Video: So einfach machst Du Bio-Spülmittel selbst

Günstig & umweltschonend

Video: So einfach machst Du Bio-Spülmittel selbst - Günstig & umweltschonend

spülmittel3
Anzeige
Überspringen

von

Herkömmliche Handspülmittel aus dem Supermarkt sind oft schädlich für uns und unsere Umwelt. Wir zeigen dir, wie du ganz leicht einen Bio-Reiniger selbst herstellst.

„Verursacht schwere Augen- und Hautreizungen.“ „Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.“ „Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.“

Beim Lesen der Warnhinweise auf Spülmittelflaschen kann einem schon mulmig werden. Aber wundern muss sich der Verbraucher über die möglichen „Nebenwirkungen“ eines Spülmittels nicht. Schließlich ist es nichts anderes als eine Chemikalien-Mixtur.

schaum

Gefahr durch Tenside

Die wichtigsten Bestandteile von Wasch- und Reinigungsprodukten – und damit auch von Spülmitteln – sind Tenside. Die waschaktiven Substanzen verringern die Oberflächenspannung von Wasser und sorgen so dafür, dass sich das Fett oder anderen Schmutz vom Geschirr leichter löst.

Bei konventionellen Spülmitteln werden sie meist aus Erdöl hergestellt. Das greift die Haut und die Schleimhäute an. Auf Dauer trocknet das Gewebe aus, wird spröde und macht uns anfälliger für Allergien, Rötungen und Entzündungen. Obendrein ist es giftig für Wasserorganismen.

Im Gegensatz dazu werden Tenside in Mitteln mit dem Zusatz „Bio“ oder „Öko“ oftmals aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. Dadurch sind die Tenside nicht so aggressiv, die Reaktionen des Körpers können jedoch – abhängig von der Verträglichkeit des Verbrauchers – ähnlich sein. Noch dazu kommt hier überwiegend Palmöl zum Einsatz.

spülen

Noch mehr Plastik

Inzwischen arbeiten einige Hersteller daran, das Palmenöl durch den Saft heimischer Pflanzen wie etwa Rapsöl zu ersetzen. Das schafft allerdings ein weiteres Umweltproblem, das Spülmittel mit sich bringen, nicht aus der Welt: Die Mittel sind bislang zumeist nur in Plastikflaschen erhältlich, deren Produktion Energie und Rohstoffe verbrauchen. Zudem sorgen sie dafür, dass unsere Müllberge weiter wachsen. Was also tun?

Die bessere und günstigere Alternative zum gekauften ist der selbstgemachte Reiniger. Mit der richtigen Rezeptur machst du in kurzer Zeit ein Spülmittel, das ein Minimum an Chemie enthält, komplett biologisch abbaubar ist und ganz leicht in Glasflaschen aufbewahrt werden kann.

spülmittel3

Für Dein eigenes Bio-Spülmittel benötigst du lediglich drei Dinge:

– ein kleines Stück palmölfreie Kernseife

– ein wenig Natron (auch als Speisesoda oder Backsoda bekannt)

- und ein paar Tropfen eines ätherischen Öls für ein angenehmes Aroma.

Wie du aus diesen drei Hausmitteln ein Spülmittel braust, zeigt dir unser kleines Video. Du wirst sehen: Dein Geschirr wird ebenso sauber wie bei einem herkömmlichen Reiniger. Und das, obwohl du gleichzeitig deinen ökologischen Fußabdruck und deine Ausgaben reduzierst.

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

Codecheck.info
4.4/5 31 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

waschmmaschine
Braucht meine Waschmaschine das? –
geschirrtabs
Gut für Gesundheit, Umwelt und Geldbeutel –
Kartoffeln schälen
Nachhaltigkeit im Haushalt –

Die richtige Entsorgung

hund

Sicher eintüten: Wohin mit dem Hundekot?

Hundehaufen oder herumliegende Hundekotbeutel – auf keins von beidem tri(ff)tt man gerne im Freien. Letztere werden jedoch zu einem immer größeren Problem, weil sie oft überall außer in der Mülltonne landen. Und das ist nicht nur fürs Auge, sondern vor allem für die Umwelt eine große Sünde.