Vorsicht bei der Babypflege

Gesundheit für das Baby

Vorsicht bei der Babypflege - Gesundheit für das Baby

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Meist macht sich zunächst Unsicherheit breit, wenn ein kleines menschliches Wesen sich in unsere Mitte reiht. Wie ist Babys Haut zu reinigen? Was sollte bei der Hautpflege beachtet werden?

Welche Babypflegeprodukte kann man bedenkenlos verwenden? Sollte man vielleicht besser einen Babypflegekurs belegen? Fragen wie diese häufen sich, nicht zuletzt, da der Markt uns eine große Palette an Babyartikel und Produkte für die Babypflege bietet.

Babypflege im Test – Was Babyhaut verträgt und worauf bei der Pflege des Babys besser verzichtet werden sollte

Öko Test oder auch Stiftung Warentest haben Babypflege eingehend untersucht. Nicht immer waren die Testergebnisse zufriedenstellend. Auch große Namen wie etwa Penaten sind mit manchen ihrer Produkte durch den Test gefallen und konnten aufgrund bedenklicher Inhaltsstoffe nicht überzeugen. Die Penaten Baby Lotion etwa beinhaltet sowohl chemische Konservierungsstoffe, welche die Zellmembran schwächen können, als auch chemisches Silikonöl, das in der Umwelt schwer abbaubar ist.

Was solche Stoffe in Kinderpflege zu suchen haben, ist mehr als fraglich. Auch das Penaten Baby Shampoo Kamille kommt nicht ohne einen chemischen Farbstoff aus, der im Verdacht steht, krebserregend zu wirken. Bei anderen bekannten Marken verhält es sich ähnlich. Im Kinder Shampoo von Bübchen etwa sind PEG-Derivate enthalten, welche die empfindliche Haut eines Babys für Schadstoffe öffnen können.

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Doch es gibt auch erfreuliche Testergebnisse bei Babypflegeprodukten. Die HIPP Babysanft Milk- Lotion kommt ausschließlich mit unbedenklichen Inhaltsstoffen aus. Somit sorgt diese Creme ohne Einschränkungen für eine sanft gepflegte Babyhaut. Weiterhin empfehlenswert ist die Bellybutton WonnePo Babypflege, die ganz ohne Zusatzstoffe die Haut des Babys mit Nährstoffen versorgt. Absolut überzeugend ist zudem die Babypflege von Weleda. Proben dieser Babypflege, nämlich der Weleda Calendula Babycreme, haben ergeben, dass diese Creme völlig frei von Zusatzstoffen ist. Vielmehr hält der Verbraucher hier ein reines Naturprodukt in den Händen, welches mit der Kraft der Kamille die Haut von Babys sanft behandelt.

Waschen, Windeln und Wickeln – Wie ein Säugling rundum versorgt wird

Die Haut eines Babys muss besonders gepflegt werden, da sie um einiges empfindlicher ist, als die von erwachsenen Menschen. Zum einen sind die Hautschichten dünner, zum anderen hat sich der natürliche Säureschutzmantel bei Babys noch nicht vollständig ausgebildet. Dass macht Babyhaut äußerst sensibel und lässt sie stark auf chemische oder physikalische Reize reagieren. Zudem muss sich die Haut des Babys nach dem Verlassen des Mutterleibs neuen Umweltbedingungen anpassen, der Hormonhaushalt wird ebenfalls komplett neu reguliert.

Deshalb neigen Säuglingen in den ersten Wochen nach der Geburt häufig zu trockener Haut, teilweise mit leichter Schuppenbildung. Manche Babys bilden kleine Pickel aus, vor allem im Gesichtsbereich. All diese Veränderungen sind normal und ein Zeichen dafür, dass der Säugling auf seine neue Umwelt reagiert. Bei der Körperpflege des Babys muss auf all diese Veränderungen und speziellen Hautanforderungen eingegangen werden.

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Als wichtiger Tipp hierbei gilt: Weniger ist mehr! Eltern sollten so wenig Pflegeprodukte als möglich verwenden. Baumwolltücher und Wasser sind die besten Mittel bei der Reinigung. Auf Seifen sollte verzichtet werden, da sie den natürlichen Säureschutzmantel der Babyhaut angreifen. Wenn nach der Reinigung zur Creme gegriffen wird, dann sollten nur absolut natürliche und ausgezeichnete Produkte verwendet werden. Aber auch häufiges Eincremen ist störend, da dies die natürliche Rückfettung der Haut beeinträchtigen kann. Lediglich im Winter ist die Verwendung von abdeckender Fettcreme im Gesicht sinnvoll, um die Haut vor Kälte zu schützen. Denn die Haut von Kleinkindern reagiert empfindlicher auf Kälte und kann spröde sowie rissig werden.

Vor allem die Haut im Windelbereich wird meist stark beansprucht und bereitet Eltern regelmäßig Kopfschmerzen. Denn Ausscheidungsreste, Reibung und Wärme können Babys Haut schnell zusetzen. Hier ist der Griff zum Einmalwaschlappen ratsam. Feuchttücher können die Haut des Babys austrocknen und sollten deshalb, vor allem auf bereits gereizter Haut, nicht verwendet werden. Leider konnten in ihnen in der Vergangenheit nicht nur Duft- und Riechstoffe nachgewiesen werden, sondern auch Weichmacher und Konservierungsstoffe. Für entzündete, gereizte oder wunde Babyhaut empfiehlt sich die Verwendung von spezielle Wund- und Heilsalben. Diese enthalten oft Zink und wirken damit verstärkt bei der Wundheilung.

Quelle: Öko Test

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