Anzeige
Anzeige

Leben Kaffeetrinker länger?

Zwei neue Studien

Leben Kaffeetrinker länger? - Zwei neue Studien

kaffee

von

Gute Nachrichten für alle Kaffeetrinker: Wer regelmäßig in den Genuß des Heißgetränkes kommt, lebt möglicherweise länger, da das Risiko für bestimmte Krankheiten sinkt. Darauf deuten zwei Studien hin. Es könnte sich jedoch lohnen auf die koffeinfreie Variante umzusteigen.

Anzeige

Das Sterberisiko sinkt

Regelmäßiger Kaffeekonsum verringert das Sterberisiko in einem bestimmten Zeitraum. So lautet das kurz gefasste Fazit zweier Studien, die jetzt in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Annals of Internal Medicine“ erschienen sind.

„Wir können nicht behaupten, Kaffeetrinken wird euer Leben verlängern, aber wir sehen zumindest eine Verbindung“, fasst es Veronica Setiawan, die Leiterin der zweiten Studie zusammen. „Wenn du also gerne Kaffee trinkst, trink weiter! Wenn du keinen trinkst, dann denke drüber nach, ob du nicht damit anfängst.“

kaffee

Ab drei Tassen am Tag

Für die erste Studie untersuchte die „International Agency for Research on Cancer“ und das „Imperial College London“ Daten von mehr als einer halben Million Menschen aus zehn europäischen Ländern. Somit war diese Studie bislang die größte ihrer Art.

Das Ergebnis: Vor allem bei Kreislauferkrankungen und Problemen mit dem Verdauungstrakt habe ein verhältnismäßig hoher Kaffeekonsum positive Wirkungen, so die Forscher. Somit sinke das Sterberisiko der Kaffeetrinker.

Besonders stark sei diese positive Wirkung bei drei oder mehr Tassen Kaffee am Tag. Die Resultate unterschieden sich dabei nicht zwischen den zehn untersuchten Nationen.

kaffee

Diabetes- und Krebsrisiko sinkt

Die zweite Studie kam zu einem ähnlichen Schluss: Bei Menschen, die regelmäßig eine Tasse Kaffee am Tag trinken sei das Sterberisiko um 12 Prozent geringer, als bei Nicht-Kaffeetrinkern.

Bei zwei bis drei Tassen täglich reduzierte sich dieses Risiko sogar um 18 Prozent, berichten die beteiligten Wissenschaftler der „University of Southern California“.

Der Grund: Bestimmte Krankheiten, die das Sterberisiko erhöhen, kommen unter Kaffeetrinkern seltener vor, wie die Studie zeigt. Dazu gehören Krebs, Diabetes Typ 2 sowie Erkrankungen der Atemwege, der Nieren und des Herzens. Zudem erlitten Liebhaber des Heißgetränks seltener einen Schlaganfall.

Für die weiterhin laufende Studie wurden mehr als 200.000 Menschen verschiedener Ethnien beobachtet. So soll ausgeschlossen werden, dass die Effekte aus dem Lebensstil der verschiedenen Gruppen resultieren.

kaffee3

Lieber ohne Koffein

Wie die aktuellen Studien zeigen könnten einige Tassen Kaffee am Tag positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.

Grund dafür könnten die sogenannten Polyphenole und andere bioaktive Verbindungen im Kaffee sein, die antioxidative Eigenschaften haben. Das heißt, sie schützen die Zellen vor schädlichen Einflüssen.

Besonders empehlenswert ist die koffeinfreie Variante. Denn man weiß, dass Koffein in hohen Dosen Probleme wie erhöhten Puls, Unruhe, Angsterscheinungen und Schlafstörungen auslösen kann.

Und da die Wissenschaftler keinen Unterschied in der gesundheitsfördernden Wirkung zwischen koffeinhaltigem und koffeinfreiem Kaffee feststellten, können wir getrost auf die Variante „ohne Wachmacher“ zurückgreifen.

Anzeige

Ich möchte den Codecheck-Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen

Codecheck.info
1/5 1 Stimme

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten

Transfette Frittierte Pommes
Wie kann ich mich schützen? –
pommes
Neue Auflagen für Acrylamid –

Gesunde Alternativen

Joghurt

Diese Joghurts sind keine Zuckerfalle

Während dem Fettgehalt von Joghurts vermehrt Beachtung geschenkt wird, überprüfen die wenigsten den darin enthaltenen Zuckeranteil. Bis zu elf Zuckerstücke und damit die Hälfte der Tagesmenge für Erwachsene können jedoch in nur einem Becher Joghurt versteckt sein. Mit welchen Joghurts Du nicht in eine Zuckerfalle tappst und warum Bio-Varianten nicht besser sind, wir verraten es Dir.

Synthetische Poylmere auf unserer Haut

Makeup Mikroplastik

Diese 6 Make-ups enthalten Mikroplastik

In vielen Kosmetikprodukten, von Shampoo über Peeling bis hin zu Mascara und eben auch Make-up stecken Mikroplastik oder - in flüssiger oder gelartiger Form - sogenannte synthetische Polymere. Diese Stoffe gelangen beim Abschminken über das Abwasser ins Meer und gefährden so Umwelt und Meeresbewohner. Was schmieren wir uns da eigentlich ins Gesicht?

PEGs

Duschen

Diese Duschgele trocknen Deine Haut aus

Es ist paradox: Wir duschen, um uns etwas Gutes zu tun. Doch stattdessen strapazieren wir mit jedem Gang unter die Brause regelmäßig unsere Haut. Der Grund dafür sind Polyethylenglykolverbindungen in Duschgelen, die unsere körpereigene Schutzhülle schwächen können.