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Mikroplastik in Speisefischen

Umwelt

Mikroplastik in Speisefischen - Umwelt

Mikroplastik in Speisefischen

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Nicht nur Seevögel, Wale und Lebewesen auf dem Meeresboden sind von den Mikroplastikpartikeln betroffen. Die Plastikpartikel finden sich auch in Speisefischen wie beispielsweise Makrelen und Kabeljau.

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Plastikteile bedrohen Meerestiere

Immer mehr Meerestiere nehmen über die Nahrung Plastikpartikel zu sich. Plastikteile lösen sich im Meerwasser nicht auf. Durch Wind, Wellen und Licht zerfallen die Plastikteile in immer kleinere Fragmente. Sind die Fragmente kleiner als 5 mm werden sie als Mikroplastik bezeichnet. Gefunden werden die Partikel in allen Weltmeeren. Nicht nur Seevögel, Wale und Lebewesen sind davon bedroht. Die Mikroteile finden auch ihren Weg in die Verdauungsorgane der Fische.

Plastik als Beute

Forscher gehen davon aus, dass ein Teil der Plastikpartikel von den Fischen zufällig bei der Futtersuche aufgenommen werden. Bei den im Meer treibenden Plastikfasern wird vermutet, dass die Fische diese für Beute oder Nahrung halten.

Makrelen braten

Mikroplastik in Makrelen

Abhängig von der Meeresregion, in der die Makrelen leben, findet sich in in ihren Verdauungsorganen 13 bis 30 Prozent Mikroplastik. Damit verschlucken die Makrelen deutlich häufiger Plastikpartikel als Fische, die in Bodennähe leben wie beispielsweise Flunder und Kliesche.

Die Mikroplastikpartikel werden in den Verdauungsorganen der Fische gefunden. Da die Fische vor dem Verzehr ausgenommen werden, sind sich die Forscher noch nicht einig, wie viel der Plastikpartikel trotzdem im menschlichen Magen endet. Die Auswirkungen auf den Menschen sind noch schwer abzuschätzen. Denkbar ist jedoch, dass sich im Fischdarm schädliche Chemikalien aus dem Kunststoff lösen und so in den Körper der Fische gelangt.

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