Wenn Süßigkeiten zum Problem werden

Immer mehr Kinder leiden unter Fettleibigkeit

Wenn Süßigkeiten zum Problem werden - Immer mehr Kinder leiden unter Fettleibigkeit

Im Süßigkeitenladen

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„Mama, darf ich was Süßes?“ Wer kann da schon Nein sagen. Doch wenn Süßigkeiten zur Sucht werden, gefährden derlei Liebesbeweise das Kindeswohl.

Wenn Süßigkeiten zum Problem werden

Bereits im Juni 2004 titelte der Stern „Übergewichtige Kinder, Generation XXL“. Die erschreckende Schlagzeile lautete: „Sie werden immer mehr, und sie werden immer dicker: Gut 3,5 Millionen Jungen und Mädchen in Deutschland leiden an Übergewicht“. Acht Jahre später war landesweit schon jedes fünfte Kind übergewichtig. Die Statistiken in Österreich und der Schweiz zeigen vergleichbare Ergebnisse.

Babyspeck oder Adipositas?

Wann genau aber ist ein Kind fettleibig (adipös)? Zahlreiche Internet-Tabellen zum Body Mass Index (BMI) geben Aufschluss. Der BMI wird errechnet, indem das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Metern mal die Körpergröße in Metern geteilt wird. Die BMI-Norm wächst mit der Größe des Kindes. Mit vier Jahren liegt ab einem BMI von 16,8 kg/m2 Übergewicht vor, ab 18,2 kg/m2 Adipositas. Mit 12 Jahren hingegen ist ein Kind ab 21,8 kg/m2 übergewichtig, ab 25,2 kg/m2 adipös (Bundesamt für Gesundheit Schweiz).

Dicker Junge isst Süßigkeiten

Was ist so verlockend an Cola, Kuchen und anderen Kalorienbomben?

„Zucker macht zufrieden“ und „Fett ist ein Geschmacksträger“ lassen sich die zahlreichen wissenschaftlichen Erläuterungen hierzu auf den Punkt bringen. Wird übermäßiger Zuckerkonsum zur Gewohnheit, entsteht ein Suchtfaktor. Der Genuss von Kohlenhydraten und insbesondere von Zucker bewirkt, dass der Körper Insulin ausschüttet. „Dieses wiederum sorgt dafür, dass dem Blut zu viel Blutzucker entzogen wird, der Blutzuckerspiegel also stark absinkt. Das verursacht dann die bekannten Heißhungerattacken“, erklärt Dagmar l'Allemand, Spezialistin für Übergewicht im Kinderspital St. Gallen.

Frag Mutti: Tipps und Tricks rund um Süßigkeiten

  • Auf zuckerhaltige Getränke als Durstlöscher sollte verzichtet werden (macht den Durst eh nur größer).
  • Nach einer ausgewogenen Mahlzeit braucht der Körper nur eine geringe Zuckermenge um zusätzlich zum Gefühl der Sättigung das der Zufriedenheit zu verspüren.
  • Süßigkeiten in Reichweite des Kindes werden natürlich aufgegessen. Es empfiehlt sich eine Aufbewahrung der Leckereien dort, wo das Kind sie nicht erreichen kann.
  • Gummibärchen statt Schokolade: Zwar enthalten diese ebenfalls Zucker, aber zumindest kein Fett. Inzwischen gibt es auch eine große Auswahl an veganen Gummibärchen ohne Gelatine.
  • Schokolade mal gesund: Es bedarf nur einiger dekorativer Streifen geschmolzener Schokolade auf frisch aufgeschnittenem Obst, um es zur Sensation für kleine Genießer zu machen.

Gesunde Alternative zu überzuckerten Produkten:

Quellen:

http://www.beobachter.ch/natur/forschung-wissen/gesundheit-medizin/artikel/uebergewicht_wie-viel-zucker-darf-es-sein/#

http://www.stern.de/wissen/mensch/uebergewichtige-kinder-generation-xxl-524828.html

http://www.blv.admin.ch/themen/04679/index.html?lang=de

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