Was ist Laktoseintoleranz? – CODECHECK hilft bei der Suche nach laktosefreien Produkten

Die Bezeichnung Laktoseintoleranz ist in den Medien häufig zu finden und gilt als Volkskrankheit. Doch was ist Laktoseintoleranz und was sind die Symptome der Milchzuckerunverträglichkeit? CODECHECK hat die wichtigsten Fakten und Informationen rund um das Thema Laktoseintoleranz zusammengefasst. Und mit der praktischen CODECHECK Barcode-Scanner-App erfährst du ganz einfach ob ein Produkt Laktose enthält oder ob das Lebensmittel auch für Laktoseintolerante Personen genießbar ist.

So nutzt du Codecheck, wenn du an Laktosintoleranz leidest

CODECHECK hilft dir dabei, die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln, Kosmetika und Co. zu testen und, so mögliche, von den Produkten ausgehende, negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt festzustellen. Lade den praktischen Barcode-Scanner auf dein iPhone oder Android Smartphone und das Checken kann losgehen! Als Alternative kannst du Barcodes auch ganz bequem zu Hause in der Browser-Version überprüfen und dir so einen guten Überblick über enthaltene Inhaltsstoffe verschaffen.

Laktosefrei einkaufen bei Laktoseunverträglichkeit

Laktosefreie Lebensmittel liegen im Trend. Die Regale in Supermärkten bieten mittlerweile eine große Auswahl an Produkten ohne Laktose an, um so auch Personen mit Unverträglichkeit zu erreichen. Doch welche Nahrungsmitteln sind wirklich frei von Laktose und von welchen Produkten sollte man als laktoseintolerante Person lieber die Finger lassen? Mit CODECHECK siehst du auf einen Blick, welche Inhaltsstoffe im Produkt stecken und ob oder wieviel Laktose enthalten ist.

Laktosefreie Lebensmittel mit CODECHECK checken

Mit CODECHECK wird der nächste laktosefreie Einkauf ganz einfach - wende den CODECHECK Barcode-Scanner für Smartphones an und checke den Barcode des gewählten Produkts noch vor Ort. Binnen Sekunden erhältst du wervolle Hintergrundinformationen, Testergebnisse und weitere Fakten zum gescannten Lebensmittel.

Anzeichen und Symptome - Wie merkst du, ob du an Laktoseintoleranz leidest?

Laktoseintoleranz ist nicht immer sofort bemerkbar und lässt sich erst nach aussagekräftigen Tests eindeutig feststellen. Denn eine Vielzahl an Symptomen, die bei einer Unverträglichkeit auftauchen, kann man auch anderen Krankheiten sowie Lebensumständen zuschreiben.

Volksleiden Laktoseintoleranz - Definition und Ursache

Bei Laktoseintoleranz, auch Milchzuckerunverträglichkeit genannt, wird der mit der Nahrung aufgenommene Milchzucker, als Folge fehlender oder verminderter Produktion des Verdauungsenzyms Laktase, nicht verdaut. Die eingeschränkte Bildung des Verdauungsenzyms kann unterschiedliche Ursachen haben, wie beispielsweise einen Gendefekt. Der so entstandene angeborene Laktasemangel geht mit einer absoluten Laktoseintoleranz einher und bedeutet für Betroffene einen kompletten Verzicht auf Lebensmittel mit Laktose. Als primärer, natürlicher Laktasemangel wird die Verringerung der Laktase-Produktion nach der Stillzeit bezeichnet. Diese Ursache der Laktoseintoleranz ist häufig anzutreffen und nimmt üblicherweise mit dem Alter zu. Eine weitere Ursache für Laktoseintoleranz stellt die sekundäre - erworbene oder vorübergehende - Laktoseintoleranz dar. Dabei können Erkrankungen des Verdauungssystems, besonders während der Kindheit, die laktaseproduzierenden Zellen im Dünndarm so schädigen, dass vorübergehend die Laktaseproduktion beeinträchtigt ist. In seltenen Fällen kann es so zu einer lebenslangen Laktoseintoleranz kommen.

Weltweit betrachtet weisen etwa 75 % der erwachsenen Bevölkerung eine Laktoseintoleranz auf, denn nur einige Populationen verfügen über eine Persistenz der Laktaseaktivität im Erwachsenenalter.

Anzeichen und Symptome der Unverträglichkeit

Die Symptome bei Laktoseintoleranz sind vielfältig. Bei Laktoseintoleranz gelangen nach dem Konsum von Milch und Milchprodukten größere Mengen Milchzucker in den Dickdarm und werden dort von der Darmflora als Nährstoff vergoren. In der Folge kommt es vor allem zu Darmwinden und Blähungen, Bauchdrücken bis -krämpfen, Übelkeit, Erbrechen und häufig auch zu spontanen Durchfällen. Bei laktosetoleranten Personen, also jenen Personen die Laktose verdauen können, wird der Milchzucker im Dünndarm verarbeitet und ohne Beschwerden verdaut. Neben verdauungtraktbezogenen Leiden, können jedoch auch unspezifische Symptome auftreten, wie beispielsweise chronische Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Gliederschmerzen, innere Unruhe, Schwindelgefühl, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Erschöpfungsgefühl, Nervosität, Schlafstörungen, Akne oder Konzentrationsstörungen. Typischerweise nehmen die Symptome mit der Menge der konsumierten Laktose zu. Leidet man an angeborener absoluter Laktoseintoleranz, sind die Symptome üblicherweise bedeutend schwerer als bei der „natürlichen“, mit dem Alter zunehmenden Form der Unverträglichkeit. Die Folge andauernder schwerer Durchfälle bedeutet eine unerwünschte Reizung der Darmschleimhaut und kann so zu einer Störung der Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen führen. Dies kann sogar zu vermehrten Infektionen und langfristig zu einer Schädigung des Dünndarms führen.

Wie funktioniert der Lactoseintoleranztest?

Leide ich an Laktoseintoleranz? Um eine Selbstdiagnose zu stellen, empfiehlt sich der temporäre Verzicht auf laktosehaltige Lebensmittel. Um eine Unverträglichkeit sicher festzustellen, sollte aber ein Arzt aufgesucht werden, der mittels Blut- oder Atemtest eine Laktosintoleranz bestätigen kann.

Selbsttest zur Orientierung

Um herauszufinden ob eine Laktoseintoleranz vorliegt, gibt es zwei mögliche Selbsttests. Beim Diättest muss eine mehrtägige konsequente Diät ohne Laktose, vor allem ohne Milch, Rahm usw. erfolgen. Treten während dieses Zeitraums keine der typischen Symptome auf, ist die Wahrscheinlichkeit an Laktoseintoleranz zu leiden hoch. Der Expositionstest im Vergleich dazu, sieht vor, nach einigen Tagen des Laktose-Verzichts ein Glas Wasser mit 50 bis 100 g gelöstem Milchzucker zu trinken. Sind innerhalb der nächsten Stunden die üblichen Symptome feststellbar, ist von einer Laktoseintoleranz auszugehen.

Intoleranz medizinisch bestätigt durch Atemtest

Um die Laktoseintolernanz zu bestätigen empfiehlt sich nach dem Selbsttest zur Orientierung ein Besuch beim Arzt um weitere Tests durchzuführen. Mögliche Untersuchungen um Laktoseintoleranz festzustellen sind die Blutabnahme sowie der Atemtest. Bei der Messung des Blutzuckers wird eine Messung vor Einnahme von Laktose durchgeführt und eine danach, denn bei einer Laktoseintoleranz bleibt der Blutzuckerspiegel im Vergleich zu Personen ohne Milchzuckerunverträglichkeit konstant oder steigt nur sehr gering. Ein weiterer Test, der vom Arzt durchgeführt werden muss, ist der Atemtest bei dem der Wasserstoffgehalt des Atems durch Pusten in ein Röhrchen vor und nach Verabreichung von Laktose gemessen wird. Liegt eine Milchzuckerunverträglichkeit vor, kann der Arzt das Gas Wasserstoff nach einiger Zeit in der Atemluft nachweisen. Denn der Körper entwickelt Wasserstoff, wenn der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm weitergeleitet wird – also eine Laktoseintoleranz vorliegt.

Auch für den Gentest empfiehlt sich ein Arztbesuch. Beim Gentest lässt sich mittels eines Wangenabtrichs eine genetisch bedingte Milchzuckerunverträglichkeit einfach und sicher bestimmen. Die Speichelprobe wird im Labor auf genetisch bedingtes Nachlassen der Laktaseaktivität untersucht.

Richtige Ernährung bei Milchzuckerunverträglichkeit

Du leidest an Milchzuckerunverträglichkeit? CODECHECK hilft dir dabei, die richtigen Lebensmittel ausfindig zu machen, um trotz Intoleranz in herkömmlichen Supermärkten die passenden Produkte ausfindig machen zu können.

Nie wieder Kuhmilch?

Die Diagnose Laktoseunverträglichkeit bedeutet nicht zwangsläufig einen Total-Verzicht auf Kuhmilchprodukte. Je nachdem wie stark die Intoleranz ausgeprägt ist, können verarbeitete Milchprodukte wie Käse usw. verzehrt werden. Denn auch Produkte mit der Aufschrift “ohne Laktose” enthalten eine bestimmte Menge an Laktose - in Deutschland ist die Grenze für eine Kennzeichnung 100 mg pro 100 g Lebensmittel.

Babys, Kleinkinder, Kinder und Schwangerschaft

Wurde eindeutig eine Laktoseintoleranz diagnostiziert, muss auch bei Neugeborenen, Babys, Kleinkindern und Kindern auf Muttermilch sowie sämtliche Kindernahrung auf Kuhmilchbasis verzichtet werden. Nach Rücksprache mit dem Arzt kann eine Umstellung auf kuhmilchfreie Hydrolysat - bzw. Elementarnahrung erfolgen.

Während der Schwangerschaft sollten Laktoseintolerante den Kalziumgehalt im Blut im Auge behalten, da Kalzium ein wichtiger Nährstoff für die gesunde Entwicklung des Fötus ist. Meistens ist die Intoleranz jedoch nicht so stark, dass die Mutter keinerlei Milchprodukte vertragen würde. Um eine beschwerdefreie Schwangerschaft zu erleben und vor allem auch um Beschwerden vorzubeugen, sollte lediglich die konsumierte Milchmenge reduziert werden und weniger milchhaltige Nahrungsmittel verzehrt werden.

Laktosefreie Produkte als Alternative

Die Auswahl in Supermarkt-Regalen steigt und steigt. Das hat auch Vorteile für Laktoseintolerante Personen. Das Sortiment bietet neben den natürlich laktosefreien Lebensmitteln vermehrt Produkte, die mit künstlich hergestelltem Laktase verträglich gemacht werden.

Natürlich laktosefrei: Soja und Co.

Das Angebot an Lebensmitteln ist unendlich groß und bietet auch für Betroffene einer Laktoseunverträglichkeit eine Vielzahl an Produkten. Ganz ohne Bedenken können alle zusatzfreien Lebensmittel wie zum Beispiel Obst, Gemüse, Honig, Früchte, Nüsse, Fisch, Schaltentiere, Eier, Fleisch und Geflügel sowie Wasser verzehrt werden. Auch Milchersatzgetränke aus Soja, Reis, Mandeln oder Hafer stellen kein Problem bei Laktoseintoleranz dar. Ebenso wenig muss auf die Lebensmittel-Zutaten Laktat, Butterreinfett, Butterschmalz, Schmalzbutter, Pflanzliche Margarine, Milcheiweiß, Backmittel, Bindemittel, Stärke und Verdickungsmittel verzichtet werden.

Laktosefreie Kuhmilchprodukte

Der Handel hat vor allem in den letzten Jahren auf die hohe Zahl der Laktoseintoleranten reagiert. Produzenten bringen immer häufiger laktosefreie Produkte auf den Markt und erweitern die Möglichkeiten für Betroffene. Mittlerweile finden sich in den meisten Lebensmittelgeschäften gesonderte Regale mit laktosefreien Produkten, die an der speziellen Kennzeichnung “ohne Laktose” oder “laktosefrei” zu erkennen sind.

Laktase-Tabletten - die Lösung bei Laktoseunverträglichkeit?

Wird das milchzuckerspaltende Enzym Laktase nicht natürlich vom Körper gebildet, kann Laktase in Tabletten-, Lösungs- oder Pulverform gekauft und zusätzlich zu Mahlzeiten eingenommen werden. Laktase-Tabletten sind meist kostspielig, ermöglichen aber einen unbeschwerten Besuch im Restaurant oder anderer Essens-Einladungen.

Das Enzym Laktase - Was ist das?

Laktase ist ein körpereigenes Enzym, welches durch die Nahrung aufgenommenen Milchzucker in seine beiden Bestandteile Glukose und Galaktose spaltet. Ohne Aufspaltung können die Bestandteile des Milchzuckers nicht durch die Schleimhaut des Dünndarms aufgenommen werden. Daraus resultieren unangenehme und unerwünschte Bauchschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall. Normalerweise wird das Enzym Laktase beim Menschen im Kindesalter im Dünndarm produziert, um die Muttermilch zu vertragen. Im Laufe des Lebens nimmt die Laktaseproduktion bei vielen Personen ab und erschwert so die Verdauung von Milch und Milchprodukten.

Butter, Käse und andere Milchprodukte trotz Intoleranz genießen

Will man trotz Laktoseintoleranz auf Milchprodukte nicht verzichten, gibt es die Möglichkeit, Laktase in Form von Kautabletten oder Kapseln zu sich zu nehmen. Die Dosierung der Einnahme der entsprechenden pharmazeutische Produkten aus Drogerie oder Apotheke ist jedoch häufig schwierig abzuschätzen, da die Dosis an den Laktosegehalt des zu verzehrenden Produkts angepasst werden muss.

Ebenfalls zu beachten ist, dass der persönliche Laktasebedarf nicht nur von der über die Nahrung aufgenommenen Laktose abhängig ist, sondern auch von der körpereigenen Enzym-Produktion. Die Menge der einzunehmenden Laktase variiert also von Mensch zu Mensch und sollte sich stets an den individuellen Bedarf richten um eine beschwerdefreie Ernährung zu gewährleisten.