Zucker, wo man keinen erwartet

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Würfelzucker

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Zucker lässt sich mittlerweile in unzähligen Lebensmitteln finden. Auch dort, wo man eigentlich gar keinen erwartet.

Selbst wer auf Naschwaren und Süßgetränke verzichtet, nimmt eine ganze Menge Zucker zu sich. Verzichtet die Industrie auf Fett als Geschmacksverstärker wird meistens Zucker verwendet. Zahlreiche verarbeitete Lebensmittel enthalten mehr Zucker, als man ihnen eigentlich zutrauen würde.

Viel Zucker auch bei Salzigem

Beispielsweise im „M-Classic-Thongericht“ von der Migros. Eigentlich sollte man meinen, dass Thunfisch gesund ist. Ist er auch. Doch die Dose enthält fast drei Würfelzucker. In einer Falsche „Anna's Best Balsamico“ stecken sogar knapp elf Würfel! Auf zwei Esslöffel Salatsauce, die man pro Person benötigt, macht das immer noch ein Stück Würfelzucker. Sogar Toastbrot wird künstlich gesüsst. Drei Scheiben „Prix-Garantie-Toastbrot“ von Coop enthalten mehr als ein Stück Würfelzucker. Ohne Butter und Konfitüre, versteht sich.

Die Liste könnte man endlos weiterführen. Auch an sich sehr salzige Lebensmittel wie Bratspeck, Rauchlachs oder Würste enthalten Zucker. Die Industrie rechtfertig sich mit „technologischen Gründen“. Der Süssstoff beispielsweise diene als Nährboden für die Hefe oder soll gleichbleibenden Geschmack garantieren. Zucker fungiert also meist als Geschmacksträger. Ausserdem sei nur ein Teil Kristallzucker, der Rest seien natürliche Süssstoffe.

Dennoch, wer zuckerarm essen will, sollte möglichst oft mit frischen Zutaten selber kochen. So lässt sich vermeiden, dass man versteckte Kalorien zu sich nimmt, die man eigentlich gar nicht erwartet hatte.

Quelle: K-Tipp Oktober 2015

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