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Kaffee, Kuchen, Katze: Schon mal in einem „Katzencafé“ gewesen?

Tierwohl & Lebensmittelhygiene

Kaffee, Kuchen, Katze: Schon mal in einem „Katzencafé“ gewesen? - Tierwohl & Lebensmittelhygiene

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Kaffee, Kuchen, Katze – das Konzept „Katzencafé“ erfreut sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Doch welche Maßnahmen gibt es, um die Lebensmittelhygiene sicherzustellen und das Wohl der Tiere zu gewährleisten? Was Du vor einem Besuch im Katzencafé wissen musst, erfährst Du hier.

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Konzept und Verbreitung

Das Konzept „Katzencafé“ kommt aus dem asiatischen Raum und ist nicht neu. Bereits in den 1990er Jahren wurde in Taiwan das erste Café dieser Art eröffnet. Viele Weitere, auch in den Nachbarländern, folgten. In japanischen Ballungsgebieten ist es oftmals nicht erlaubt, Tiere in den kleinen Stadtwohnungen zu halten. Die Idee, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen die tierische Gesellschaft genießen können, setzte sich schnell und sehr erfolgreich durch.

Mittlerweile ist der Trend auch in Deutschland angekommen. Das erste Katzencafé eröffnete in München, mittlerweile sind die gemütlichen Orte in mehreren deutschen Großstädten zu finden. Dabei müssen hierzulande strenge Auflagen des Veterinäramts erfüllt werden. Diese beziehen sowohl Hygienemaßnahmen als auch Rahmenbedingungen für den Tierschutz ein. Dazu gehört es auch, den Gästen die Verhaltensregeln zu erklären. Im Katzencafé „Katzentempel“ in Hamburg bekommen Besucher noch vor dem Platznehmen eine kurze Einführung zu den Regeln im Café.

Tierwohl

Zum Schutz der Tiere ist es beispielsweise verboten, die Katzen mit mitgebrachten Leckerlis oder den Speisen aus dem Café zu füttern. Die Katzen können frei wählen, wo sie sich gerne aufhalten möchten und haben dazu verschiedene Möglichkeiten, wie eine oben an der Wand angebrachte Laufbahn oder Kratzbäume. Wird es den Tigern doch einmal zu viel, muss ihnen jederzeit ein Rückzugsort in einem vom Besucherraum abgetrennten Raum zur Verfügung stehen.

In einigen der asiatischen Vorläufer wird Eintritt verlangt und jeder Gast bekommt eine Katze auf den Schoß, sobald er sich gesetzt hat. Das sieht hierzulande also ganz anders aus: Meist leben zwischen drei und fünf Katzen in einem Café und dürfen selbst entscheiden, von wem sie gestreichelt werden wollen. Und auch Eintritt wird nicht verlangt, um den Zoo-Charakter zu vermeiden. Katzencafés können einen Beitrag zum Tierschutz leisten, wenn dort Tiere beispielsweise aus dem Tierheim adoptiert werden und Infomaterialien rund um die Themen Tierschutz und Tierrechte zur Aufklärung der Gäste bereitliegen. Auch ein veganes Angebot gehört zu diesem Beitrag.

Lebensmittelhygiene

Zum gesundheitlichen Schutz der Gäste werden bestimmte Regelungen eingehalten, durch die die Lebensmittelhygiene gewahrt wird. Die Getränke und Speisen müssen so in einem von den Tieren abgetrennten Raum zubereitet werden.

Und auch im Sitzbereich werden die Lebensmittel vor Katzenhaaren geschützt. Alle Tassen werden abgedeckt gereicht. Am Tisch ist der Gast selbst verantwortlich. Und selbst wenn sich doch mal ein Katzenhaar in den Tee verirrt: Für gesunde Menschen ist ein Besuch im Katzencafé völlig unproblematisch. Dagegen ist ein Besuch für Tierhaarallergiker wahrscheinlich weniger spaßig und es sollte davon abgesehen werden.

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