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Pflanzengifte in Kräutertees nachgewiesen

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Pflanzengifte in Kräutertees nachgewiesen - News

Jasmintee

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Bei einer Laboranalyse im Auftrag des NDR wurden in mehreren Kräutertees namhafter Hersteller Pflanzengifte entdeckt.

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Für das Format „Markt" liess der deutsche Fernsehsender NDR sechs Pfefferminz- und Kräutertees stichprobenartig testen. Untersucht wurden Tees namhafter Hersteller wie Rewe, Aldi oder Edeka. Das Ergebnis ist besorgniserregend: In vier von sechs Teesorten wurden sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PA) entdeckt. Dies ist ein Pflanzengift und kann zu Leberschädigungen und Leberkrebs führen.

Gift in Unkraut

Das Gift ist in Unkraut enthalten, welches zwischen den Teekräutern wächst. Das Unkraut schützt sich so vor Fressfeinden und Schädlingen, kann aber auch für den Menschen in geringen Mengen gefährlich sein. PA sind wasserlöslich und temperaturbeständig. Bei der Ernte gelangen die Giftpflanzen mit in das Erntegut, und so schlussendlich in die Teetasse.

Teeernte Asien

Hohes Krebsrisiko

Toxikologen warnen: Schon geringste Mengen würden ausreichen, um Krebs zu verursachen. In größeren Mengen kann der giftige Stoff Leber und Lunge schädigen. PA kommen auch in Getreiden, Salaten und Honigen vor. Trotzdem sei eine akute Gefährdung der Gesundheit laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung unwahrscheinlich.

Gesetzliche Grenzwerte für PA in Lebensmitteln gibt es bislang nicht. Die betroffenen Hersteller liessen dem NDR aber mitteilen, dass sie bereits umfangreiche Massnahmen zur Minimierung der Gehalte durchführen.

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