So schützt du dich vor Langfingern im Freibad

Vorsicht Diebe!

So schützt du dich vor Langfingern im Freibad - Vorsicht Diebe!

Langfinger in Freibad und Strand

von

Für Langfinger sind Freibäder und Strände ein beliebtes Terrain. Etwas Geld, das Handy und den Schlüsselbund hat fast jeder dabei. Wir verraten, wie man den dreisten Dieben das Leben schwer macht.

Es ist Sommer, die Sonne scheint von einem wunderbar klaren, blauen Himmel und die Hitze lässt uns nach Abkühlung lechzen. Wie schön, wenn man da Freizeit oder Ferien in der Badi oder am Strand geniessen kann. Der Freibad-Besuch kann aber schnell ärgerlich enden, wenn Langfinger Portemonnaie, Handy oder andere Wertsachen mitgehen lassen. Wir haben Tipps zusammengestellt, die ihnen das Handwerk legen.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Wer einen Badi- oder Strandbesuch plant, überlegt sich am besten schon im Voraus was er wirklich dabei haben muss. Klar, die Schlüssel kann man schlecht zuhause lassen, aber muss wirklich das ganze Portemonnaie mit? Besser ist es, ein altes Mini- oder Kinderportemonnaie aus der Schublade zu kramen und darin das Wichtigste zu verstauen: nur soviel Geld, wie man wirklich braucht, wenn nötig noch ein Ausweis oder die Badi-Dauerkarte. Uhren und Schmuck bleiben am besten zuhause. Und kann das Handy nicht auch einmal zuhause bleiben? Stattdessen könnte ja ein gutes Buch mit – die Vorstellung, endlich mal wieder in Ruhe was zu lesen, ohne durch SMS-Gepiepse gestört zu werden, hat doch was, oder?

Gute Verstecke für Wertsachen

Zuerst einmal: In den meisten Badis gibt es Schließfächer, in die man seine Wertsachen für die Dauer des Schwimmens und damit des unbeobachteten Badetuches einschließen kann. Sind keine Schließfächer vorhanden oder alle belegt, helfen die folgenden Verste >Ein leerer Sonnencreme- oder Duschgel-Behälter wird mit einem Taschentuch ausgelegt (damit es nicht klimpert) und die Wertsachen da reingelegt. Am besten lässt man die Flasche neben dem Badetuch liegen. Wenn der Dieb gleich die ganze Tasche mitnimmt, nützt auch das gute Versteck nichts.

  • Auch andere leere Verpackungen eigenen sich: Heftpflaster, Babykekse, Thermoskanne, für Geldnoten sogar der leere Lippenpomade-Stift. Kreativität ist gefragt.
  • Ein ganz toller Tipp: Man hüllt seine Wertsachen in eine (natürlich unbenutzte) alte Windel – die fasst kein Mensch freiwillig an. Das funktioniert auch mit einer zusammengeknüllten Unterhose in der Badetasche.
  • Am Sandstrand kann man die Wertsachen in einen verschließbaren Gefrierbeutel stecken und im Sand vergraben – einfach nicht vergessen, die Stelle mit Sonnenhut, Schuh oder ähnlichem zu markieren.
  • Warum nicht aus Krimis abkupfern und ein altes Buch aushöhlen?
  • Oder Geld und Handy einfach in die halbgelesene Zeitung stecken.
  • Wer mag, kauft sich ein Taucher-Ei oder wasserdichtes Beutelchen. Das bietet zwar nicht so viel Platz, dafür hat man seine Wertsachen sicher bei sich.
  • Ebenfalls praktisch und macht erst noch mehr Spaß: In der Gruppe in die Badi gehen – so können immer ein paar „Aufpasser“ bei Badetüchern, Taschen und Wertsachen bleiben.

Was nicht funktioniert

  • Handy, Wertsachen oder gar die ganze Badetasche schnell unters Badetuch schieben.
  • Wertsachen in den Schuh stecken.
  • Den Nachbarn fragen, ob er ein Auge auf den leeren Liegeplatz hat.

Weitere Tipps

  • Nicht wegschauen: Wer etwas Auffälliges sieht, meldet das am besten dem Bademeister oder an der Kasse.
  • Wenn es doch passiert ist, den Diebstahl sofort melden, eventuell auch bei der Polizei anzeigen. Mit etwas Glück bekommt man so zwar kaum sein Bargeld, aber vielleicht immerhin Handy und Uhr zurück.

Quelle: srf.ch

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

Codecheck.info
4/5 4 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

haare
Fettige Kopfhaut und trockene Längen –
duschen
Für Mensch, Tier und Umwelt –
Dusche
Der beste Start in den Tag –

Upcycling

re16rb900 robots header

Spielzeug aus Müll: Der andere Bastelspaß für Kinder

Bunte Roboter, gefährliche Tiere, Raketen oder ein Prinzessinnen-Outfit – die Boxen des niederländischen Spielzeugherstellers Fun2Give bieten unter der Marke Re-Cycle-Me kreative Bastelboxen für Kinder zwischen vier und neun Jahren. Das Besondere: Sie bestehen überwiegend aus Müll.