Ursachen für Zahnverfärbungen

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Ursachen für Zahnverfärbungen - Gesundheit

Zahnverfärbungen

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Bekannt ist, dass Rauchen, Rotwein, Kaffee und Tee die Zähne verfärben. Doch auch wer auf das alles verzichtet und sich regelmäßig die Zähne putzt, kann Verfärbungen auf den Zähnen haben.

Zahnverfärbungen können verschiedene Ursachen haben. Regelmäßiger Genuss von Kaffee und Tee kann zu Verfärbungen führen. Auch Rotwein lässt unsere Zähne verfärbt erscheinen.

Doch zu den bereits genannten Ursachen gibt es noch weitere, weniger bekannte.

Mundspülung

Mundspülungen versprechen nicht nur eine gesunde Mundhygiene, sondern auch weißere Zähne. Um Plaque zu entfernen können Mundspülungen Zinnfluorid und Chlorhexidin, wegen seiner antibakteriellen Wirkung, enthalten. Doch genau diese Inhalte können die Zähne auch verfärben. Doch der braune Belag ist nur oberflächlich und lässt sich durch Zähneputzen wieder entfernen, sobald die Mundspülung abgesetzt wurde.

Aggressive Zahnpasta

Sogenannte Whitening Zahnpastas versprechen weiße Zähne. Doch sie enthalten winzige Kunststoff Teilchen, sogenannte Mikropartikel. Die Teilchen liegen im Mikrometer– bis Nanometerbereich und erzielen einen mechanischen Reinigungseffekt, was das Zahnfleisch irritieren kann und den schützenden Zahnschmelz abreiben kann. Dies kann zu Verfärbungen führen. Doch auch eine Zahnpasta, die zu schwach wirkt, kann Essensreste ungenügend entfernen und so zu Verfärbungen führen.

Die Zahnpasta wird mit dem sogenannten RDA Wert (Radioactive Dentin Abrasion) definiert, der aussagt, wie stark der Zahnschmelz mit der entsprechenden Zahnpasta abgetragen wird. Pasten mit einem Wert zwischen 35 und 50 haben eine geringe Abreibung und gleichzeitig eine gute Reinigung. Ist der Wert einer Zahnpasta über 95 sollte sie nicht täglich verwendet werden.

Ursachen Zahnverfärbungen

Limonade

Nicht nur der in der Limonade enthaltene Zucker ist schlecht für die Zähne, sondern auch die Zitronensäure. Sie greift den Zahnschmelz an. Durch den tiefen pH-Wert der Säure lösen sich Kalzium und Phosphat aus dem Zahnschmelz. Deshalb sollte man nicht direkt nach dem Genuss einer Limonade die Zähne putzen, sondern besser mindestens eine halbe Stunde warten.

Antibiotika

Bei Atemwegs- und Magen-Darm-Infektionen wird meist ein Breitband-Antibiotika eingesetzt, das Tetrazyklin enthält, das sich im und um den Zahnschmelz einlagert, was zu braunen und grauen Flecken führen kann.

Verfärbungen durch Antibiotika können nur mit einer professionellen Zahnpflege entfernt werden. Schwangere und stillende Mütter sollten am besten ganz darauf verzichten, da es die Entwicklung der Zähne und anderer Knochen negativ beeinflusst.

Hustensaft vor dem Schlafen gehen

Wer an Husten leidet nimmt gerne einen Hustensaft vor der Nachtruhe. Doch der Hustensirup setzt sich an den Zähnen fest. Der darin enthaltene Zucker und Alkohol trocknen den Mund aus, wodurch nicht mehr genügend Speichel produziert wird, um den Zahnschmelz zu schützen. Deshalb Hustensaft nicht zu spät einnehmen und danach unbedingt nochmal die Zähne putzen.

Tabletten gegen Eisenmangel

Eisenhaltige Tabletten können mit dem von Bakterien gebildeten Schwefelwasserstoff reagieren und dunkle Flecken bilden. Doch die Verfärbungen, die durch Eisentabletten verursacht werden, verschwinden durch regelmässiges Zähneputzen wieder.

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