Warum fettige Haut ein Vorteil ist

„Problemhaut“ kann sich auszahlen

Warum fettige Haut ein Vorteil ist - „Problemhaut“ kann sich auszahlen

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Du hast fettige Haut? Dann kannst Du Dich freuen, denn: Je fettiger die Haut, desto langsamer altert sie. Das heißt, Fältchen und andere Zeichen der Hautalterung treten später auf, als bei trockener Haut. Wir erklären Dir weshalb.

So entsteht fettige Haut

Ob unsere Haut eher trocken oder fettig ist, hängt von der Produktivität unserer Talgdrüsen ab. Diese liegen in den äußeren Hautschichten und haben die Aufgabe unsere Haut mit Fett zu versorgen. Das Hautfett auch Sebum genannt, schützt die Haut und hält sie geschmeidig.

Wie viel Sebum unsere Talgdrüsen absondern ist zum einen genetisch veranlagt und kann von bestimmten Lebensphasen abhängig sein. So kann es in Zeiten, in denen sich die Hormone verändern, zu verstärkt fettiger Haut kommen. Dazu gehören beispielsweise die Pubertät, die Menstruation, eine Schwangerschaft oder die Menopause.

Ist die Haut plötzlich sehr fettig, können auch Stress, Ernährung, starker Alkoholkonsum, sowie feuchtes und warmes Wetter die Ursache sein.

Deshalb altert fettige Haut langsamer

Menschen mit fettiger Haut sind nicht immer glücklich über ihren Hauttyp. Denn Haut mit einer starken Talgproduktion neigt zu Pickeln und Mitessern. Dass dieser Hauttyp jedoch einen großen Vorteil hat, wissen viele nicht: Die Hautalterung tritt erst später auf.

Der Grund dafür ist, dass der vermehrte Fettfilm die Haut sehr gut schützt. So kann sie Wasser und Feuchtigkeit besser speichern, was sie elastischer macht als trockene Haut.

Die Folge: Fettige Haut bleibt länger glatt und faltenfrei.

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Studie bestätigt verzögerte Alterung

Dass tatsächlich ein Zusammenhang zwischen der Aktivität der Talgdrüsen und der Faltentiefe besteht, haben japanische Forscher bewiesen.

Für die Studie wurden rund 60 Hautproben von Verstorbenen im Alter zwischen 20 und 90 Jahren untersucht. Die Wissenschaftler analysierten die Stirnfalten sowie Falten an den äußeren Augenwinkeln.

Das Ergebnis wurde im Magazin „Clinical Anatomy“ publiziert: Bei den Hautproben, bei denen eine starke Aktivität der Talgdrüsen festgestellt werden konnte, waren die Stirnfalten weniger tief.

An den Augenwinkeln konnte dieser Zusammenhang zwar nicht bewiesen werden, dort befinden sich jedoch kaum Talgdrüsen. Deshalb treten um die Augen generell schneller Fältchen auf, so die Wissenschaftler.

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