Verbotene Inhaltsstoffe in Schlankheitsmitteln gefunden

Gesundheitsrisiko

Verbotene Inhaltsstoffe in Schlankheitsmitteln gefunden - Gesundheitsrisiko

Diätpillen auf Teller

von

Swissmedic hat 61 illegal importierte Schlankheitsmittel auf ihren Inhalt untersucht. Das Ergebnis ist besorgniserregend.

Weltweit verbotene Inhaltsstoffe

Mehr als drei Viertel der Produkte enthielten offenbar nicht deklarierte Wirkstoffe. Mehr als die Hälfte enthielt den Wirkstoff Sibutramin, ein 2010 wegen seiner Risiken für die Gesundheit weltweit vom Markt genommener Wirkstoff.

Im Frühling steigt die Nachfrage nach Schlankheitsmitteln. Viele bestellen sich die Tabletten im Internet und wissen oft gar nicht, was sie zugeschickt bekommen. Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic hat deshalb 61 vor allem fernöstliche Schlankheitsmittel im Labor analysiert.

Die Ergebnisse

Die Resultate zeigen: Der Konsum importierter Produkte zum Abnehmen ist sehr riskant. Was auffällt: Immer häufiger werden Getränke wie Kaffee als Schlankheitsmittel angeboten, die allerdings teilweise gesundheitsschädigende Mengen verbotener Substanzen enthalten.

  • 41 Produkte gaben vor, „natürlich“, oder „pflanzlich“ zu sein. Tatsächlich enthielten 35 dieser Produkte allerdings gefährliche chemische Inhaltsstoffe
  • Zehn Produkte waren Kaffee-Getränke. Acht davon enthielten synthetische Inhaltsstoffe. Ein Kaffeebeutel enthielt 45mg Sibutramin, das ist die dreifache Menge der (früheren) maximalen Tagesdosierung, eine lebensgefährliche Dosis
  • Vier Produkte waren Beutel mit Fruchtsaftpulver, drei davon enthielten nicht deklarierte gesundheitsschädigende Inhaltsstoffe Vier Produkte waren Kapseln mit deklariertem Sibutramin als Inhaltsstoff. Davon enthielt ein Produkt die angegebene Menge, zwei Produkte eine falsche Menge und ein Produkt gar keinen Wirkstoff
  • Weiter fanden sich in Produkten andere Wirkstoffe wie beispielsweise Schmerzmittel (Paracetamol), Entzündungshemmer (Diclofenac) oder Antidepressiva (Fluoxetin), die jedoch nicht deklariert waren

Die Ergebnisse dieser Analysen zeigen: Als „Schlankmacher“ angepriesene Produkte oder Medikamente aus unkontrollierten Quellen können die eigene Gesundheit massiv gefährden!

Quelle: www.admin.ch/news

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

Codecheck.info
4.3/5 4 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

Gummibärchen - Vater rettet Familie
Lebensmittelzusätze-Quiz –
äpfel2
„Hawk Spex mobile“ durchleuchtet Objekte –
tee2
ZDF-Magazin „WISO“ –

Der Gewinner ist...

Kochen
Anzeige

Plastik vs. Holz: Was ist das bessere Schneidebrett?

Das Schneidebrett ist wohl eines der wichtigsten Küchenutensilien. Die Wahl des Materials ist dabei nicht unerheblich. Durch den direkten Kontakt mit Lebensmitteln sollte es möglichst keimfrei sein, aber auch Gerüchen und Verfärbungen standhalten. Aber welches Material ist denn nun am besten – Holz oder Kunststoff?

Plastikfrei leben

geschenkpapier

5 Ideen für plastikfreie Geschenkverpackungen

Zu keiner anderen Zeit werden so viele Geschenke verteilt, wie in der Weihnachtszeit. Doch durch das Verpackungsmaterial und die Geschenke selbst entsteht haufenweise Plastikmüll. Warum also nicht auch einfach Mal ein plastikfrei eingepacktes Geschenk unter den Baum legen? Die folgenden 5 Ideen geben Dir Inspiration für Deine nächste Überraschung:

Vitaminbombe

Abgründe in der Orangenindustrie

So gesund sind Orangen für Haut und Körper

Viele Experten empfehlen besonders im Winter Zitrusfrüchte. Dank des Vitamin C-Gehalts, stärken sie unser Immunsystem. Der warme und gleichzeitig fruchtige Duft bringt zudem ein Stück Wärme in die kalte Jahreszeit. Orangen sind jedoch nicht nur für unsere Gesundheit förderlich. Auch unser Hautbild profitiert von den enthaltenen Vitaminen und Mineralstoffen.