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Salat dreimal schädlicher als Speck – kann das sein?

Gesundheit

Salat dreimal schädlicher als Speck – kann das sein? - Gesundheit

Abgepackter Salat

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In Sachen Gesundheit ist es unbestritten, dass Früchte und Gemüse besser sind als Wurst und Speck. Doch wie sieht es in Punkto Umwelt aus?

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Studie: Welche Lebensmittel schaden der Umwelt?

Nicht nur in Punkto Gesundheit, auch im Bezug auf die Umwelt hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Gemüse und Früchte besser sind als Fleischwaren. Bis jetzt: US-Forscher bringen dieses Bild nun ins wanken. Dabei bestreiten sie nicht, dass vor allem die Massenvieh-Haltung für einen enormen Anteil des Co2-Ausstosses verantwortlich ist. Für ihre Studie betrachteten die Forscher wie Anbau, Verarbeitung, Transport, Verkauf, Lagerung im Haus und Verbrauch der verschiedenen Lebensmittel der Umwelt schaden.

Gut für die Gesundheit ist nicht gut für die Umwelt

Ihr Fazit: Paul Fischbeck, der Co-Autor der Studie, schrieb dazu in einer Mitteilung: „Viele gebräuchliche Lebensmittel verbrauchen mehr Ressourcen pro Kalorie, als man denken würde. Auberginen, Sellerie und Gurken sehen besonders alt aus verglichen mit Schweinefleisch oder Poulet.“.

Wer die Kalorienzahl beibehält, aber komplett auf gesundes Essen umstellt, also auf einen Mix von Früchten, Gemüse, Milchprodukten und Fisch, fördert die Gesundheit, tut aber der Umwelt nichts Gutes. Gemäß den Forschern stiegen der Energieverbrauch um 43 Prozent, der Wasserverbrauch um 16 Prozent und der Schadstoffausstoss um 11 Prozent.

Kritik: Die Studie sei realitätsfremd

Erik Marcus, der Herausgeber von vergan.com hat als Reaktion auf die US-Studie vorgerechnet, dass vier Scheiben Speck so viele Kalorien (468 Kcal) haben wie 3,3 Kilogramm Kopfsalat. Er wirft den US-Forschern vor, ihre Berechnungsgrundlage sei vollkommen realitätsfremd, da niemand seinen Kalorienbedarf mit Kopfsalat decke.

Fleischkonsum hat Einfluss auf die globale Erwärmung

Anthony Froggatt untersucht den Zusammenhang von Fleischkonsum und dem Ausstoß von Treibhausgasen. Er ist mit dem Fazit der Studie, dass man die Auswirkungen der Ernährung auf Umwelt und Gesundheit gleichermassen berücksichtigen muss, einverstanden. Auch er gibt allerdings zu bedenken, dass gerade der übermäßige Fleischkonsum in Zukunft eine verheerende Auswirkung auf die Umwelt haben wird. „In Zukunft wird dies noch deutlich zunehmen und einen erheblichen Einfluss auf die globale Erwärmung haben“, warnt er.

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Quelle: 20min.ch

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