5 Tipps gegen fettige Haare

Für eine frische Mähne

5 Tipps gegen fettige Haare - Für eine frische Mähne

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Fettige Haare sind nicht gerade angenehm und auch nicht schön anzusehen. Doch manchmal scheint es wie verhext: Je mehr wir waschen, desto schneller fetten die Haare nach. Doch weshalb werden unsere Haare eigentlich so schnell fettig und was hilft wirklich dagegen?

So wichtig ist unser Haarfett

Unsere Kopfhaut versorgt sich selbstständig mit Pflege und Feuchtigkeit. Dies geschieht über die Poren, die Sebum, auch Talg oder Haarfett genannt, produzieren.

Das Sebum bildet eine pflegende Schicht, um die Kopfhaut vor äußeren Einflüssen wie trockener und kalter Luft zu schützen. Und auch unsere Haare benötigen Talg, um kräftig, geschmeidig und gesund zu bleiben.

Das heißt: Die Bildung von Haarfett ist an sich kein Problem, im Gegenteil, es ist sogar äußerst wichtig für die Gesundheit und Schönheit unserer Haare.

Weshalb fetten die Haare schnell nach?

Zum Problem wird Haarfett erst dann, wenn dessen Produktion aus dem Gleichgewicht gerät. Dies kann verschiedene Ursachen haben.

Dazu zählen eine unausgewogene Lebensweise mit viel Stress, ungesunde Ernährung, oder auch die Einnahme bestimmter Medikamente wie die Antibabypille.

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5 Tipps gegen fettige Haare

Ein wesentlicher Faktor für die Produktion von Haarfett ist auch unsere Pflegeroutine. Diese Tipps bringen die Talgproduktion wieder ins Gleichgewicht und beugen so dem zu schnellen Nachfetten unserer Haare vor.

Tipp 1: Nicht zu oft waschen

Je öfter wir Haare waschen, desto schneller fetten diese nach. Denn das Shampoo entfernt das Fett nicht nur aus den Haaren, sondern entzieht es auch der Kopfhaut.

Diese registriert den fehlenden Schutzmantel und wirkt sofort mit der Produktion von neuem Sebum entgegen, um Wind und Wetter nicht schutzlos ausgeliefert zu sein.

Deshalb wirkt das Haarewaschen wie eine Spirale. Diesen können wir ganz einfach durchbrechen, indem wir die Abstände zwischen den Wäschen vergrößern. Nach einer kurzen Umgewöhnungszeit, die sich gut mit Trockenshampoo oder Mützen überbrücken lässt, hat sich die Kopfhaut an den neuen Rhythmus gewöhnt. So können wir auf eine Haarwäsche pro Woche „hintrainieren“.

Tipp 2: Nicht zu heiß waschen

Ein weiterer Faktor, der unsere Kopfhaut stresst, ist Hitze. Heißes Wasser entzieht der Haut Fett und Feuchtigkeit und die Kopfhaut ist gezwungen, mehr Fett zu produzieren.

Deshalb sollten die Haare nur lauwarm gewaschen werden. Eine kalte Spülung zum Abschluss sorgt zudem für extra Glanz.

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Tipp 3: Heißes Föhnen vermeiden

Auch heißes Föhnen regt die Fettproduktion der Kopfhaut an, da es sie austrocknet.

Deshalb sollte der Föhn so selten wie möglich und am besten nur auf Kaltstufe zum Einsatz kommen.

Tipp 4: Natürliche Pflegeprodukte verwenden

Viele konventionelle Haarpflegeprodukte enthalten problematische Inhaltsstoffe wie Silikone, Parabene und Parfum. Diese reizen die Kopfhaut und können Allergien verursachen.

Außerdem legen sich Silikone wie ein klebriger Film auf Kopfhaut und Haare und verstopfen so die Hautporen. Die Folge: Sie können nicht mehr atmen und verlieren ihre natürliche Versorgungsfunktion.

Dies regt nicht nur die Talgproduktion an, sondern kann auch zu größeren Problemen führen, so reichern sich einige Parabene sogar in Organen an.

Deshalb sollten wir auf zertifizierte Naturkosmetik zurückgreifen, diese pflegt die Haare mit natürlichen Ölen und Inhaltsstoffen und entfernt Haarfett besonders sanft.

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Tipp 5: Gesund leben

Unser Körper ist ein Organismus, deshalb kommt alles, was wir für unsere Gesundheit tun auch unserer Kopfhaut zugute und verhindert, dass sie zu schnell zu viel Sebum produziert.

Dazu gehört eine ausgewogene gesunde Ernährung mit frischem Obst und Gemüse.

Auch Stress bringt uns aus dem Gleichgewicht, deshalb sind bewusste Pausen wichtig, um gesund und glücklich zu sein. Je mehr wir entspannen, desto besser – sei es beim Yoga, mit Hilfe von Meditation oder in der Natur.

Wie wirken Anti-Fett-Shampoos?

Spezielle Shampoos gegen fettiges Haar enthalten meist weniger rückfettende Substanzen. Manchen Shampoos werden adstringierende Stoffe hinzugefügt. Diese sollen bewirken, dass sich die Poren zusammenziehen.

In der Naturkosmetik kommen dafür Kräuterauszüge zum Einsatz, beispielsweise Brennnesselextrakt.

So soll dem zu schnellen Nachfetten der Haare vorgebeugt werden. Jedoch kann sich der gegenteilige Effekt einstellen. Wenn der Kopfhaut viel Fett entzogen wird und zugleich kaum pflegende Stoffe enthalten sind, dann produziert sie umso schneller Sebum nach.

Deshalb empfehlen sich eher sanfte Shampoos, welche die Kopfhaut nicht noch zusätzlich austrocknen.

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