Reizdarm: Wenn die Verdauung spinnt

Autsch!

Reizdarm: Wenn die Verdauung spinnt - Autsch!

Reizdarmsyndrom

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Wenn der Magen mal wieder verrücktspielt, heißt es aufpassen: Diese 6 Tipps verraten, wie die Schmerzen effektiv bekämpft werden können.

Die Bauchschmerzen treiben mal wieder ihr Unwesen und sich mehr als 10 Meter von der Toilette zu entfernen ist unvorstellbar: Das Reizdarmsyndrom ist zwar nicht gefährlich, doch alles andere als angenehm.

Wenn ernsthafte Erkrankungen wie Darmkrebs bei einer ärztlichen Untersuchung bereits ausgeschlossen werden konnten, ist man oft auf sich selbst gestellt: Ein Reizdarm lässt sich (noch) nicht medikamentös heilen.

Leiden muss man trotzdem nicht – die Beschwerden lassen sich mit einigen Tipps und Tricks problemlos reduzieren.

1. Wärme

Das beliebteste Hausmittel ist und bleibt heiß – im wahrsten Sinne des Wortes: Wärme lockert die Verspannungen der Muskulatur und fördert die Durchblutung. So wurden mit Körnerkissen, Vollbad, Wärmflasche & Co. bereits schon manche Bauchschmerzen weggezaubert.

2. Tagebuch führen

Sag mir was du isst und ich sag dir wer du bist: Mit Hilfe eines Ernährungstagebuchs lässt sich herausfinden, ob die Reizdarm Beschwerden auf bestimmte Nahrungsmittel zurückzuführen sind.

3. Gewürze

Kümmel und Fenchel können nicht nur das Abendessen lecker würzen, sie besitzen auch eine Menge heilender Eigenschaften und können Blähungen lindern. Würzen lohnt sich!

Reizdarm braucht Wärme

4. Stress abbauen

Vom Reizdarmsyndrom Betroffene besitzen keinen besonders sensiblen oder reizbaren Darm - so lautet das Ergebnis einer neuen Studie der Technischen Universität München. Gut möglich ist dagegen, dass Gefühle wie Stress, Ärger und Trauer eine grosse Rolle beim Eintreten des Reizdarmsyndroms spielen könnten, so watson.ch. Grund dafür ist ein Geflecht von Nerven, welches den Darm durchzieht.

Entspannungstechniken wie Yoga oder Tai Chi könnten hier nachhelfen: Sie sorgen nicht nur für einen stressfreieren Alltag, sondern können auch beim Reizdarmsyndrom Abhilfe leisten.

5. Bewegung

Sport regt die Muskelaktivität an – auch im Bauch. Besonders gut geeignet ist da leichter Ausdauersport wie Joggen oder Schwimmen. Achtung, fertig, los!

6. Strikte Diät

Eine radikale Diät soll manchen Betroffenen wieder ein schmerzfreies Leben ermöglichen. Vier bis acht Wochen soll komplett auf Fruktose, Milchzucker und Sorbit verzichtet werden. Süssigkeiten, Milchprodukte und Steinobst sind somit ein absolutes Tabu!

Nach zwei Monaten dürfen die verbotenen Produkte unter Beobachtung wieder nach und nach in den Speiseplan aufgenommen werden, um herauszufinden, welche Nahrungsmittel der Körper tatsächlich verträgt.

Achtung: Diese Diät darf nur unter ärztlicher Anleitung durchgeführt werden!

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