Vitaminbombe

So gesund sind Orangen für Haut und Körper

14. Dez. 2017 von

Viele Experten empfehlen besonders im Winter Zitrusfrüchte. Dank des Vitamin C-Gehalts, stärken sie unser Immunsystem. Der warme und gleichzeitig fruchtige Duft bringt zudem ein Stück Wärme in die kalte Jahreszeit. Orangen sind jedoch nicht nur für unsere Gesundheit förderlich. Auch unser Hautbild profitiert von den enthaltenen Vitaminen und Mineralstoffen.

Vitamine und Mineralien für unseren Körper

Orangen sind großartige Vitamin C-Spender. Bereits zwei bis drei Orangen am Tag decken den empfohlenen Tagesbedarf an Vitamin C. Doch das Vitamin ist nicht alleine ein Argument für den Konsum von Orangen. Wie 2010 eine im Journal “Nutrition Research” veröffentlichte Studie belegt, können Orangen auch einen positiven Effekt auf die Blutwerte haben. In der Studie tranken Probanden über zwei Monate hinweg jeden Tag Orangensaft und konnten somit ihren Cholesterinspiegel senken.

Nebst dem Vitamin C-Gehalt kann auch der Kaliumbedarf gedeckt werden. Mit nur einer Orange nimmt der Körper rund 250 Milligramm Kalium auf. Mit acht Orangen erreichst Du den empfohlenen Mindestbedarf von zwei Gramm.

Ein Tipp: Lass beim Schälen die weißen Häutchen auf der Orange. Denn dort stecken viele sekundäre Pflanzenstoffe, wie Flavonoide, Carotinoide, Phenolsäure und Terpene, die gesundheitsförderlichen wirken. Flavonoide beispielsweise haben einen positiven Einfluss auf die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und fördern körpereigene Abwehrmechanismen.

Achtung: Übermäßiger Konsum kann schaden

Der hohe Vitamin C- und Ballaststoffgehalt ist zwar gesund, jedoch gilt auch hier der Grundsatz: Die Dosis macht das Gift. Werden über längere Zeit Orangen im Übermaß verspeist, kann dies zu Verdauungsproblemen führen. Besonders Menschen, die zu Sodbrennen neigen, sollten ihren Verzehr einschränken.

Orangenöl als Allrounder

Das aus der Orange gewonnene Öl wird gerne als Aromaduft in Wellnessbereichen eingesetzt. Das ätherische Öl wirkt entspannend, stimmungsaufhellend und kann sogar antidepressiv wirken. Hoch konzentriert wird das Öl aufgrund seiner stark entfettenden Wirkung auch in Reinigungsmitteln eingesetzt.

Aber auch in Kosmetika findet Orangenöl seine Anwendung - hier jedoch schwach dosiert, sodass es nicht zu Hautreizungen kommen kann.

Positive Eigenschaft von Orangenöl auf die Haut

Anti-Akne

In Orangenöl steckt der sekundäre Pflanzenstoff „Terpineol“. Dank seiner antiseptischen Eigenschaft wirkt Terpineol antibakteriell und reguliert zudem die Talgproduktion. Deswegen wird er in Naturkosmetik in Produkten für unreine und zu Akne neigender Haut eingesetzt.

Anti-Cellulite

Cellulite entsteht durch mangelnde Durchblutung der Fettzellen im Bindegewebe. Da Orangenöl dank Vitamin C eine durchblutungsfördernde Wirkung hat, ist das Öl oft Bestandteil von Anti-Cellulite Cremes.

Anti-Aging

Das Vitamin C und seine durchblutungsfördernde Wirkung macht das Öl zudem zu einem Anti-Aging-Wirkstoff. Denn Vitamin C wirkt als Antioxidans, welches hilft, freie Radikale zu bekämpfen. Zudem stimuliert das Öl die Kollagensynthese und strafft dadurch das Bindegewebe der Haut.