Sport ist... Gratistherapie

Sport treiben

Sport ist... Gratistherapie - Sport treiben

Bei Wind und Wetter joggen

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Wir stellen gute Gründe vor, warum Sport super ist. Abgesehen von den offensichtlichen Vorteilen für die Fitness und Figur wirkt Bewegung äußerst stimulierend auf die Psyche.

Schön, wenn man vom Biergarten aus den Joggern zusehen kann, wie sie leichtfüßig über die Wege traben. Das Hefeweizen und die Brezeln vor sich, kann man die Sonne und die frische Luft auch so geniessen. Man muss ja nicht immer gleich selbst ran. Naja, nicht ganz: Wenn der innere Schweinehund mal wieder Überhand gewinnt, müssen rationale Gründe für die Motivation her. Warum Sport gut für Geist und Seele ist, verraten wir hier.

Sport macht schlechtes Wetter erträglich

Wer sich ständig drinnen aufhält, bekommt nicht so viel vom Wetter mit. 90 Prozent der Mittags- und 80 Prozent der Abendstunden sind laut Meteo Schweiz trocken, regnen tut’s zwar jeden dritten Tag, aber meistens nachts. Wer regelmäßig draußen Sport macht, weiß, dass das graue Wetter gar nicht so grau ist, wie es immer scheint. Und das tut der Seele gut.

Sport ist gut für die grauen Zellen

Sport verbessert die Konzentrationsfähigkeit und vereinfacht uns das Denken. Wenn die Muskeln bewegt und das Herz-Kreislauf-System in Schwung gebracht werden, werden Botenstoffe ausgeschüttet, die Synapsen wachsen lassen: Das Hirn besteht aus Nervenzellen (stolze 100 Milliarden), an deren Ende Synapsen angebracht sind, die als Kontakt zwischen den Nervenzellen fungieren – so können wir lernen und uns Dinge merken.

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Sport macht kreativ

Wer’s öfter macht, der weiß, wovon wir sprechen: Das Abdriften der Gedanken. Alleine joggen regt den Geist an: Da wir Felder, Wiesen und Büsche schon tausendmal gesehen haben, beschäftigt sich der Geist mit anderem, mit interessanterem. So entstehen Lösungen für Probleme, schwierige Gespräche finden geistig schon einmal statt oder tolle Ideen werden geboren. Funktioniert am besten, wenn man sich nicht in diese „Unkonzentration“ zwingt.

Have a break

Sport ermöglicht jederzeit eine Pause. Wenn einem alles zu viel wird, kann man immer sagen: „Ich geh jetzt joggen“. Keiner wird versuchen, einen davon abzuhalten. Die Dopamin- und Endorphinausschüttung sorgt dann auch gleich für gute Laune.

Sport macht froh

Ein nettes Überbleibsel aus der Steinzeit: Die Cortisolausschüttung des Körpers wenn Ärger, Wut und Frust anstehen. Der erhöhte Spiegel gibt dem Körper einen Energiekick, früher machte er bereit für Angriff oder Flucht. Heute sollte man diesen Stress am besten beim Sport rauslassen, ansonsten staut er sich an und macht krank.

Sport hat einen sozialen Stellenwert

Paare, die gemeinsam sporteln sind glücklicher, denn Liebesbeziehungen sind aus gemeinsamen Erlebnissen geknüpft – wenn man gemeinsam Neues ausprobiert, wird dieser Effekt verstärkt. Zudem stärkt Sport das Selbstvertrauen und schenkt ein besseres Körpergefühl. Und last but not least: Im Lauftreff oder Sportverein kann man ganz leicht Leute kennenlernen und so mit wenig Aufwand ein Gemeinschaftsgefühl erleben.

Familie macht zusammen Sport

Sport ist Gesundheitsprophylaxe

Um den größten Sportmuffeln noch den Rest zu geben, schmeißen wir jetzt noch mit Studien um uns: Forscher des Universitäts-Klinikum Freiburg haben im Jahr 2013 rund 40 Studien ausgewertet, die belegen, dass Sport positive Auswirkungen auf Depressionen haben kann. Das hängt wiederum mit den oben genannten Gründen zusammen. Zudem ist gemäß der Aussage von Stephan Trier, Ärztlicher Direktor der Privatklink Aadorf TG bewiesen, dass 50-jährige, die regelmäßig Sport treiben, im Alter von 70 Jahren ein dreifach geringeres Risiko für Alzheimerdemenz haben.

Sport bekämpft Sucht

Egal ob Alkohol, Nikotin, Drogen oder Essen: Wenn das Verlangen nach dem Suchtstoff Überhand nimmt, dann kann man machen was man will. Menschen, die in der Sucht gefangen sind, würden alles tun, um an „ihren“ Reizstoff zu kommen. Der löst dann wieder die Dopaminausschüttung aus. Mit Disziplin und Training kann Sport jedoch zur Ersatzbefriedigung werden und helfen, von der Sucht loszukommen.

Sleep, sweet sweet sleep

Wer Schlafstörungen hat, sollte versuchen, mehr Sport zu treiben. Denn Sport bringt den Körper auch zur Ruhe. Wenn man drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen eine Einheit einplant, steigen die Chancen, leichter zur Ruhe zu kommen.

Quelle:

Gesundheitstipp, Magazin Nr. 3, April 2015

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