Anzeige
Anzeige

Mehr Apfelsaft als exotische Früchte: Bei diesem „Ferrero“-Produkt mangelt es an Füllung

„ValParaiso Schoko-Fruchtperlen“

Mehr Apfelsaft als exotische Früchte: Bei diesem „Ferrero“-Produkt mangelt es an Füllung - „ValParaiso Schoko-Fruchtperlen“

beeren

von

Das neue Produkt „ValParaiso Schoko-Fruchtperlen“ des italienischen Süsswarenherstellers „Ferrero“ lockt auf seiner Verpackung mit exotischen, bunten Früchten. Was sich darin befindet, ist aber alles andere als gesund.

Anzeige

Je nach Sorte, sind auf der Packung der mit Schokolade überzogenen „Fruchtperlen“, Mango, Physalis, Goji- und Himbeeren oder Maqui- und Blaubeeren abgebildet. Dahinter versteckt sich bei allen Sorten noch ein Apfel. Und genau dieser Apfel veranlaste die „Verbraucherzentrale Hamburg“ den Inhalt der bunten Packungen genauer anschauen.

Kaum Fruchtpüree enthalten

Die Verbraucherzentrale in den angeblich gesunden Snacks kaum Fruchtpüree, sondern hauptsächlich Apfelsaftkonzentrat. Je nach Sorte bis zu 80 Prozent. Die dargestellten exotischen Früchte hingegen wurden nur in geringen Mengen verarbeitet.

„Ferrero“ verwende, so wie viele andere Hersteller auch, Apfelsaftkonzentrat als Grundlage für ihre Fruchtriegel, Süßigkeiten und Snacks. Die Bilder auf der Packung würden aber einen anderen Inhalt suggerieren, kritisiert die Verbraucherzentrale. Außerdem sei der Preis von 2,99 Euro für 170 Gramm so nicht gerechtfertigt.

Hersteller tricksen Verbraucher aus

Verbraucher werden so oft getäuscht. Klangvolle Produktnamen und appetitliche Abbildungen von hochwertigen Zutaten verschleiern den wahren Inhalt des Produktes. Obwohl die benutzten Aromen laut EU-Verordnung aus natürlichen Rohstoffen gewonnen werden müssen, müssen sie nicht zwangsläufig aus Früchten selbst stammen. Zudem sind auf den meisten Zutatenlisten noch weitere „Aromen“ aufgeführt, die rein rechtlich auch künstlich hergestellt sein dürfen.

Für die Hersteller bringt das nur Vorteile: Unzählige künstliche, gen- oder biotechnologisch hergestellte Aromen, garantieren in den Produkten einen gleich bleibenden Geschmack – zu weit geringeren Kosten.

Die Füllung wird der Zutatenliste zufolge daher mit „natürlichen Aromen“ aufgepeppt.

Würfelzucker

Kein leichter Snack

Obwohl „Ferrero“ bei weitem nicht der einzige Hersteller ist, der bei seinen Verpackungen trickst, lässt die Verbraucherzentrale kein gutes Haar an den „Fruchtperlen“. Denn zu dem Zucker aus der Schokohülle kommt reichlich Fruchtzucker aus dem Apfelsaftkonzentrat. 53 Prozent soll so der Gesamtzuckergehalt des angeblich leichten Snacks enthalten.

Somit gleicht „Ferrero's“ neuestes Produkt wohl eher einer Kalorienbombe, als eine Fruchtperle …

Anzeige

Quelle: Verbraucherzentrale: Lebensmittelklarheit

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

Codecheck.info
5/5 8 Stimmen

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

nutella
Mehr Zucker & Magermilchpulver –
Ferrero
Milchschnitte & Co. –

Gesunde Alternativen

Joghurt

Diese Joghurts sind keine Zuckerfalle

Während dem Fettgehalt von Joghurts vermehrt Beachtung geschenkt wird, überprüfen die wenigsten den darin enthaltenen Zuckeranteil. Bis zu elf Zuckerstücke und damit die Hälfte der Tagesmenge für Erwachsene können jedoch in nur einem Becher Joghurt versteckt sein. Mit welchen Joghurts Du nicht in eine Zuckerfalle tappst und warum Bio-Varianten nicht besser sind, wir verraten es Dir.

Synthetische Poylmere auf unserer Haut

Makeup Mikroplastik

Diese 6 Make-ups enthalten Mikroplastik

In vielen Kosmetikprodukten, von Shampoo über Peeling bis hin zu Mascara und eben auch Make-up stecken Mikroplastik oder - in flüssiger oder gelartiger Form - sogenannte synthetische Polymere. Diese Stoffe gelangen beim Abschminken über das Abwasser ins Meer und gefährden so Umwelt und Meeresbewohner. Was schmieren wir uns da eigentlich ins Gesicht?

PEGs

Duschen

Diese Duschgele trocknen Deine Haut aus

Es ist paradox: Wir duschen, um uns etwas Gutes zu tun. Doch stattdessen strapazieren wir mit jedem Gang unter die Brause regelmäßig unsere Haut. Der Grund dafür sind Polyethylenglykolverbindungen in Duschgelen, die unsere körpereigene Schutzhülle schwächen können.