... her mit probiotischen Nahrungsmitteln!

Gesunde Verdauung dank Probiotika?

... her mit probiotischen Nahrungsmitteln! - Gesunde Verdauung dank Probiotika?

Probiotik

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Hast du öfters mal Verdauungsprobleme? Gut möglich, denn Hauptauslöser sind Stress, hoher Zuckerkonsum und Antibiotika, welche die Darmflora des Körpers durcheinander bringen. Natürliche probiotische Lebensmittel helfen, das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Probiotika: Das Wort stammt aus dem griechischen (pro bios) und bedeutet „für das Leben.“ Probiotika sind vor allem aus der Werbung als lebende Kulturen in Milchprodukten bekannt, die müde Bäuche wieder fit machen. Es gibt sie auch in Kapsel- oder Tablettenform. Dieses Geld kannst du dir allerdings sparen, weil wir einfach Mutter Natur gefragt hat, welche natürlich probiotischen Lebensmittel sie für uns bereithält.

1. Sauerkraut

Du magst den Bayernburger und Hotdogs NYC-Style? Dann ist dieses Nahrungsmittel deine Nummer eins. Es enthält viel Vitamin C, aber auch Milchsäurebakterien, die im Darm probiotisch wirken. Achte bitte beim Kauf darauf, die rohe Version zu erstehen. Mehr Geschmack und mehr Nährstoffe – es wird im Gegensatz zum Dosenkraut nicht erhitzt.

Hunger? Hier geht’s zum Sauerkraut-Quiche Rezept.

2. Sauerteig

Noch mehr deutsche Küche: Sauerteigbrot ist dran! Die fein säuerliche Note im Brot kommt von Laktobazillen, die Gase bilden und es aufgehen lassen. Wenn man Sauerteigbrot isst, nimmt man viele dieser wichtigen Bakterien mit aus, die dann ihre Arbeit im Verdauungstrakt wieder aufnehmen.

Lust drauf? Hier geht’s zum Grundrezept für den Sauerteig.

3. Joghurt

Was gibt es leckereres, als den Tag mit hausgemischtem Müsli, frischen Früchten und einem grosszügigen Klacks Nature-Joghurt zu beginnen?

Joghurt entsteht durch Fermentieren der Milch. Bakterien, die Milchsäure produzieren, „verwandeln“ die Milch bei Raumtemperatur in Joghurt. Übrigens gibt es auch Bakterienkulturen, die nichttierischen Ursprungs sind. So kann man auch aus Soja- oder Mandelmilch Joghurt machen.

Hier geht’s zum weizenfreien Dinkel-Knuspermüsli.

probiotische Ernährung

4. Kefir

Kefir ist etwas weniger bekannt als Joghurt, es handelt sich aber ebenfalls um ein fermentiertes Milchprodukt. Am ehesten kann man ihn als Joghurt zum Trinken beschreiben. Kefir kommt aus dem russischen Nordkaukasus und enthält viele Probiotika, Vitamin B12, Kalzium und Magnesium. Er soll zudem helfen, Entzündungen zu bekämpfen und Laktose zu verdauen.

5. Kimchi

Ausflug nach Asien. Die Koreaner schwören drauf, während man bei uns noch ein wenig schräg angeschaut wird, wenn’s einem danach gelüstet. Kimchi ist Gemüse, welches man in Milchsäure einlegt und gären lässt - genau wie das Sauerkraut ist es eine Vitamin-C-Bombe. Am beliebtesten sind Chinakohl, Gurken, Lauch und Rettich

6. Miso

Sayonara Japan! Miso ist eine Paste, die man in der japanischen Küche hernimmt und aus fermentieren Sojabohnen, Reis, Gerste und anderen Sorten hergestellt wird. Japanische Forscher haben bewiesen, dass sich Miso die Verdauung verbessert, das Risiko für Herzerkrankungen senkt und Krebs bekämpft.

7. Tempeh

Tempeh kommt aus Indonesien und besteht aus Sojabohnen. Auch in Indien, China und Malaysia wird er vor allem in vegetarischen Gerichten verwendet. Im Falle von Tempeh geschieht die Fermentation mit Hilfe eines Pilzes, der die Sojabohnen zusammenhält - der Geschmack ist recht neutral, die Konsistenz erinnert an Cake. Er enthält viele Vitamine, Mineralien und Probiotika.

Quelle: ecowoman.ch

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