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Stiftung Warentest, Stille Wässer sind... mangelhaft

Stiftung Warentest, Stille Wässer sind... mangelhaft -

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Kein einziges stilles Mineralwasser ist empfehlenswert. So das Ergebnis einer Untersuchung der Stiftung Warentest. Bei einem Großteil der überprüften Getränke wurden gar weniger Mineralstoffe gefunden, als bei ganz gewöhnlichem Leitungswasser.

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Die Prüfer der Stiftung Warentest mussten bei den untersuchten Mineralwässer ordentlich schlucken: Entweder hatten die getesteten Produkte zu wenige Mineralstoffe oder geschmackliche Fehler oder sie waren nicht für immunschwache Menschen geeignet. Jedes der getesteten Wässer hatte irgendeinen Mangel. Am auffälligsten war für die Tester allerdings der extrem geringe Mineralstoffgehalt bei zwei Drittel der stillen Wässer. Einige bieten sogar weniger Mineralstoffe als Leitungswasser. Zudem sind Stille Wässer, im Gegensatz zu denen mit Kohlensäure, anfälliger für Keime.

Häufig wurden Keime gefunden

In zwölf der 30 untersuchten Wässer fanden sich krankmachende Keime, wie etwa Durchfall-Erreger. Für gesunde Menschen stellen sie aufgrund der geringen Mengen kein Problem dar, wohl aber für Immungeschwächte Personen. Gefährlich könnten die Keime beispielsweise für Krebs- oder Aidskranke, möglicherweise aber auch für ältere Menschen und Säuglinge werden. Falsche Produktbeschreibungen auf den Flaschen können dadurch ernsthafte Folgen haben. Denn im Wasser "Evian" wurden beispielsweise Keime gefunden, obwohl auf der Flasche behauptet wird, dass das Produkt zur Zubereitung von Babynahrung geeignet sei.

Experten raten zum Leitungswasser

Grundsätzlich rät die Stiftung Warentest, sich das Wasserschleppen zu sparen und Leitungswasser zu trinken, sofern es denn schmeckt. Der Konsument könnte sich so viel Geld sparen. Denn wer jeden Tag zwei Liter Leitungswasser trinkt, zahlt dafür im Jahr nicht einmal 2,50 Euro. Beim Discounter gibt es dafür nur ein paar wenige Flaschen. Und auch gesundheitlich ist Leitungswasser unbedenklich: Wasser aus dem Hahn ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland.

Quelle: ARD.de

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