Anzeige
Anzeige

Wie süchtig sind wir nach Süßem?

Buch-Tipp

Wie süchtig sind wir nach Süßem? - Buch-Tipp

Süchtig nach Süßem

von

Inke Jochims hat das Buch „Süchtig nach Süßem“ geschrieben. Es ist eine kurze physiologische Abhandlung dessen, was im Körper alles passiert, wenn Zucker verspeist wird.

Anzeige

Wusstest du, dass die WHO vor kurzem die tägliche, empfohlene Obergrenze für Zucker auf fünf Prozent der eingenommenen Tageskalorien gesenkt hat? Das sind etwa 25 Gramm Zucker oder sechs Teelöffel. Das ist ziemlich wenig, und diese Menge überschreiten wir meist unbewusst. Zucker essen ist keine Entscheidung, sondern ein Bedürfnis, dem der Mensch ausgeliefert ist, sagt Autorin Jochims.

Sie prangert in ihrem Werk „Food-Konzerne“ an: Das Unwissen, wo und wie Zucker versteckt wird, macht den Konsumenten manipulierbar. Konzerne nutzen dieses Unwissen aus, um ihre Produkte besser vermarkten zu können. Das hat insbesondere mit dem Belohnungssystem des Körpers zu tun, dass auf Zucker ähnlich wie auf harte Drogen wie Heroin reagiert.

Verständliche Erklärungen

Sie erklärt, worin der Unterschied zwischen weißem und braunem Zucker besteht, wie sich Fruktose und Glukose unterscheiden und wie die Verdauung funktioniert. Es ist interessant zu lesen, wie Bauchspeicheldrüse, Sättigungshormone und der Botenstoff Serotonin an unterschiedlichen Schlüsselorten im Körper interagieren. Zudem klärt sie über Zuckermythen auf.

Die Autorin sagt, dass wir unseren Körper eigentlich ständig überzuckern, weil industriell gefertigte Nahrung (auch wenn sie „salzig“ ist), riesige Mengen Zucker enthält. Sie kennt vor allem kein Pardon, wenn es um versteckten Zucker geht: Egal ob Smoothies, Balsamico oder Ketchup – alle bekommen ihr Fett weg. Oder eben nicht.

Wie der derstandard.at treffend beschreibt, ist das Buch kein Kochbuch, hat aber das Potential, den (unbewusst) süchtigen Menschen dabei zu helfen, wirklich gesunde Kaufentscheidungen zu fällen. Besonders hebt die Webseite die Tabelle „Ernährungsmöglichkeiten, die heilen und zufriedenstellen“ hervor.

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

Codecheck.info
5/5 1 Stimme

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

weihnachtsmarkt2
Gesündere Alternativen –
Zuckerkonsum
Zuckerkonsum –

Synthetische Poylmere auf unserer Haut

Makeup Mikroplastik

Diese 6 Make-ups enthalten Mikroplastik

In vielen Kosmetikprodukten, von Shampoo über Peeling bis hin zu Mascara und eben auch Make-up stecken Mikroplastik oder - in flüssiger oder gelartiger Form - sogenannte synthetische Polymere. Diese Stoffe gelangen beim Abschminken über das Abwasser ins Meer und gefährden so Umwelt und Meeresbewohner. Was schmieren wir uns da eigentlich ins Gesicht?

PEGs

Duschen

Diese Duschgele trocknen Deine Haut aus

Es ist paradox: Wir duschen, um uns etwas Gutes zu tun. Doch stattdessen strapazieren wir mit jedem Gang unter die Brause regelmäßig unsere Haut. Der Grund dafür sind Polyethylenglykolverbindungen in Duschgelen, die unsere körpereigene Schutzhülle schwächen können.

RDA-Wert

Mikroplastik in Zahnpasta

Diese versteckte Angabe auf Deiner Zahnpasta ist wichtig!

Auf was achtet ihr beim Zahnpasta-Kauf? Geschmack, Schaumbildung und ein hoher Fluoridanteil sind oft ausschlaggebend, wichtig ist aber auch der RDA-Wert. Der gibt an, wie stark die Zahncreme den schützenden Zahnschmelz abreibt. Wie hoch darf dieser maximal sein und welche Zahncremes sind am besten geeignet?