Woran man wirklich gutes Brot erkennt

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Brot aus dem Steinofen

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Brot gibt es heutzutage überall zu kaufen – sogar an der Tankstelle. Aber gutes Brot erkennt man nicht nur am Geschmack oder Preis, sondern daran, wie es gemacht wird.

In jedem Discounter oder Tankstellen-Shop findet man eine Ecke mit Backwaren. Dort gibt es angeblich frische Brötchen zu kaufen – zu günstigen Preisen. Bereits jeder fünfte Deutsche kauft an diesen Orten sein Brot. Doch mit echtem Bäckerhandwerk haben diese Produkte wenig zu tun.

Massenware aus Fertigbackmischung

Die Brote und Backwaren werden europaweit industriell hergestellt. Künstliche Enzyme und andere Hilfsmittel sorgen für lange Haltbarkeit, Biss und Farbe. Die „frischen“ Brötchen werden nach langen Transportwegen vor Ort aufgetaut und aufgebacken. Gutes Brot ist das nicht.

Ein gutes Brot ist ein Brot, welches nicht in der vollautomatischen Backstrasse, sondern in der regionalen Backstube hergestellt wurde. Ohne lange Transportwege, dafür mit traditionellen Fertigkeiten. Nur noch wenige grosse Bäckereiketten gibt es in Deutschland – dafür betreiben manche unzählige Filialen. Einige von ihnen auch landesweit. Auch wenn dies Ketten sind, verdienen sie den Namen Bäckerei. In der Regel betreiben Bäckereiketten eine oder mehrere eigene Backstuben. Sie lassen sich also nicht von externen Firmen beliefern, sondern backen ihr Brot selbst.

In solchen Backstuben findet immer noch viel Handarbeit statt. Künstliche Enzyme werden aber auch dort eingesetzt. Jedoch backen die meisten Filialbäcker nach eigener Rezeptur und verzichten auf Fertigbackmischungen. Von der Bäckerei werden die „rohen“ Brötchen entweder gekühlt auf wenige Grad Celsius, oder tiefgefroren auf die Filialen verteilt, wo sie dann gebacken werden.

Lokale Handwerksbäcker unterstützen

Kleine Bäckerei

Echtes Brot gibt es aber fast nur noch beim Bio-Bäcker zu kaufen. Dieses Brot enthält kaum Zusatzstoffe, wurde mit hochwertigen Rohstoffen hergestellt und wird nicht tiefgekühlt und wieder aufgetaut. Traditionelle Fertigungsmethoden konkurrieren hier gegen hochindustrialisierte Backfabriken. Der Bio-Bäcker verwendet jedoch rein biologische Zutaten und hat oft auch andere Brotsorten im Angebot. Das rechtfertigt den leicht höheren Preis. Und nicht jedes Brot sieht genau gleich aus wie das andere. Hier steht Qualität über Quantität – richtig gutes Brot halt!

Wer gutes Brot will, soll die Region unterstützen und beim lokalen Bäcker einkaufen. Nur kurze bis gar keine Transportwege garantieren frische Backware. Brot vom Bio- oder Handwerksbäcker kostet natürlich mehr als im Discounter – dafür ist es gutes Brot und keine Fliessbandware. Ein leckeres Brot sieht nicht immer jeden Tag genau gleich aus. Auch gibt es frisches Brot meist nur morgens zu kaufen, weil echte Brötchen nur einmal am Tag gebacken werden. Und wer ganz sicher gehen will, was in seinem Brot drin ist, kann auch zu Hause backen. Gute Zutaten findet man in jedem Bioladen und Rezepte gibt es zuhauf im Internet.

Ein Versuch ist es wert!

Quelle: utopia.de

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