PREVAL Dermatica GmbH

Preval Lipogel Inhaltsstoffe & Erfahrungen

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für extrem trockene Hautzustände

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1 Hormonell wirksam
2 Enthält Mineralöl

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Bergland Bienensalbe
Bergland Bienensalbe
PAEDIPROTECT Wind & Wettercreme
Casida Engelwurzbalsam Baby & Kind
Casida Thymianbalsam mit Myrte für Erwachsene
Casida Thymianbalsam mit Myrte für Kinder
Casida Thymianbalsam mit Myrte für Kinder
Bübchen wind und wettercreme

Inhaltsstoffe

Petrolatum, Cyclopentasiloxane, Cera Microcristallina

*Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes. Im Fall von Unsicherheiten können Sie uns gerne kontaktieren.
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Labels & Gütesiegel

besonders empfehlenswert

Label-online (01/2022)
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Labels und Gütesiegel

Frühere Namen

V-Label (vegan)

Beschreibung

Essen und Trinken

Bereich

Tierwohl, Gesundheit

Produkte

Fleischfreie Lebensmittel

Kriterien

Labelgeber
Das V-Label wurde als Bildsymbol erstmals auf einem Kongress der Europäischen Vegetarier-Union (EVU) 1985 vorgestellt. Sie ist Inhaberin der Markenrechte am V-Label. Die EVU ist eine Dachorganisation der vegetarischen Organisationen Europas. Das Ziel der EVU ist, die Zusammenarbeit der europäischen vegetarischen Organisationen zu fördern und die Öffentlichkeit zu informieren.

Die schweizerische V-Label GmbH koordiniert die Einführung für die Kennzeichnung von Produkten und Dienstleistungen. Vergeben wird das Label in Deutschland vom Vegetarierbund Deutschland e. V. (VEBU).

Labelziele
Das seit 1996 vergebene Label hat zum Ziel, vegane Produkte, nicht nur aus dem Lebensmittelbereich, für den Verbraucher kenntlich zu machen und dadurch die Umsetzung einer veganen Lebensweise zu erleichtern.

Labelvergabe
Hersteller, die ihre Produkte mit dem Europäischen V-Label kennzeichnen lassen wollen, müssen sich an die zuständige vegetarische Organisation ihres Landes wenden. In Deutschland ist das der Vegetarierbund Deutschland e. V. (VEBU).

Der Hersteller muss alle Zutaten offen legen und die Produktionsstätte bei Bedarf zur Prüfung zugänglich machen. Sobald ein Produkt das Label tragen darf, ist der Hersteller verpflichtet, jede Änderung der Zutaten oder Deklaration des Produktes der zuständigen vegetarischen Organisation zu melden.

Zu den Kriterien der veganen Variante des Labels gehört, dass die Produkte die folgenden Zutaten oder Verarbeitungshilfsstoffe nicht enthalten: Es dürfen bei allen Produktions- und Verarbeitungsstufen keine Zutaten (einschließlich Zusatzstoffe, Trägerstoffe, Aromen und Enzyme) oder Verarbeitungshilfsstoffe verwendet werden, die tierischen Ursprungs sind. Produkte, die als GVO (enthält gentechnisch veränderte Organismen) deklariert werden müssen, können das Label nicht erhalten. Ein Eintrag tierischer Stoffe ist bis zu einem Richtwert von 0,1 Prozent zulässig. Die Überschreitung des Wertes führt nicht zwangsläufig zum Ausschluss einer Auslobung als vegetarisch, sofern hinreichende Vorkehrungen getroffen wurden, um den Wert zu unterschreiten.

Die Prüfung, ob die Vergabekriterien eingehalten werden, erfolgt auf Grundlage einer Selbstauskunft des Labelnehmers. Der VEBU prüft diese und schätzt das Risiko für Kriterienverletzungen ein. Je nach Einschätzung des Risikos kontrolliert ein unabhängiger Zertifizierer. Unternehmen, welche bereits ein System zur Trennung von veganen und nichveganen Produktionslinien treffen, haben ein geringes Risiko, andere ein höheres. Ein hohes Risiko führt zu einer Vor-Ort-Kontrolle vor der Vergabe des Labels. Bei einem mittleren Risiko wird innerhalb der ersten zwölf Monate nach Labelvergabe ein Audit durchgeführt. Besteht ein geringeres Risiko, findet maximal ein Audit pro Produktionsstätte innerhalb von drei Jahren statt.
Bei Bedarf werden Stichproben des Produktes in einem Labor untersucht. Bei Verstößen gegen die Vergabekriterien muss innerhalb einer dreimonatigen Frist nachgebessert werden, sonst wird das Label entzogen.

Kommentar

Es handelt sich um ein Label, das wesentlich zu Verbesserungen für Verbraucher führt, die sich vegan ernähren wollen.

Die Kriterien für die Vergabe des Labels werden vom Labelgeber unter Einbezug unabhängiger Institutionen entwickelt, der Vergabeprozess ist transparent. Umfassende, und von der Risikoeinschätzung des Labelgebers abhängige, regelmäßige und unabhängige Kontrollen machen das Label glaubwürdig.

Verstößt ein Labelnehmer gegen die Vergabekriterien des Labels, so wird eine Frist zur Nachbesserung gewährt, beziehungsweise Sanktionen verhängt. Verbraucher können alle wichtigen Informationen zum Label kostenlos abrufen.

Webseite

Hersteller - und Benutzerdaten

Produktinformationen

Weitere Informationen

preval LIPOGEL schützt die Haut der Hände vor Austrocknung und regeneriert die geschädigte Barrierefunktion der Haut. preval LIPOGEL beruhigt die Haut und mindert Spannungsgefühle deutlich. preval LIPOGEL erhält die natürliche Feuchtigkeit der Haut und macht trockene, rissige und zu Juckreiz neigende Haut glatt und geschmeidig. Wasserfrei und ohne Emulgatoren, Konservierungs-, Duft- und Farbstoffe ist preval LIPOGEL höchst verträglich und damit auch für die Pflege der empfindlichen Baby- und Kinderhaut geeignet. Zudem bildet preval LIPOGEL einen idealen Kälteschutz. Anwendung:preval LIPOGEL sparsam anwenden! 0,5-1 cm Salbenstrang zum Schutz und zur Pflege der Hände, Kniebeugen, Ellenbogen und anderer lokaler Hautpartien jeweils morgens (bei Bedarf mehrmals) und auch abends einreiben. Inhaltsstoffe: Petrolatum, Cyclopentasiloxane, Cera Microcristallina

Kategorie

Kälteschutz

Menge / Größe

50ml

Hersteller / Vertrieb

PREVAL Dermatica GmbH

Strichcode-Nummer

Herkunft

Deutschland

Marke

PREVAL Dermatica GmbH

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Lebens & Ernährungsweise

Einschätzung

Dieses Produkt ist vegan. Es ist für Personen mit einer veganen Lebensweise geeignet.

Auf welchen Informationen basiert die Einschätzung?

Dieses Produkt wird als vegan erkannt, weil das Label „V-Label vegan“ das Produkt als vegan ausweist.

Hinweis zur Einschätzung

Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Vegan-Status oder sind die Angaben unvollständig bzw. nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Codecheck.info kann nicht für die Richtigkeit der Angaben garantieren. Sollte die Einschätzung nicht richtig sein, so kannst du die Verpackungsangaben selbst korrigieren oder uns eine Nachricht senden.
Die Einschätzung beurteilt nicht ob die Inhaltsstoffe oder Produkte in Tierversuchen getestet worden sind.

Was ist vegan?

Veganismus ist eine Lebens- und Ernährungsweise. Dabei wird auf den Konsum von Produkten verzichtet, die tierischen Ursprungs sind oder Bestandteile tierischen Ursprungs beinhalten. Dazu zählen Lebensmittel und Kosmetika, die Inhaltsstoffe aus Fleisch, Fisch, Meerestieren, Milch, Ei und Honig enthalten. Einige Veganer verzichten zusätzlich auf Zoobesuche und den Besuch von Zirkussen mit Tiervorstellungen sowie auf Kleidung zum Beispiel aus Seide oder Leder.

Wieso vegan?

Veganismus wird meistens aus gesundheitlichen Aspekten und ethischer Überzeugung betrieben. Gründe dafür können unter anderem Tierschutz, Tierrecht und Umweltschutz sein. Aber auch nicht vegan lebende Menschen greifen zu veganen Alternativen, um ihren Verbrauch von tierischen Produkten zu reduzieren.

* Aufgrund von Zeitverzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite veröffentlichten Inhaltsstoffe und / oder Nährwerte mit den Angaben auf dem Etikett des Produkts übereinstimmen. Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant. Bei Unsicherheiten zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Zutaten

Inhaltsstoffe

Petrolatum, Cyclopentasiloxane, Cera Microcristallina

*Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes. Im Fall von Unsicherheiten können Sie uns gerne kontaktieren.

Inhaltsstoffe

Deutsch

Paraffinwachse

Funktionen

BINDEND

Sorgt für Kohäsion in kosmetischen Mitteln.

EMULSIONSSTABILISIEREND

Unterstützt die Emulsionsbildung und verbessert die Emulsionsbeständigkeit und -haltbarkeit.

TRÜBEND

Verringert die Transparenz und Lichtdurchlässigkeit von kosmetischen Mitteln.

VISKOSITÄTSREGELND

Erhöht oder verringert die Viskosität kosmetischer Mittel.

Problematik

Mineralölbasierte Inhaltsstoffe wie Paraffine, Petrolatum oder Cera Microcristallina werden häufig in kosmetischen Produkten eingesetzt, etwa in Cremes, Lippenpflege oder Salben. Sie bilden auf der Haut einen schützenden Film, der den Feuchtigkeitsverlust verringert und die Haut vor äußeren Einflüssen bewahren kann. Aufgrund dieser Eigenschaften sind sie vielseitig einsetzbar und gelten in hochraffinierter Form nach heutigem Kenntnisstand als gut verträglich. Daher werden sie nicht nur in vielen kosmetischen Produkten, sondern auch in einigen Medizinprodukten verwendet.

Mineralöle werden durch Destillation aus Erdöl gewonnen, einem nicht nachwachsenden Rohstoff. Ihre Herstellung wird daher unter Nachhaltigkeitsaspekten kritisch diskutiert, da Förderung und Verarbeitung von Erdöl mit Umweltbelastungen verbunden sein können.

Ein weiterer Diskussionspunkt sind mögliche Verunreinigungen aus dem Herstellungsprozess. Qualitativ minderwertige Paraffine können MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons) enthalten, von denen einige als potenziell krebserregend gelten. Zudem wurden in Tierversuchen bei bestimmten dünnflüssigen Paraffinen, den sogenannten MOSH (Mineral Oil Saturated Hydrocarbons), zelluläre Effekte beobachtet. Dickflüssige Mineralöle mit einem Molekulargewicht über 480 Dalton gelten hingegen als sicherer.

Nach Empfehlungen des europäischen Kosmetikverbands „Cosmetics Europe“ und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) unterliegen kosmetische Rohstoffe daher Reinheitsanforderungen, die insbesondere den Gehalt an MOAH möglichst ausschließen sollen. Für Lippenpflegeprodukte wird zudem empfohlen, bevorzugt höher viskose Paraffine und Wachse (>480 Da) zu verwenden.

Allerdings beruhen diese Anforderungen bislang überwiegend auf Richtwerten und sind für Hersteller nicht verbindlich. Entsprechend zeigen Stichprobenanalysen, dass in einzelnen kosmetischen Produkten weiterhin Mineralölverunreinigungen nachweisbar sein können. Medizinprodukte unterliegen in der Regel strengeren Prüf- und Reinheitsanforderungen und gelten als sicher.

Datenquellen

Aktualisierte Stellungnahme Nr. 008/2018 des BfR vom 27. Februar 2018: Hochraffinierte Mineralöle in Kosmetika

European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances

Gesundheitsdepartement des Kantons Basel Stadt, Kantonales Laboratorium: 06.10.2023: Lippenpflegeprodukte/Mineralparaffine (MOSH/MOAH) https://media.bs.ch/original_file/e8318277ca662bf7b792442085bed55074ecd75b/2023-lippenpflege.pdf

Chemische und Veterinäruntersuchungsämter Baden-Württemberg (CVUA): 28.05.2019: https://www.ua-bw.de/pub/beitrag.asp?subid=2&ID=2976&Thema_ID=4&lang=DE

Pirow et al. (2019). Mineral oil in food, cosmetic products, and in products regulated by other legislations. Critical Reviews in Toxicology, 49(9), 742–789. https://doi.org/10.1080/10408444.2019.1694862

Deutsch

Silikonöl

Funktionen

GESCHMEIDIG MACHEND

Macht die Haut geschmeidig und glättet sie.

HAARKONDITIONIEREND

Macht das Haar leicht kämmbar, geschmeidig, weich und glänzend und/oder verleiht ihm Volumen, Geschmeidigkeit, Glanz usw.

HAUTPFLEGEND

Hält die Haut in einem guten Zustand.

LÖSUNGSMITTEL

Löst andere Stoffe auf.

Problematik

Verdacht auf hormonelle Wirksamkeit.
Cyclische Siloxane (D4, D5, D6) stehen auf der Liste besonders besorgniserregender Stoffe der EU, da sie als umweltgefährdend, persistent und bioakkumulierend gelten. Sie verbleiben lange in der Umwelt und reichern sich in Organismen an; einige werden zudem als hormonell wirksam eingestuft. Die Verwendung von D4 und D5 in abwaschbaren Produkten ist bereits seit 2020 weitgehend untersagt. Ab 6. Juni 2026 dürfen Produkte mit einem Gehalt von 0,1 % oder mehr dieser Stoffe in der EU nicht mehr verkauft oder eingesetzt werden, wobei für bestimmte Bereiche wie Kosmetik (Frist bis 2027) und Medizinprodukte (Frist bis 2031) Übergangsregelungen bestehen. Auch als Verunreinigung können cyclische Siloxane in Silikon-Polymeren vorkommen; hierfür gibt es bislang keine spezifischen Regelungen.

Datenquellen

European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances

Kandidatenliste der besonders besorgniserregenden Stoffe (SVHC). Europäische Chemikalienagentur (ECHA). 21.01.2025 https://echa.europa.eu/de/candidate-list-table

https://edlists.org - Liste II: Stoffe, die derzeit auf EU-Ebene aufgrund ausdrücklicher Bedenken hinsichtlich möglicher endokriner Eigenschaften bewertet werden; Update 2025/06

Deutsch

Vaseline

Funktionen

ANTISTATISCH

Verringert die statische Elektrizität, indem die elektrische Aufladung an der Oberfläche neutralisiert wird.

GESCHMEIDIG MACHEND

Macht die Haut geschmeidig und glättet sie.

Problematik

Mineralölbasierte Inhaltsstoffe wie Paraffine, Petrolatum oder Cera Microcristallina werden häufig in kosmetischen Produkten eingesetzt, etwa in Cremes, Lippenpflege oder Salben. Sie bilden auf der Haut einen schützenden Film, der den Feuchtigkeitsverlust verringert und die Haut vor äußeren Einflüssen bewahren kann. Aufgrund dieser Eigenschaften sind sie vielseitig einsetzbar und gelten in hochraffinierter Form nach heutigem Kenntnisstand als gut verträglich. Daher werden sie nicht nur in vielen kosmetischen Produkten, sondern auch in einigen Medizinprodukten verwendet.

Mineralöle werden durch Destillation aus Erdöl gewonnen, einem nicht nachwachsenden Rohstoff. Ihre Herstellung wird daher unter Nachhaltigkeitsaspekten kritisch diskutiert, da Förderung und Verarbeitung von Erdöl mit Umweltbelastungen verbunden sein können.

Ein weiterer Diskussionspunkt sind mögliche Verunreinigungen aus dem Herstellungsprozess. Qualitativ minderwertige Paraffine können MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons) enthalten, von denen einige als potenziell krebserregend gelten. Zudem wurden in Tierversuchen bei bestimmten dünnflüssigen Paraffinen, den sogenannten MOSH (Mineral Oil Saturated Hydrocarbons), zelluläre Effekte beobachtet. Dickflüssige Mineralöle mit einem Molekulargewicht über 480 Dalton gelten hingegen als sicherer.

Nach Empfehlungen des europäischen Kosmetikverbands „Cosmetics Europe“ und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) unterliegen kosmetische Rohstoffe daher Reinheitsanforderungen, die insbesondere den Gehalt an MOAH möglichst ausschließen sollen. Für Lippenpflegeprodukte wird zudem empfohlen, bevorzugt höher viskose Paraffine und Wachse (>480 Da) zu verwenden.

Allerdings beruhen diese Anforderungen bislang überwiegend auf Richtwerten und sind für Hersteller nicht verbindlich. Entsprechend zeigen Stichprobenanalysen, dass in einzelnen kosmetischen Produkten weiterhin Mineralölverunreinigungen nachweisbar sein können. Medizinprodukte unterliegen in der Regel strengeren Prüf- und Reinheitsanforderungen und gelten als sicher.

Datenquellen

Aktualisierte Stellungnahme Nr. 008/2018 des BfR vom 27. Februar 2018: Hochraffinierte Mineralöle in Kosmetika

European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances

Gesundheitsdepartement des Kantons Basel Stadt, Kantonales Laboratorium: 06.10.2023: Lippenpflegeprodukte/Mineralparaffine (MOSH/MOAH) https://media.bs.ch/original_file/e8318277ca662bf7b792442085bed55074ecd75b/2023-lippenpflege.pdf

Chemische und Veterinäruntersuchungsämter Baden-Württemberg (CVUA): 28.05.2019: https://www.ua-bw.de/pub/beitrag.asp?subid=2&ID=2976&Thema_ID=4&lang=DE

Pirow et al. (2019). Mineral oil in food, cosmetic products, and in products regulated by other legislations. Critical Reviews in Toxicology, 49(9), 742–789. https://doi.org/10.1080/10408444.2019.1694862

Deutsch

Paraffinwachse

Funktionen

BINDEND

Sorgt für Kohäsion in kosmetischen Mitteln.

EMULSIONSSTABILISIEREND

Unterstützt die Emulsionsbildung und verbessert die Emulsionsbeständigkeit und -haltbarkeit.

TRÜBEND

Verringert die Transparenz und Lichtdurchlässigkeit von kosmetischen Mitteln.

VISKOSITÄTSREGELND

Erhöht oder verringert die Viskosität kosmetischer Mittel.

Problematik

Mineralölbasierte Inhaltsstoffe wie Paraffine, Petrolatum oder Cera Microcristallina werden häufig in kosmetischen Produkten eingesetzt, etwa in Cremes, Lippenpflege oder Salben. Sie bilden auf der Haut einen schützenden Film, der den Feuchtigkeitsverlust verringert und die Haut vor äußeren Einflüssen bewahren kann. Aufgrund dieser Eigenschaften sind sie vielseitig einsetzbar und gelten in hochraffinierter Form nach heutigem Kenntnisstand als gut verträglich. Daher werden sie nicht nur in vielen kosmetischen Produkten, sondern auch in einigen Medizinprodukten verwendet.

Mineralöle werden durch Destillation aus Erdöl gewonnen, einem nicht nachwachsenden Rohstoff. Ihre Herstellung wird daher unter Nachhaltigkeitsaspekten kritisch diskutiert, da Förderung und Verarbeitung von Erdöl mit Umweltbelastungen verbunden sein können.

Ein weiterer Diskussionspunkt sind mögliche Verunreinigungen aus dem Herstellungsprozess. Qualitativ minderwertige Paraffine können MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons) enthalten, von denen einige als potenziell krebserregend gelten. Zudem wurden in Tierversuchen bei bestimmten dünnflüssigen Paraffinen, den sogenannten MOSH (Mineral Oil Saturated Hydrocarbons), zelluläre Effekte beobachtet. Dickflüssige Mineralöle mit einem Molekulargewicht über 480 Dalton gelten hingegen als sicherer.

Nach Empfehlungen des europäischen Kosmetikverbands „Cosmetics Europe“ und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) unterliegen kosmetische Rohstoffe daher Reinheitsanforderungen, die insbesondere den Gehalt an MOAH möglichst ausschließen sollen. Für Lippenpflegeprodukte wird zudem empfohlen, bevorzugt höher viskose Paraffine und Wachse (>480 Da) zu verwenden.

Allerdings beruhen diese Anforderungen bislang überwiegend auf Richtwerten und sind für Hersteller nicht verbindlich. Entsprechend zeigen Stichprobenanalysen, dass in einzelnen kosmetischen Produkten weiterhin Mineralölverunreinigungen nachweisbar sein können. Medizinprodukte unterliegen in der Regel strengeren Prüf- und Reinheitsanforderungen und gelten als sicher.

Datenquellen

Aktualisierte Stellungnahme Nr. 008/2018 des BfR vom 27. Februar 2018: Hochraffinierte Mineralöle in Kosmetika

European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances

Gesundheitsdepartement des Kantons Basel Stadt, Kantonales Laboratorium: 06.10.2023: Lippenpflegeprodukte/Mineralparaffine (MOSH/MOAH) https://media.bs.ch/original_file/e8318277ca662bf7b792442085bed55074ecd75b/2023-lippenpflege.pdf

Chemische und Veterinäruntersuchungsämter Baden-Württemberg (CVUA): 28.05.2019: https://www.ua-bw.de/pub/beitrag.asp?subid=2&ID=2976&Thema_ID=4&lang=DE

Pirow et al. (2019). Mineral oil in food, cosmetic products, and in products regulated by other legislations. Critical Reviews in Toxicology, 49(9), 742–789. https://doi.org/10.1080/10408444.2019.1694862

Deutsch

Silikonöl

Funktionen

GESCHMEIDIG MACHEND

Macht die Haut geschmeidig und glättet sie.

HAARKONDITIONIEREND

Macht das Haar leicht kämmbar, geschmeidig, weich und glänzend und/oder verleiht ihm Volumen, Geschmeidigkeit, Glanz usw.

HAUTPFLEGEND

Hält die Haut in einem guten Zustand.

LÖSUNGSMITTEL

Löst andere Stoffe auf.

Problematik

Verdacht auf hormonelle Wirksamkeit.
Cyclische Siloxane (D4, D5, D6) stehen auf der Liste besonders besorgniserregender Stoffe der EU, da sie als umweltgefährdend, persistent und bioakkumulierend gelten. Sie verbleiben lange in der Umwelt und reichern sich in Organismen an; einige werden zudem als hormonell wirksam eingestuft. Die Verwendung von D4 und D5 in abwaschbaren Produkten ist bereits seit 2020 weitgehend untersagt. Ab 6. Juni 2026 dürfen Produkte mit einem Gehalt von 0,1 % oder mehr dieser Stoffe in der EU nicht mehr verkauft oder eingesetzt werden, wobei für bestimmte Bereiche wie Kosmetik (Frist bis 2027) und Medizinprodukte (Frist bis 2031) Übergangsregelungen bestehen. Auch als Verunreinigung können cyclische Siloxane in Silikon-Polymeren vorkommen; hierfür gibt es bislang keine spezifischen Regelungen.

Datenquellen

European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances

Kandidatenliste der besonders besorgniserregenden Stoffe (SVHC). Europäische Chemikalienagentur (ECHA). 21.01.2025 https://echa.europa.eu/de/candidate-list-table

https://edlists.org - Liste II: Stoffe, die derzeit auf EU-Ebene aufgrund ausdrücklicher Bedenken hinsichtlich möglicher endokriner Eigenschaften bewertet werden; Update 2025/06

Deutsch

Vaseline

Funktionen

ANTISTATISCH

Verringert die statische Elektrizität, indem die elektrische Aufladung an der Oberfläche neutralisiert wird.

GESCHMEIDIG MACHEND

Macht die Haut geschmeidig und glättet sie.

Problematik

Mineralölbasierte Inhaltsstoffe wie Paraffine, Petrolatum oder Cera Microcristallina werden häufig in kosmetischen Produkten eingesetzt, etwa in Cremes, Lippenpflege oder Salben. Sie bilden auf der Haut einen schützenden Film, der den Feuchtigkeitsverlust verringert und die Haut vor äußeren Einflüssen bewahren kann. Aufgrund dieser Eigenschaften sind sie vielseitig einsetzbar und gelten in hochraffinierter Form nach heutigem Kenntnisstand als gut verträglich. Daher werden sie nicht nur in vielen kosmetischen Produkten, sondern auch in einigen Medizinprodukten verwendet.

Mineralöle werden durch Destillation aus Erdöl gewonnen, einem nicht nachwachsenden Rohstoff. Ihre Herstellung wird daher unter Nachhaltigkeitsaspekten kritisch diskutiert, da Förderung und Verarbeitung von Erdöl mit Umweltbelastungen verbunden sein können.

Ein weiterer Diskussionspunkt sind mögliche Verunreinigungen aus dem Herstellungsprozess. Qualitativ minderwertige Paraffine können MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons) enthalten, von denen einige als potenziell krebserregend gelten. Zudem wurden in Tierversuchen bei bestimmten dünnflüssigen Paraffinen, den sogenannten MOSH (Mineral Oil Saturated Hydrocarbons), zelluläre Effekte beobachtet. Dickflüssige Mineralöle mit einem Molekulargewicht über 480 Dalton gelten hingegen als sicherer.

Nach Empfehlungen des europäischen Kosmetikverbands „Cosmetics Europe“ und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) unterliegen kosmetische Rohstoffe daher Reinheitsanforderungen, die insbesondere den Gehalt an MOAH möglichst ausschließen sollen. Für Lippenpflegeprodukte wird zudem empfohlen, bevorzugt höher viskose Paraffine und Wachse (>480 Da) zu verwenden.

Allerdings beruhen diese Anforderungen bislang überwiegend auf Richtwerten und sind für Hersteller nicht verbindlich. Entsprechend zeigen Stichprobenanalysen, dass in einzelnen kosmetischen Produkten weiterhin Mineralölverunreinigungen nachweisbar sein können. Medizinprodukte unterliegen in der Regel strengeren Prüf- und Reinheitsanforderungen und gelten als sicher.

Datenquellen

Aktualisierte Stellungnahme Nr. 008/2018 des BfR vom 27. Februar 2018: Hochraffinierte Mineralöle in Kosmetika

European Commission, Cosmetic Ingredients & Substances

Gesundheitsdepartement des Kantons Basel Stadt, Kantonales Laboratorium: 06.10.2023: Lippenpflegeprodukte/Mineralparaffine (MOSH/MOAH) https://media.bs.ch/original_file/e8318277ca662bf7b792442085bed55074ecd75b/2023-lippenpflege.pdf

Chemische und Veterinäruntersuchungsämter Baden-Württemberg (CVUA): 28.05.2019: https://www.ua-bw.de/pub/beitrag.asp?subid=2&ID=2976&Thema_ID=4&lang=DE

Pirow et al. (2019). Mineral oil in food, cosmetic products, and in products regulated by other legislations. Critical Reviews in Toxicology, 49(9), 742–789. https://doi.org/10.1080/10408444.2019.1694862

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