Konjaknudeln: Kalorienfreie Pasta

Kohlenhydrate reduzieren

Konjaknudeln: Kalorienfreie Pasta - Kohlenhydrate reduzieren

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Konjaknudeln sind per se keine Neuheit – in Asien sind sie unter dem Namen „Shirataki-Nudeln“ schon lange Bestandteil der Ernährung. Der Gedanke die Glasnudeln als Pasta-Ersatz zu verwenden, verbreitet sich nun bei uns. Warum? Um Kalorien zu sparen.

Was sind Konjaknudeln?

Konjaknudeln sind eine Art Glasnudeln, welche aus dem Mehl der Konjakwurzel hergestellt werden. Diese Wurzel – auch als Teufelszunge bekannt – enthält den unverdaulichen Ballaststoff Glucomannan, der in Verbindung mit Wasser um ein Vielfaches aufquillt.

Während Kapseln zur Gewichtsreduktion oftmals Glucomannan enthalten, die mit viel Wasser eingenommen dann im Magen aufquellen und für ein Sättigungsgefühl sorgen – ist der Ballaststoff in den Konjaknudeln bereits stark aufgequollen: Sie bestehen sie zu circa 97 Prozent aus Wasser.

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Was macht Konjaknudeln so interessant?

Kojaknudeln enthalten keine verwertbaren Kohlenhydrate und sind damit praktisch kalorienfrei (8 Kilokalorien pro 100 Gramm). Ihr hoher Anteil am unverdaulichen Ballaststoff Glucomannan sorgt zudem für eine langsame Verdauung und ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Dabei sind sie glutenfrei und basisch.

Hinzu kommt, dass sie im Gegensatz zu gewöhnlichen Nudeln den Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe treiben und sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken.

Wer die Menge an Ballaststoffen jedoch nicht gewohnt ist, sollte zu Beginn Vorsicht walten lassen, da es sonst zu Verdauungsbeschwerden wie Durchfall und Blähungen kommen kann.

Überzeugen sie auch geschmacklich?

Für gewöhnlich nehmen die Nudeln den Geschmack der Sauce an, in welcher Du sie zubereitest und haben keinen Eigengeschmack. Sie sind besonders gut für asiatische Gerichte geeignet, aber beispielsweise auch für Bolognese-Sauce, saugen diese aber weniger gut auf.

Ob sie also immer zum echten italienischen Pasta-Ersatz taugen, musst Du selbst ausprobieren!

Achtung: Konjakmehl niemals pur essen – es besteht Erstickungsgefahr.

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