, Mandel- oder Hafermilch auch Kokosnussdrink in den Supermärkten. Dabei handelt es sich meist um eine verdünnte Form der Kokosmilch. Diese stammt aus dem Fruchtfleisch der Nuss und ist sonst üblicherweise in Dosen erhältlich. Nicht zu verwechseln ist Kokosmilch mit Kokoswasser, das aus dem Inneren der Kokosnuss stammt.

Kokosnussdrink ist mit seinem exotischen Geschmack eine Gaumenfreude für alle Kokosliebhaber. Dank der cremigen Konsistenz eignen sich Kokosdrink und Kokosmilch toll zum Kochen oder Backen für exotischere Leckereien.

Mit einem Preis von rund drei Euro pro Liter gehört der Kokosdrink zu den etwas teureren pflanzlichen Milchalternativen. Wer sparen möchte, kann auf die günstigere Kokosmilch aus der Dose zurückgreifen und diese bei Bedarf mit Wasser verdünnen.

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Superfood Kokosmilch

In ihren Herkunftsländern gehört die Kokosnuss zu den Grundnahrungsmitteln. Kein Wunder, enthält sie jede Menge nahrhafte und gesunde Fettsäuren. „Kokos-nuss.de“ schreibt, dass Menschen, die ihren Fettbedarf fast ausschließlich durch Kokosmilch, Kokosfleisch und Kokoswasser decken, kaum an Herzinfarkten oder Schlaganfällen erkranken.

Auch altersbedingte Krankheiten wie Demenz oder Alzheimer seien bei regelmäßigem Verzehr von Kokos eine Seltenheit. Grund dafür sind die enthaltenen Fettsäuren der Kokosnuss, die den Spiegel des gesunden HDL-Cholesterins heben.

Eine weitere mittelkettige Fettsäure der Kokosnuss ist die antimikrobielle Laurinsäure. Diese zerstört die Zellwände von Bakterien, Viren und Pilzen und kann so Krankheitserregern den Garaus machen.

Die Kitava-Studie

Bereits Ende der Achtziger fand der schwedische Wissenschaftler Staffan Lindeberg auf der Insel Kitava im Archipel der Trobriand-Inseln bei Papua-Neuguinea ein Volk, dessen Ernährung hauptsächlich aus Kokosmilch, Kokosöl und anderen Kokosprodukten bestand.

Über die Kitava-Ernährung schreibt er: „6 Prozent der Bevölkerung war zwischen 60 und 95 Jahre alt. Dennoch zeigte keiner der älteren Kitava-Bewohner irgendwelche Anzeichen von Demenz oder Gedächtnisstörungen. Während man in den Industrienationen sehr häufig an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall stirbt, war das auf Kitava völlig anders.“

Lindeberg führte das auf eine naturbelassene Ernährung und den Verzicht bzw. die Unkenntnis industriell verarbeiteter Lebensmittel zurück.

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Kokos muss importiert werden

Da Kokospalmen nicht in unseren Breitengraden wachsen, müssen die Nüsse einen weiten Weg bis nach Europa zurücklegen. Die Flugtransporte mit entsprechenden CO2-Emissionen machen Kokosmilch nicht zum nachhaltigsten Pflanzendrink.

Was den Anbau betrifft, gibt es bereits einige Projekte, die sich für mehr Nachhaltigkeit einsetzen. So fördert zum Beispiel die „Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH“ auf den Philippinen ein Programm, das die Nachhaltigkeit des Kokos-Anbaus zukünftig verbessern soll.

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