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Sportdrinks – selbstgemacht!

DIY: Gesunde Sportdrinks

Sportdrinks – selbstgemacht! - DIY: Gesunde Sportdrinks

Sportler mit selbgemachten Sportdrink

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Isotonische Getränke könnte man für viel Geld kaufen. Wie praktisch, dass es auch hier günstige DIY-Varianten gibt. Aber für wen sind die Sportdrinks überhaupt geeignet?

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Isotonisch ist ein Getränk, wenn das Verhältnis von Nährstoffen zur Flüssigkeit dem des menschlichen Blutes entspricht. So kann es besonders schnell verdaut werden. Dazu mischen Hersteller Kohlenhydrate und Mineralstoffe – meist Natrium – zur Flüssigkeit. Wenn wir schwitzen, dann regeln wir unsere Körpertemperatur und so verlieren wir auch Elektrolyte.

Elektrolyte helfen, Muskelkrämpfe und Erschöpfung zu vermeiden, verhindern Übelkeit oder mentale Überanstrengungen. Und das vor, während und nach dem Workout. Eine runde Sache, wenn wir unseren Schwitzverlust sogleich mit einem blauen, grünen oder roten Getränk ausgleichen können.

Sind isotonische Getränke für alle Sporthungrigen wichtig?

Elektrolyte umfassen die Mineralstoffe Natrium, Chlorid, Potassium, Magnesium und Kalcium. Im Körper regulieren sie gemeinsam den Flüssigkeitshaushalt. Ganz praktisch, doch vornehmlich interessant sind isotonische Getränke für Leistungssportler. Der Normalo-Sportler verliert pro Workout-Session eine überschaubare Menge an Mineralien und Kohlenhydraten.

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt den Konsum erst, wenn beispielsweise über einen Zeitraum von zwei bis drei Stunden gejoggt wird. Der deutsche Sportbund rät eher zu Apfelschorle statt zu Iso-Getränken.

Teure und ungesunde Sportdrinks

Doch die Marketinggurus haben das Profitpotential auch im Otto-Normalsportler entdeckt. Deshalb sind die beliebten Sportdrinks vor allem eins: Teuer und süss. Der Blick auf die Zutatenliste zeigt:

  • Fruktose-/Glukosesirup folgt gleich auf den Hauptbestandteil Wasser
  • Bromiertes, gehärtetes Pflanzenöl ist drin
  • An künstlichen Farb- und Aromastoffen spart man nicht.

Jetzt tun wir unserem Körper etwas Gutes, indem wir ihn zum Schwitzen bewegen und dann kippen wir uns gleich anschliessend diesen „Müll“ rein. Das ist unlogisch. Deshalb haben wir uns auf die Suche nach natürlichen, selbstgemachten Sportdrinks gemacht. Die folgenden vier Rezepte sind gesund und versorgen deinen Körper mit allem, was er braucht.

DIY-Sportdrink

Wassermelonen-Workout Drink

Für 1 Portion

150g Wassermelone, 240ml Kokosnusswasser (toller Elektrolyten-Auffüller), ein Spritzer Limette.

Dieser Drink wirkt Muskelkater entgegen.

Elektrolyten-Sportdrink

Für 1,5 Liter

0,5 Liter kalter Ingwertee, 1 Liter Wasser, Saft von 3 Zitronen, ½ Teelöffel Meersalz, Stevia zum Süßen.

Dieser Drink baut dank einem halben Teelöffel Meersalz den Natrium-Vorrat im Körper wieder auf. Der Ingwer und die Zitronen haben eine entzündungshemmende Wirkung.

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Tropischer Elektrolyten-Drink

Für 1 Portion

2 Teelöffel Hibiskusblüten (alternativ ein Konzentrag von Hibiskustee), 1 Teelöffel Orangenschale (in Bioqualität), 240 ml Wasser, 2 Teelöffel Honig, Saft von einer Bio-Orange, ¼ bis ½ Teelöffel Meersalz oder pinkes Himalayasalz, 750 ml gekühltes Kokosnusswasser.

Der Geschmack von Kokosnusswasser, Honig und Hibiskus kann einen gedanklich glatt in die Südsee versetzen. Auch hier füllt der Salzgehalt die Elektrolytenspeicher im Körper wieder auf.

„So wie Gatorade“ –Konzentrat

150ml Saft, zum Beispiel Kirsche (sorgt für eine schöne rote Farbe), 2 Teelöffel Honig, ¼ bis ½ Teelöffel pinkes Himalayasalz oder anderes natürliches Salz

Kochanleitung: Alle Zutaten in eine kleine Pfanne geben und langsam erwärmen. Gelegentlich umrühren, bis sich Honig und Salz vollständig aufgelöst haben. Die dick gewordene Flüssigkeit in einen Glasbehälter füllen und im Kühlschrank lagern.

Von dem fertigen Konzentrat kann man 1-2 Teelöffel in ein grosses Glas Wasser füllen. Das Konzentrat hält sich im Kühlschrank.

Viel Spaß beim Training.

Quelle: weighttraining.about.com

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